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Überdosierung Vitamin D - Druckversion

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Überdosierung Vitamin D - Rosenfan - 27.07.2015

Habe ich gerade gelesen - das ist schon heftig, was bei einer Vitamin-Überdosierung passieren kann.

http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_74837272/ein-raetselhafter-patient-die-dosis-macht-das-gift.html

Gruß - Rosenfan


RE: Überdosierung Vitamin D - ibi - 27.07.2015

Ja.
Aber 6 Mio IE ist dann eben auch eine Hausnummer, die man bei gesundem Verstand nicht eben mal einnimmt (bzw spritzt)...


RE: Überdosierung Vitamin D - Ehemaliges Mitglied - 28.07.2015

Zitat:Den Pharmaunternehmen ging es in den Zeiten der Depression in den 1930er Jahren nämlich nicht besonders gut, und sie stellten fest, dass diese "neuen" Medikamente, die tatsächlich wirkten, sie finanziell über Wasser halten konnten. Gleichzeitig aber erzählten sie der Öffentlichkeit weiterhin, Vitamin-D-Dosen über 400 IU seien giftig.13 (Dass schon mehr als 400 IU gefährlich sein sollen, wirkt besonders lächerlich, wenn man bedenkt, dass der Körper selbst in nur 30 Minuten Sonnenbaden über die Haut 10.000 bis 20.000 IU Vitamin D3 produziert!)

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-dosierung-ia.html#ixzz3hB3MFVFz
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-17499/vitamin-d-die-optimale-versorgung_aid_488150.html


RE: Überdosierung Vitamin D - Teggi - 28.07.2015

Ich habe mich mal lange intensiv mit dem Thema Vitamin D3 beschäftigt, da bei mir letztes Jahr im Rahmen einer endokrinologischen Untersuchung als Nebenbefund mitten im Hochsommer ein nicht mehr messbarer D-Spiegel attestiert wurde, so dass ich hochdosiert aufsättigen musste.
Heute weiß ich übrigens, dass es meine lieben kleinen Körperschmarotzer waren, die sich ausgiebig bedient hatten... Dodgy

Mittlerweile gilt, glaube ich, auch bei eher kritisch eingestellten (nennen wir sie) Experten die Meinung, dass bis zu 4.000 i. E. an zugefüttertem Vitamin D3 pro Tag als 'sicher' gelten, auch wenn kein Mangel besteht.
Auch das halte ich persönlich noch für ziemlich vorsichtig, und diese alten Angaben von wegen nicht mehr als 800 i. E. pro Tag sind sowieso komplett überholt, auch wenn sie noch auf jedem Drogerieprodukt so zu lesen sind.

Allerdings besteht wohl ein gravierender Unterschied dazwischen, ob man sich völlig überhöhte Mengen über einen gewissen Zeitraum künstlich zuführt oder ob man einfach nur viel sonnenbadet: Bei Sonneneinstrahlung macht der Körper als ganz natürliche Bremse einfach 'dicht' und hört auf, weiterhin Vitamin D3 zu synthetisieren, wenn er einfach genug Vorräte angelegt hat.
Und dieser Mechanismus funktioniert nicht, wenn man viel zu viel davon einfach nur schluckt - da setzt die natürliche Bremse eben nicht ein. Icon_klugscheisser2

Also, gut zu wissen, dass wir nach ein paar Tagen am Strand nicht tot umfallen müssen. Biggrin


RE: Überdosierung Vitamin D - Jada - 03.08.2015

Hatte auch einen Vitamin-D-Status kaum mehr messbar, und das nach dem letzten Sommer, wo ich genug baden war und jeden Tag länger im Garten werkelte. Es gibt da noch weitere Zusammenhänge z.B. mit Hashimoto, da kann trotz ausreichender Sonnenstunden ein eklatanter Vitamin-D-Mangel vorliegen.


RE: Überdosierung Vitamin D - Herb - 19.08.2015

Nehme auch seit kurzem Vitamin D Tropfen. Habe jetzt ein bisschen Panik bekommen als ich diesen Thread gelesen habe. Kann ich wenn ich auf die Dosierung gut achte da eh nichts passieren? Huh


RE: Überdosierung Vitamin D - KeyLymePie - 19.08.2015

wie hoch dosierst du denn?
Ich habe mal über 10 Tage 700.000 I.E. genommen und hatte keine Nebenwirkungen. Das sollte man aber nicht unbedingt nachmachen :)


RE: Überdosierung Vitamin D - Morbus Bahlsen - 19.08.2015

"zehnmal je 600.000 Einheiten Vitamin D3 in einen Muskel gespritzt bekommen"
?
o.k. , aber wer bekommt denn so eine bzw. 10 x solch eine Dosis Vid D gespritzt?
das ist doch wohl eher die absolute Ausnahme, denke ich
Ich nehme, nach kaum noch messbarem Wert, mittlerweile 1x die woche 20.000 I.E. - ohne Nebenwirkungen - aber mit sehr positiver Wirkung
Aber schon spannend das es irgendwie auch einen Zusammenhang geben muß mit Borre & Co.
denn dieser Mangel bei vielen Betroffenen kann doch kein Zufall mehr sein?!