RE: Erfahrungen mit der Rizol-Therapie -
Sunflower - 04.03.2014
Nein, macht zuerst eine BE bei 75 µg (nach 4 Wochen)...und erhöht dann nur wieder, wenn du dich bei 75 µg noch nicht 100% wohl fühlst. Überstütze nichts, denn eine Überdosierung (also ÜF) ist kein Spaziergang (Angst/Panikattacken in meinem Fall). Also lieber Schritt für Schritt vorangehen statt an der "Wohlfühldosis" vorbeizuschrauben! OK?
Wichtiger als die Werte ist sowieso das Wohlbefinden: wenn die UF Symptome bei einer Dosis nach 4-6 Wochen weg sind, dann ist die Dosis richtig.
Manchmal reicht die Erhöhung von L-T nicht, wenn fT3 nicht nachzieht. Ist fT4 also im oberen Drittel, fT3 aber noch im unteren Drittel, dann ist ein Versuch mit Thybon angebracht. Wie gesagt, in meinem Fall hatten 2 x 10 µg Thybon zusätzlich zu L-T ausgereicht, um die starken UF Symptome verschwinden zu lassen...und letztendlich brauche ich nach einer L-T Erhöhung kein T3 dazu, denn mein Körper bekommt damit genügend T3.
Die Ärztin will nur den TSH bestimmen, weil fT4 und fT3 das Praxisbudget zusätzlich belasten.
RE: Erfahrungen mit der Rizol-Therapie -
Orchidea - 05.03.2014
(04.03.2014, 16:59)Sunflower schrieb: Nein, macht zuerst eine BE bei 75 µg (nach 4 Wochen)...und erhöht dann nur wieder, wenn du dich bei 75 µg noch nicht 100% wohl fühlst. Überstütze nichts, denn eine Überdosierung (also ÜF) ist kein Spaziergang (Angst/Panikattacken in meinem Fall). Also lieber Schritt für Schritt vorangehen statt an der "Wohlfühldosis" vorbeizuschrauben! OK?
Wichtiger als die Werte ist sowieso das Wohlbefinden: wenn die UF Symptome bei einer Dosis nach 4-6 Wochen weg sind, dann ist die Dosis richtig.
Manchmal reicht die Erhöhung von L-T nicht, wenn fT3 nicht nachzieht. Ist fT4 also im oberen Drittel, fT3 aber noch im unteren Drittel, dann ist ein Versuch mit Thybon angebracht. Wie gesagt, in meinem Fall hatten 2 x 10 µg Thybon zusätzlich zu L-T ausgereicht, um die starken UF Symptome verschwinden zu lassen...und letztendlich brauche ich nach einer L-T Erhöhung kein T3 dazu, denn mein Körper bekommt damit genügend T3.
Die Ärztin will nur den TSH bestimmen, weil fT4 und fT3 das Praxisbudget zusätzlich belasten.
Ja, der HA meinte auch, ich soll erst mal noch länger 75 µg nehmen und dann gucken, wie es läuft, er hat mir neues verschrieben. Über fT3 und 4 haben wir wegen des Zeitmangels nicht reden können. Ich werde dafür dann irgendwann noch mal einen festen Termin machen.
Ich frage mich, wie schnell man eine ÜF merkt und bekommen kann. Bei 50 µg hatte ich das Gefühl, es würde sich in die Richtung entwickeln, weil ich mich immer unruhiger fühlte. Passt aber dann doch nicht, weil die Unruhe mit 75 µg schon mal etwas besser geworden ist...
RE: Warum oft Gewichtszunahme bei Borreliose? -
Sunflower - 06.03.2014
Ich war schon mal mit L-T überdosiert, weil ich zu schnell aufdosiert habe, indem ich diese 4-Wochen-Pausen zwischen den Erhöhungen nicht gehalten habe.
TSH war supprimiert (0,01), fT4 und fT3 beide über Norm.
Symptome waren: innere Unruhe, Zittern der Hände (Tremor der Finger bei gestreckten Händen), Dauerangst/Panik, Puls nahe 100/120.Kein Zuckerschleckchen, ich sage es dir!
Deswegen Vorsicht mit den Erhöhungen.
Es könnte übrigens sein, dass du mit 100 mcg L-T noch UF Symptome hast, mit 125 mcg aber bereits ÜF Symptome.Es wäre also irgendwann sinnvoll, in kleineren Schritten zu erhöhen.
Wir sind im falschen Thread, oder? (Gewichtszunahme durch Bo)
RE: Warum oft Gewichtszunahme bei Borreliose? -
Orchidea - 07.03.2014
(06.03.2014, 22:00)Sunflower schrieb: Ich war schon mal mit L-T überdosiert, weil ich zu schnell aufdosiert habe, indem ich diese 4-Wochen-Pausen zwischen den Erhöhungen nicht gehalten habe.
TSH war supprimiert (0,01), fT4 und fT3 beide über Norm.
Symptome waren: innere Unruhe, Zittern der Hände (Tremor der Finger bei gestreckten Händen), Dauerangst/Panik, Puls nahe 100/120.Kein Zuckerschleckchen, ich sage es dir!
So ähnlich ging es mir, als ich nur 12,5 µg nahm ... Und teilweise, als ich nur 50 nahm. Komisch irgendwie ...
Aber ich werde deinem Rat mal folgen und nur langsam hoch dosieren - auf jeden Fall noch 2 Wochen 75. Der HA war sehr skeptisch, ob ich noch 100 versuchen sollte - aber letztendlich weiß man sonst ja wirklich nicht, ob es mir damit besser gehen würde oder nicht ...
(06.03.2014, 22:00)Sunflower schrieb: Es könnte übrigens sein, dass du mit 100 mcg L-T noch UF Symptome hast, mit 125 mcg aber bereits ÜF Symptome.Es wäre also irgendwann sinnvoll, in kleineren Schritten zu erhöhen.
Die Frage ist bloß, ob man so kleine Schritte merkt, wenn man gleichzeitig noch AB nimmt und Symptome davon hat. Wobei ich das Gefühl habe, dass die langsam weniger werden!
(06.03.2014, 22:00)Sunflower schrieb: Wir sind im falschen Thread, oder? (Gewichtszunahme durch Bo)
Ja, ich habe den Sinn, das jetzt hierrein zu kopieren, auch nicht ganz verstanden. Das Problem ist ja irgendwie dasselbe in Grün - ein falsches Thema, unpassend zur Überschrift. Ich hatte dem Moderator geschrieben, ob er die Beiträge in einen neuen Thread kopieren könnte mit dem Titel "Diskussion zur Schilddrüsenbehandlung" ... Nun ja.
RE: Warum oft Gewichtszunahme bei Borreliose? -
lI Moderator Il - 07.03.2014
(07.03.2014, 07:39)Orchidea schrieb: Ja, ich habe den Sinn, das jetzt hierrein zu kopieren, auch nicht ganz verstanden. Das Problem ist ja irgendwie dasselbe in Grün - ein falsches Thema, unpassend zur Überschrift. Ich hatte dem Moderator geschrieben, ob er die Beiträge in einen neuen Thread kopieren könnte mit dem Titel "Diskussion zur Schilddrüsenbehandlung" ... Nun ja.
Ich werde den Thread noch umbennen, aber Teilbereiche aus der früheren Diskussion, die das Thema aufgegriffen haben, finden sich hier bereits http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=1926&pid=38678#pid38678
so dass die Diskussion wie zu ersehen, hier logisch anschließt. Gruß Moderator
RE: Schilddrüsenproblematik und Gewichtsszunahme bei Borreliose -
anfang - 07.03.2014
Irgendwo gab ich in Sachen SD etwas zum besten....
Mir wurde durch die Uni-kliniki Ffm die MB-begleitnde überfunktion bestätigt.
Darauf hin Thiamazol 25mg dosiert mit 4wöchigrer Control.
Ziemlich schnell runter gesetzt und bei nur noch 5mg der aufschrei...sofort auf 2,5 runter-Sie haben eine kollosale unterfunktion.Hat nicht lange gedauert
nach nächster B-Kontrolle mit anstehender U-Schalluntersuchung...alles absetzen.wie es mir mit,während und nach solchen wetterwechsel erging,wird wohl jeder,der ähnliches praktizieren mußte,erahnen können.
Ich werde jetzt noch die Ultraschallsache durchziehen und entsprechend neindanke zu manchem sagen.
Mit dem Thiamazol ging es besser für mich,mit der müdigkeit und den starken Erschöpfungszuständen.- anfang -
RE: Schilddrüsenproblematik und Gewichtsszunahme bei Borreliose -
Alma - 07.03.2014
hallo ihr lieben,
ich bin neu hier, habe mich noch nicht vorgestellt...aber zu diesem thema hier, gerade gestern erst diesen link gelesen:
http://www.medizinkritik.de/autoren/sld02.htm
hierbei gehts um die hormonellen veränderungen und probleme...
ich weiß erst seit kurzem, dass ich borreliose habe...habe diese aber schon 14 jahre...
ich hatte auch immer mit meinem gewicht zu kämpfen...durch eigene erfahrung halte ich aber gar nichts von diäten oder selber auferlegten verboten.
ich persönlich komme sehr gut zurtecht, seitdem ich mich mit der ernährung nach den 5 elementen auseinandergesetzt habe.
ich ernähre mich halt schon bewusst aber ich erlege mir keine verbote auf...und wenn ich total lust auf irgendein bestimmtes lebensmittel habe, dann bin ich der meinung, wird mein körper das auch brauchen.
ich habe noch nie eine diät durchgehalten! ...und essen soll auch einfach spaß machen...
seitdem ich ein antibiotikum bekomme (infusion), habe ich weniger appetit.
ich weiß aber nicht ob sich mein körper sozusagen ins "normale" einpendelt oder ob das eine nebenwirkung ist...
manchmal habe ich durchaus hunger, kann aber nichts essen, weil ich alles ekelig finde...
lieb grüße
RE: Schilddrüsenproblematik und Gewichtsszunahme bei Borreliose -
anfang - 07.03.2014
(07.03.2014, 13:20)Alma schrieb: hallo ihr lieben,
seitdem ich ein antibiotikum bekomme (infusion), habe ich weniger appetit.
ich weiß aber nicht ob sich mein körper sozusagen ins "normale" einpendelt oder ob das eine nebenwirkung ist...
manchmal habe ich durchaus hunger, kann aber nichts essen, weil ich alles ekelig finde...
lieb grüße
Das hängt Erfahrungsgemäß-nicht nur meiner eigenen-mit der Antibiose zusammen,da riech ich,egal wo ich hinkomme oft den gleichen,unangenehmen Geruch und schmecken tut mir auch wenig. - anfang -
RE: Schilddrüsenproblematik und Gewichtsszunahme bei Borreliose -
Orchidea - 11.03.2014
Ich bin wieder noch unsicherer wegen der Schilddrüse ...
Heute war ich bei einer Spezialistin (also für Borreliose usw.). Die meinte, von den Werten her sei doch alles prima. Demnach wären 50 µg gut für mich. Keine Ahnung, wie die Werte jetzt bei 75 µg sind.
Umgekehrt hat sie die Schilddrüse abgetastet und gemeint, sie sei geschwollen - beim Ultraschall war sie aber eher tendenziell klein.
Was bedeutet das jetzt, weiß das jemand?!
RE: Schilddrüsenproblematik und Gewichtsszunahme bei Borreliose -
urmel57 - 12.03.2014
(11.03.2014, 20:00)Orchidea schrieb: Ich bin wieder noch unsicherer wegen der Schilddrüse ...
Heute war ich bei einer Spezialistin (also für Borreliose usw.). Die meinte, von den Werten her sei doch alles prima. Demnach wären 50 µg gut für mich. Keine Ahnung, wie die Werte jetzt bei 75 µg sind.
Umgekehrt hat sie die Schilddrüse abgetastet und gemeint, sie sei geschwollen - beim Ultraschall war sie aber eher tendenziell klein.
Was bedeutet das jetzt, weiß das jemand?! 
Orchidea, an dem Tastbefund und an kinesiologischen Betrachtungen alleine würde ich keine tragfähigen Aussagen für irgenwelche Medikamentenempfehlungen und Verträglichkeiten herleiten.
Falls sie von den Werten, die du hier schon fürher eingestellt ableitet, dass alles prima ist, dann hat sie sich das m.E. diese nicht detailliert angeschaut. Es ist normal, dass man bei einer Veränderung der Dosierung des Schilddrüsenhormons nach 6 Wochen nochmals eine Kontrollanalyse macht. Von daher halte ich das mit dem Budget für eine vorgeschobene Behauptung, um Kosten zu sparen.
Gerade auch unter Minocyclin und Doxycyclin waren bei mir die Werte zum Teil auch ziemlich stark schwankend. Sowohl beim TSH als auch bei den ft3/4 . Man darf auch nicht vergessen, dass der Körper im Normalfall auch unterschiedlichen Bedarf an Schilddrüsenhormon hat, den er im Regelfall ausgleicht. Das geht bei einer Tablettensubstitution nicht, von daher sind leichte Schwankungen bei Blutanaylsen normal.
Wenn du jetzt also bei der Dosierung von 75µg bis, würde ich diese 6 Wochen nehmen, dann morgens zur Blutabnahme gehen (ohne zuvorige Tabletteneinnahme und nüchtern) und TSH, ft3 und ft4 bestimmen lassen. Dann ist auch schon April und die Sache mit dem Quartal ist dann hinfällig.
Liebe Grüße Urmel