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Pestiziden in chinesischen Kräutern - Druckversion

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Pestiziden in chinesischen Kräutern - Sunflower - 18.06.2014

https://www.mayway.com/pdfs/maywaymailers/Skye-Sturgeon-QM-Chinese-Herbs-&-Pesticides-08-2013.pdf

Siehe auch am Ende der PDF Datei die Liste der Pflanzen, die am Meisten/oft mit Pestiziden behandelt werden:
z.B.
Panax Ginseng Root
Coptis sinensis Rhizome
Astragalus membraneous


Mayway ist der Hersteller des Polygonum cuspidatum (Buhner Core Protocol) 5:1 Extraktes (Plum Flower), den Kräuter Schulter in Deutschland vertreibt (S.11 Nr. 5417):

http://www.kraeuterschulte.de/cms/images/dokumente/KdW-2013_14_RZ_18-11-13b.pdf

http://www.mayway.com/hu-zhang-extract-powder.html

Die Fa.Mayway schreibt, dass jede Pflanzencharge auf Pestiziden überprüft wird.

Ich kann nur zur äußerst großen Vorsicht bei der Wahl der pflanzlichen Präparaten (bzw. Präparate mit natürlichen Wirkstoffen, also Algen, Vitalpilzen) raten. Verlangte am Liebsten vom Hersteller/Vertreiber die Analysezertifikate (Schwermetalle, Pestiziden, Herbiziden, Bakterien, Pilze, usw.).


RE: Pestiziden in chinesischen Kräutern - Oolong - 18.06.2014

Nachdem es genügend Zwischenfälle mit schadstoffhaltigen Tees und Kräutern in Deutschland gegeben hat, stehen die deutschen Händler unter solchem Druck, riskante Produkte zu verhindern, daß sie eigene Einkäufer mit Labor vor Ort haben und eine eigene Wareneingangskontrolle und es werden über unabhängige Zertifizierungsstellen Expertisen gemacht.

Bei seriösen und vor allem alteingesessenen Tee- und Kräuterkontoren ist man sehr darauf bedacht, daß da nichts anbrennt.

Die Möglichkeit, eine Expertise anzufordern, besteht außerdem. Als ehemalige
Teehändlerin habe ich das stichprobenartig gemacht, weiß aber, daß die Unternehmen da sehr wachsam sind. Nach dem Atomunfall in Japan z.B. gab es für uns reichlich Absicherung zu Grüntee aus Japan.

Tee-und Kräuterkontore, die auf diese Produkte ausgerichtet sind und direkt importieren, können sich da keine Patzer leisten.

Oolong


RE: Pestiziden in chinesischen Kräutern - fischera - 18.06.2014

Wenn es nur die Kräuter wären.
http://www.welt.de/wirtschaft/article125912110/Deutschen-wird-Essen-aus-China-untergejubelt.html
Ist die Erdbeere die zur Zeit im Handel ist DEUTSCH ?
Wahrscheinlich ja. Aber wer welche im Oktober ißt ...
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brechdurchfall-in-ostdeutschland-noroviren-in-tiefkuehl-erdbeeren-aus-china-nachgewiesen/7230092.html
Das sollte man wissen.
http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/servicezeit/extra/extramogelpackungebensmittelherkunft100.html
"Mahlzeit"


RE: Pestiziden in chinesischen Kräutern - fischera - 16.09.2015

09/2015
Zitat:das Totalherbizid Glyphosat gegen die Lobbymacht von Monsanto und Co. zu verbieten – das ist nicht einfach. Doch jetzt sind unsere Chancen dafür stark gestiegen: Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung, ob Glyphosat in der EU weiter zugelassen wird, um ein halbes Jahr verschieben müssen. Der Grund: Die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen, Glyphosat sei „wahrscheinlich krebserregend“. Und überall in Europa wächst unser Protest gegen das Unkrautvernichtungsmittel.

Jetzt wollen wir dran bleiben und mit Ihnen gemeinsam die Chance nutzen, ein Verbot von Glyphosat durchzusetzen. Schon in den nächsten vier Wochen haben wir wir viel vor:
•Am 28. September stellen wir zusammen mit dem Pestizid-Aktions-Netzwerk (PAN) eine Studie vor, die erhebliche Fehler und Lücken im Glyphosat-Gutachten des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) belegt. Das BfR-Gutachten ist die fachliche Grundlage für die EU-Entscheidung zur Glyphosat-Wiederzulassung.

•Am gleichen Tag steht im Agrarausschuss des Bundestags eine Anhörung zu Glyphosat auf der Tagesordnung. Dort werden Ärztinnen und Ärzte in weißen Kitteln den Abgeordneten ihren Ärzte-Appell mit über 6700 Unterschriften überreichen. Sie warnen damit vor der Krebsgefahr durch das Pestizid. Mit dabei ist unsere riesige Monsanto-Giftspritze.

•Wenn Agrarminister Christian Schmidt (CSU) dann am 1. Oktober die Agrarministerkonferenz in Fulda besucht und dort über Glyphosat berät, übergeben wir auch ihm den Ärzte-Appell – erneut direkt aus der Hand von Ärztinnen und Ärzten.
•Zudem bereiten wir derzeit mit unserem Kooperationspartner „Ackergifte? – Nein Danke!“ einen großen Test vor: Im Oktober rufen wir alle Campact-Aktiven auf, Urin-Proben an ein kooperierendes Labor zu senden. Wir wollen herausfinden, bei wie vielen Menschen bereits Glyphosat im Körper nachzuweisen ist.

Das alles soll erst der Auftakt sein. Damit wir weiter mit dieser Kraft gegen Glyphosat streiten können, zählen wir auf Ihre Unterstützung.

Um eine europaweite Wiederzulassung von Glyphosat zu verhindern, kommt es vor allem auf Agrarminister Schmidt an. Denn Deutschland ist Berichterstatter für die Entscheidung in der EU. Bisher leugnet Schmidt die Krebsgefahr und beruft sich auf das Glyphosat-Gutachten des BfR. Doch Recherchen der Süddeutschen Zeitung belegen, dass das Bundesamt kritische Studien bei seiner Beurteilung ignoriert hat und zugleich simple Leserbriefe der Industrie an Fachmagazine als Studien bewertete. Dies zeigt erneut die Nähe der Behörde zu den großen Agrarkonzernen.

Immerhin: Schmidt gerät mittlerweile selbst in den eigenen Reihen in Erklärungsnot. So verlangt die Konferenz der Verbraucherschutzminister ein Verbot von Glyphosat im öffentlichen Grün sowie in Schulen und Kindergärten – darunter viele Parteikollegen.

Mehr:
http://www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/glyphosat_verbieten/kurzinfo/studien_und_fakten/


RE: Pestiziden in chinesischen Kräutern - linus - 16.09.2015

Und später, wenn seine Agrarministerzeit vorbei ist, fängt Schmidt bei einer Glyphosat-Company zu arbeiten an.
Dort verdient er sicherlich viel mehr Geld - alles total legitim ....

Ansonsten versuche ich grundsätzlich keine Lebensmittel aus China zu kaufen - bei der Umweltbelastung dort ...................