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Demut, Zuversicht und Austausch mit anderen - Druckversion

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Demut, Zuversicht und Austausch mit anderen - Sabine - 01.02.2025

Nicht nur die direkten medizinisch- therapeutischen Maßnahmen sind wichtig, sondern, dass man trotz der Krankheitszustände den Mut nicht verliert.
Anderen geht es mit anderen Krankheiten auch so, leider ist das Leben eins der schwersten und endet immer tödlich. Und in einer Zeit, wo man das Gefühl hat, die Welt gerät zunehmends aus den Fugen, erscheinten einem die eigenen Leiden vielleicht sogar klein angesichts all des Elends der anderen.

Also ist es ganz wichtig, nicht immer zu hadern mit dem Zustand, der einen ereilt hat, sondern dankbar zu sein für das Gute, das man erleben kann.
Tröstend ist der Austausch mit anderen Betroffenen. 

Mir hat hier dieses  Forum viel geholfen, aber auch die Selbsthilfegruppe: überhaupt das anzunehmen und zu akzeptieren, dass man etwas chronisches hat. Nun gehts mir vielleicht nicht so krass schlimm wie manchen anderen und ich habe gut reden. 

Aber auch wenn es einem dreckig geht, muss man sich irgendwie trösten und die Zuversicht und Freude an den kleinsten Dingen behalten.

Schöne Anleitungen sind hier in dem Thema "Mich stärken in Angst - und Krisenzeiten" - hier ist der link-

https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=13745


RE: Demut, Zuversicht und Austausch mit anderen - jokra - 08.08.2026

ein sehr wichtiges Thema, es ist extrem wichtig mental stark zu bleiben trotz der ganzen Probleme mit unseren komplexen Krankheitsbildern.
Wie du mental stark bleibst egal, ob durch zu Gott beten, Yoga , Atemübungen usw. alles was dir gut tut ist gut .. aber du musst an dich glauben und an deine Heilung egal was Mediziner dir erzählt haben.

Wenn mal wieder mein Umfeld (Familie, Freunde usw) meine Krankheitsgeschichte nicht verstanden hat oder wenn mal wieder ein Arzt einen Fehler gemacht usw. habe ich mir immer wieder folgenden Glaubenssatz eingeredet und wiederholt:

"Letztendlich gibt es in diesem Universum immerhin einen, der dich wirklich versteht und der dir helfen kann wieder gesund zu werden , und der auch ein ernsthaftes Interesse daran hat , dass du wieder gesund wirst: DU selbst" :)

Das gibt mir enorm viel Kraft und Durchhaltevermögen und Disziplin usw. und ich glaube, dass es sich letztendlich auch auf den Körper, Immunantwort usw auswirkt (Stichwort Darm-Hirn-Achse) und ist einer wichtigsten Punkte warum ich inzwischen sagen würde mit chronischer Borreliose im Endstadium sehr gut zurecht zu kommen (siehe mein Erfolgsbericht unter Erfolgsberichte)