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Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - Druckversion

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RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - fischera - 30.05.2014

Gestern war ein ganz Sch... Tag. Ich war auch erledigt.
Der Umgang mit uns, eine "Unendliche Geschichte" ich würde gern auf das Heft Nr5 Seite 26 verweisen. Ein Betroffener schreibt da sehr deutlich über diese Problematik
http://bundesverband-zeckenkrankheiten.de/bzk-nachrichten-broschüren/
Dieser Film kann auch Berge versetzen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_unendliche_Geschichte_(Film)

Probieren kann man es:
-Heute ist der Tag, um glücklich zu sein.
Gestern ist schon vorbei.
Morgen kommt erst noch.
Heute ist der einzige Tag, den du in der Hand hast.
Mach daraus deinen besten Tag.

Phil Bosmans -


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - irisbeate - 30.05.2014

Liebe Sunflower,

oft denke ich, wenn ich so Äußerungen wie z.B. Deines Mannes höre:
Glaubt er wirklich, daß alles psychisch ist, oder ist es eher ein Wunschdenken, um mit Deiner Krankheit besser klarzukommen? Will er sich vielleicht damit selbst beruhigen?

Zumindest bei einigen Ärzten denke ich: sooo dumm können die eigentlich gar nicht sein - vielleicht ist es zumindest bei dieser Berufsgruppe nicht nur Ignoranz oder Dummheit sondern gewissermaßen ein Selbstschutz, der vor einem Burnout aufgrund der Machtlosigkeit gegenüber einigen Krankheiten aufgebaut wird.

So sehe ich das zeitweise bei meiner alten Mutter: anfangs war sie sich ganz sicher, daß bei mir die Borreliose wieder zugeschlagen hat. Mittlerweile versucht sie, auch eine psychische Komponente zu kreieren und dies nicht, weil sie mir nicht glaubt, sondern weil sie die Tatsache, daß es keine Linderung zu geben scheint, schwer verkraften kann. Da ist es einfacher, sie hofft darauf, daß es auch psychisch bei mir ist - nur so, denke ich, hat sie die Hoffnung, ich kann wieder gesunden.

Alles Liebe Dir Icon_knuddel

Viele Grüße, IrisBeate


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - Sunflower - 30.05.2014

Liebe Ynnok!

Vielen Dank! Habe einen Teil euren Antworten Gestern Abend im Bett mit dem Handy gelesen! Da habe ich mich weniger allein gefühlt...Heart

(29.05.2014, 20:38)ynnok schrieb:  Ach sunflowerle,

Das tut mir leid das es dir so geht!
Mein Mann hat früher auch immer zu mir gesagt, wenn ich mal jammerte,
Das er mir nicht helfen kann und dann immer den Satz, ich hasse den Satz wie die
Pest:

Da musst du halt durch!

Aber die zeit kommt sunflower! Zur zeit hat er so ne Magenschleimhaut
Das er net richtig essen kann! Und jetzt schlag ich mit seinem eigenen
Blöden Satz zurück!

Mei bist du gemein!Biggrin

Mein Mann ist in 20 Jahren nie krank gewesen (außer 1 Grippe zu Weihnachten, er hat die ganze Woche im Bett verbracht)...ich glaube, er kann deswegen nicht nachfühlen. Er arbeitet sehr viel, schläft wenig, hat viel Stress und ihm geht es trotzdem gut...Confused

Außerdem weiß er nicht, dass physische Ursachen wie Hormonmängel, Nährstoffmängel (ich hatte ein sehr interessantes Seminar bei GanzImmun zum Thema gesehen), Entzündungen (Infektionen, Autoimmunkrankheiten) Depressionen auslösen können.

Für ihn ist seit dieser postpartalen Depression halt alles psychisch bedingt: die periodische Beinlähmung, die chronischen Schmerzen, die Müdigkeitsanfälle...

Es ist schwierig, dagegen zu argumentieren, weil meine Hausärztin genau dieser Meinung ist. Sie hat mich sogar wegen einer Episode mit Beinlähmung in die geschlossene Psychiatrie geschickt, obwohl der niedergelassene Neurologe eine dringende Einweisung in die Neurologie empfohlen hatte. Ich hatte die letzten Jahren aufgrund der häufigen Ehestreite (Grund war das oppositionelle Trotzverhalten/ADHS unseres Sohnes) häufig starke depressive Tiefs und habe aus diesem Grund 2 Mal versucht, mir das Leben zu leben. Ich kann also einerseits meine HÄ und meinen Mann verstehen, denn es spricht viel für eine psychische Ursache meiner Symptome.

Anderseits sehe ich nicht ein, dass wirklich alles auf die Psyche geschoben wird, denn es gibt nun mal klare Hinweise für organische/physische Ursachen der Symptome, insbesondere die Schmerzen und die Müdigkeit. Dass eine Schilddrüsenunterfunktion Depression/Reizbarkeit/Angst auslösen kann, ist ebenfalls seit Langem erwiesen.

Ich glaube, ich werde das Thema Krankheit schlicht und einfach nicht mehr mit ihm darüber sprechen, denn es bringt nichts. Er wird seinen Standpunkt mit 100% Wahrscheinlichkeit nicht ändern.

Was mich aber sehr traurig macht, ist seine Gleichgültigkeit meiner Symptome/Lage gegenüber. Als ich wegen der damals unerkannten Schilddrüsenunterfunktion so schwach war, dass ich den ganzen Tag neben meinem Baby liegen konnte, weil ich nicht mal die Kraft zum Sitzen hatte, hat er kein Mitgefühl gezeigt, hat nicht gesagt, Mensch, Schatz, diese Schwäche ist nicht normal, komme, gehen wir zum Arzt, lass dich untersuchen...rein gar nichts.

Als die Schmerzen nach der 1.Antibiose im Frühstadium der Borreliose wieder auftauchten und ich ihn fragte, er ob sich einen Tag Urlaub nehmen könnte, um mich zum Spezi (3 Std Auto hin) zu fahren, hieß es nein, er habe keine Zeit. Ich bin allein mit diesen Wahnsinnschmerzen hingefahren...

Er wollte mir auch kein Geld für den LTT und die Beratung geben, hat alles meine Mutter bezahlt, weil ich mir das mit meinem Haushaltsgeld nicht leisten konnte (keine eigenen Ersparnisse, da ich mein ganzes Geld vorher ins Haus gesteckt hatte und seit der Geburt meiner Tochter nicht mehr arbeiten konnte).

Da ist alles auf Einmal auf mich eingebrochen: die Hashimoto Thyreoiditis, die Ehekrise, das oppositionelle Verhalten/ADHS meines Sohnes (mit der ich allein zurechtkommen musste, weil mein Mann nicht zu den Terminen im Sozialpädiatrischen Zentrum gehen wollte), die Borreliose...eine Kette von Widerständen, die mir regelrecht die Luft weggenommen hatte. Nach einem Ehestreit sah ich oft keinen Ausweg mehr. Habe aber oft die Notbremse selbst gezogen und mich freiwillig in die Psychiatrie für einige Tage/Wochen eingewiesen.

Ganz ehrlich: auch ohne Hashimoto und Borreliose wäre es ein Wunder gewesen, wenn ich dabei psychisch gesund geblieben wäre! Ich erzähle euch dabei nicht alles, das würde den Rahmen sprengen ...aber mit der Aggressivität meiner Schwiegermutter und meines Schwagers und meiner Schwägerin, die mich für die Erziehungsprobleme unseres Sohnes verantwortlich machten (die mein Mann durch sein inkonsequentes/Laissez-Faire Verhalten aber gefördert hat) musste ich auch jahrelang ertragen, zusätzlich zu der Abweisung/Aggressivität meines Mannes und meinen körperlichen Symptomen.

Ich bin leider als Ausländerin recht einsam hier, habe keine Familie, das macht die Sache nicht einfacher. Die Familie meines Mannes stand immer hinter ihm.

Ich finde es sehr bitter, nach 20 Jahren gemeinsamen Jahren, so behandelt zu werden, ohne Mitgefühl, ohne Respekt, ohne jegliche Unterstützung (nicht mal finanziell).Denn ich glaube, dass es genau das, was chronisch kranke Menschen benötigen. Ich kann mich an der Aussage dieses Försters in "Under our Skin" erinnern, der sagte, ohne die Unterstützung seiner Familie hätte er sich das Leben genommen...

Die einzigen Menschen, die von Anfang an zu mir stehen, sind meine 82 jährige Mutter und meine 9-jährige Tochter. Meine Mutter hat immer ein offenes Ohr für mich (telefonisch), unterstützt mich immer wieder finanziell, um die Bo-Therapie zu finanzieren. Meine Tochter schreibt mir Liebesgedichte und umarmt mich (bzw. umgekehrt), schreibt mir "Mama, ich will, dass du ein langes gesundes Leben hast", bezaubert mich durch ihr Lächeln...ich glaube, ich lebe und kämpfe vor Allem für sie, damit sie endlich eine gesunde, lachende Mama hat.

Zitat:Ich wünsch dir das es dir bald wieder besser geht!

Lass dich nicht unterkriegen!

Alles gute konny[/i]

DANKE DIR KONNY!!!

Schreibst du bald in deinem Coil Thread wie es dir geht?

Ich werde diesen Spooky2 Frequenzgenerator kaufen und mal mit den Frequenzen, zusammen mit den AB (gepulst), ätherischen Ölen und vielleicht Vitalpilzen probieren. Neuer Versuch, neues Glück!Wink


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - Sunflower - 30.05.2014

Danke allen für eure lieben, aufbauenden Antworten! Ich habe sie alle gelesen, habe aber nach meiner Antwort an Konny nicht mehr die Kraft für weitere Antworten. Ich melde mich wieder, wenn es mir besser geht. Danke Ana und Neumaex für eure lieben PN! Ich melde mich so bald wie möglich per PN.

Hier treffe ich auf Menschlichkeit, Mitgefühl, Solidarität...DANKE, DANKE dafür!!!! Ich hoffe, dieses Forum wird lang den Patienten erhalten bleiben, denn wo sonst können wir unsere Sorgen, Ängste mitteilen? Ich wünsche mir, ich könnte euch im Echten sehen und treffen...vielleicht klappt es nächstes Jahr mit der nächsten Demo?

Mach´s gut!


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - johanna cochius - 30.05.2014

Liebe Sunflower !

Ich finde es schockierend zu lesen... Und Hut ab, Du scheinst Deinen Mann immer noch zu lieben.
Ich finde es toll von Deiner kleinen Tochter, dass sie den Ernst der Lage anscheinend versteht.
Kämpfe weiter, Du wirst sicher irgendwann belohnt werden!!!!!!!

LG Jo


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - Petronella - 01.06.2014

Oh Gott liebe Sunflower,

das sind ganz fürchterliche Zeilen, die du da schreibst.

Aber ganz ehrlich, Deinen Mann hätte ich schon längst verlassen.

Dass der Ton rauer wird kenne auch ich aus leidvoller Erfahrung, aber das ist zeitlich begrenzt.
Aber was Du schreibst ist ja Herzenskälte

Ehrlich ich bin fassungslos

Ich wünsch Dir von ganzem Herzen viel Kraft

Lass dich mal ganz ganz fest drücken
Noch fester
Noch fester
Gaaaanz fest

Und bitte bitte, versprich, dass du nie wieder einen Gedanken an Selbstm. verschwendest!!!!!!!!!!!
Deine Tochter hat eine Zukunft mit dir verdient!!!
Und glaub mir, es gibt eine Zukunft für uns!!!!
Manchmal auch ohne Mann


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - Amrei - 02.06.2014

Liebe Sunflower,

Petronella spricht mir aus dem Herzen!

Ich kann dich so gut verstehen, teilweise habe ich in meiner Verwandtschaft ähnliche Erfahrungen machen müssen.
Zum Glück zieht mein Mann inwischen mit, er hat sich intensiv mit der Krankheit beschäftigt, zumal unsre Tochter ja auch schwer betroffen ist und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr gesund wird, wenn nicht ein Wunder geschieht.

Ich freue mich aber über deine Tochter, sie fühlt wahrscheinlich, wie es dir wirklich geht und handelt danach. Kinder stehen einem ja oft näher als der Mann.

Ich bewundere dich, daß du das mit deinem Mann bisher so ausgehalten hast.
Er muß seine Meinung ändern, das ist er seiner Frau schuldig!

Mich macht das alles sehr traurig und wütend! Solche Fehleinschätzungen kommen ja nur zustande, wenn man sich einseitig orientiert und nicht umfassend informiert.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut, dich nicht unterkriegen zu lassen. Suche dir Hilfe, am besten außerhalb der Familie, wenn sie so verbohrt sind!

Alles Liebe, Icon_knuddel

Amrei


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - Phönix - 02.06.2014

Liebe Sunflower,

es tut mir sehr leid, daß Du solche Erfahrungen machen musst(est)!

Meine Familie und Freunde unterstellen mir weder, daß ich übertreibe noch daß irgendetwas an den Symptomen psychisch bedingt ist, sie unterstützen mich sehr.
Allerdings hat ihr Verständnis Grenzen. Sie werden sich nie so mit der Krankheit auseinander setzen, wie sie es müssten, um mich wirklich zu verstehen und sich zu schützen. Nicht solange es sie nicht selbst trifft. Das ist wohl natürlich so und geht mir sicher mit anderen Leuten und deren Problemen nicht anders, aber ab und an wurmt mich das, obwohl ich eigentlich im Gegensatz zu Dir nicht klagen kann.

Ich glaube nicht, daß - auch wenn sie mich leiden sahen und mir mein Leid geglaubt haben - auch nur einem von ihnen klar war, wie sehr mein Leben durch die Krankheit in Gefahr war. Das nicht teilen zu können ist bedauerlich.

Ich hoffe, Du stösst irgendwann zumindest auf Verständnis für all die Alltagsprobleme, die durch die Krankheit entstehen, wenn man schon nicht die ganze Tragweite der Borreliose wirklich begreift!


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - anfang - 02.06.2014

Zitat:.... Ich hoffe, Du stösst irgendwann zumindest auf Verständnis für all die Alltagsprobleme, die durch die Krankheit entstehen, wenn man schon nicht die ganze Tragweite der Borreliose wirklich begreift! .....

Das ist doch mit genau der Fall-das da unbewusste Ängste\Selbstschutz vorherschen.Sie lassen den auch aufrichtig helfen wollenden in die eigenartigsten Muster verfallen.Aus meiner Sicht+Erfahrung ist es einfach nicht möglich,auch nur annähernd einen Teil verständlich rüber zubringen.Bei außenstehenden habe ich das schon lange aufgegeben und auch der nächste Mensch\Partner ist nur begrenzt belastbar...er ist auch nicht nur 'Gesund'.
Diese Fluchtgedanken-ängste,Panik die aufkommen kann-erleb ich pers..
Kl.Bsp. ... meine Frau hat mit 33J. H-Schrittmacher bekommen,H-Klappenfehler da und seitdem viele Tabl. und der 3te Wechsel,sie hat kein eigenen Puls mehr seit dieser Zeit...ist jetzt 62J.Hi+da aüßert sie dann auch komische Zustände,Löcher\Atmung-fehlende Kräfte,Angst gleich umzukippen.Ich kann ihr da meist nicht helfen-im Grunde hat sie meiste Arbeit mit mir.Ist echt ein sch....Gefühl in diesen Situationen.Auf der anderen Seite ist sie oft sogut drauf,das sie moich glatt überrennt und ich mir spässlehalber so ein Gerät zum Geburtstag wünsche,wie es der Kardiologe zum einstellen hat..also wann sie spinnt-dreh ich den puls dann einfach runter...Oki-mal wieder schluss mit lustig.
Wenns mir fies geht-schübe+drumherum,versuch ich immer wieder Zeit zu schinden,Geduldig sein und die empfindlichkeiten runter zuschrauben.
Sunflower - dir und allen betroffenen,alles Gute-es ist machbar.- anfang -


RE: Wie stehen eure Verwandten zu euerer Borreliose - urmel57 - 02.06.2014

Hallo Sunflower,

das macht sehr traurig, was du schreibst. Ich kenne das leider auch aus anderen sogenannten "normalen" Beziehungen auch. Dabei kriegen manche Männner noch nicht mal ansatzweise mit, was sie mit diesem Verhalten anrichten.

Ich verstehe so was nur schwer, auch wenn ich es ansatzweise zu Hause auch erlebe. Ich werde dann halt sehr deutlich! (Geht dann in die Richtung des Threads Aggression Blush) und ich entziehe mich den Forderungen durch physische Abwesenheit. Schuhe an und raus erstmal. Mein Mann musste sich auch schon des öfteren anhören, dass er mir Zusatzkosten gerne von meinem Taschengeld abziehen kann. Ehrlich - wenn das Wirtschaftsgeld zu wenig wäre und gemotzt wird, gäbe es eben nur noch Pellkartoffeln mit Quark oder Griesbrei. Das merken Männer dann sehr schnell, dass was nicht stimmt Icon_winkgrin

So gesehen, machen wir uns das Leben dann manchmal gegenseitig schwer. Ist also durchaus für beide schwer und möglicherweise wäre eine Partner- oder Eheberatung eine Möglichkeit zumindest einen Versuch wert. Wirtschafliche Abhängigkeit macht die Sache zusätzlich schwer, wirtschafltiche Unabhängigkeit ist aber auch kein Garant, damit das besser wird. Wichtig ist die Überlegung für beide Partner ob einem die Lebensgemeinschaft wichtig ist, dann sollte auch beide alles dafür tun sie aufrechtzuerhalten. Alles in sich weiter reinzufressen ist zumindest für mich keine Lösung. Das machen Männer besonders (gerne). Was auf der Arbeit los war, welche für diese unerfüllbare Aufgabe sind, welche Opfer sie bringen ohne dass man dieses als solches empfindet, berufliche Zukunft, Existenzeängst etc. da spricht "Mann" nicht , da explodiert es lieber irgendwann. (Ich habe einen reinen Männerhaushalt hier und zweimal Pubertät derselben hinter mir - das ist speziell) Als es mir so schlecht ging und mein damalig Kleiner, nach außen oft ein Klotz ohne sogenannte Manieren mir dann Heilsteind kaufte - ich könnte heute noch heulen, so glücklich war ich.

Wenn die Fassade manchmal fällt, es ist oft nur ein zartes Blinzeln in den Augen, dann weiß man, alle ist oft nur Fassade und was darunter ist, soll keinen was angehen - tut es aber doch.

Liebe Grüße Urmel