Umsetzung Therapieplan -
Wizzi265 - 22.10.2015
Hallo an alle,
Ich hatte gestern meinen Termin beim Spezi ( endlich nach fast einem Jahr).
Er wollte alle meine Symptome und Krankengeschichten wissen.
Nach Auswertung der vorhandenen Laborergebnisse vom letzten Jahr und seine Ammese kam er zu dem Entschluss das ich an Lym Borreliose erkrankt bin und man diese behandeln sollte.
Er stellt mir nun einen Therapieplan auf über mehrere Wochen/Monate. Es ist eine Kombinationstherapie intravenös und oral.
Den Therapieplan bekomme ich nächste Woche per Post zugeschickt.
Dann soll ich zu meinem Hausarzt gehen und das mit Ihm durchsprechen und dieser soll die Antibiose durchführen.
Nun meine Frage was ist wenn dieser das nicht machen will? Kennt Ihr einen Arzt der dem aufgeschlossen ist im Raum Filderstadt?
Über Antworten wäre ich sehr dankbar.
LG
RE: Umsetzung Therapieplan -
anfang - 22.10.2015
Überlege dir einmal, ob du Medis+Besteck nicht selbst finanzieren kannsr. Es ist meist immer die Budgetfrage die für den Arzt auftaucht- sprich mit ihm darüber,wenn er zögerlich wirkt. Manches ist trotz allem machbar.
Wochenends kannst mit seiner überweisung in die Notfallambulanz. - anfang -
RE: Umsetzung Therapieplan -
Wizzi265 - 22.10.2015
Achse das würde auch gehen das wusste ich nicht mit wieviel muss man denn da rechnen?
Am Wochenende muss ich anscheinend nur Tabletten nehmen bekomm ich keine Infusionen.
RE: Umsetzung Therapieplan -
anfang - 22.10.2015
(22.10.2015, 07:07)Wizzi265 schrieb: Achse das würde auch gehen das wusste ich nicht mit wieviel muss man denn da rechnen?
Am Wochenende muss ich anscheinend nur Tabletten nehmen bekomm ich keine Infusionen.
Das wird dir dein Spezi schon in etwa sagen können,von ihm wirst ein grünes Rezept bekommen und schon das allein könnt dein HA als sine absicherung ansehen.
Der meinige ist AB-Gegner,hat mir aber trotzdem Mo-Fr die infu gelegt. ( kostenlos)
Therapie ging für mich ca. 3 monate- mußte nach 55ter abbrechen,wegen Chlostridien...ca 1500€, da waren aber auch andere Dinge dabei,weil privat in Rheinbach. - anfang -
RE: Umsetzung Therapieplan -
johanna cochius - 22.10.2015
Ich würde schon erstmal schauen das es auf Kasse läuft.
Ceftriaxon ist sehr teuer, ich weiß es nicht mehr genau, glaube es waren +/- 600€ für 3 Wochen.
Metronidazol z.b. ist recht günstig.
Dein Arzt könnte einen Antrag auf Übernahme bei der KK stellen. Hat mein HA jedenfalls vor.
LG Jo und einen guten Therapiebeginn!
RE: Umsetzung Therapieplan -
berta - 22.10.2015
Hallo zusammen,
natürlich: Bevor gar nicht behandelt wird, könnte man private Finanzierung in Erwägung ziehen.
Aber wenn es eine vernünftige Behandlungsempfehlung gibt und offensichtlich ja noch nicht sehr umfangreich behandeln worden ist, sollte man schon im Budget behandelt werden können. Es handelt sich ja nicht um irgendeine Luxus-Leistung. Wer weiß, welche weiteren Kosten in Zukunft noch entstehen?
Wenn du, Wizzi, von der Therapie überzeugt bist und bei einem anerkannten Spezi warst, würde ich nicht allzu kleinlaut auftreten, sonst meint der HA noch, du findest die Behandlung auch nicht so nötig.
Viel Glück! Berta
RE: Umsetzung Therapieplan -
Niki - 22.10.2015
Hallo Wizzi,
ich würde jetzt erstmal das Gespräch mit dem Hausarzt suchen. In der Region Stuttgart kommt so eine Behandlung in der Zwischenzeit schon öfters vor und bei mir hat das der Hausarzt komplett mitgetragen. Meine Krankenkasse hat das alles anstandslos übernommen. Hast du eine eindeutig positive Borrelisoe-Serologie? Dann stehen die Chancen auf eine Behandlung hier in der Region ganz gut. Falls nicht, wird es etwas schwieriger.
Über weitere Schritte würde ich mir dann erst mal Gedanken machen, wenn du beim Hausarzt wirklich nicht weiter kommst.
Weißt du schon, was du bekommen sollst?
Je nach Medikation sind da regelmäßige Kontrolluntersuchungen sehr wichtig. Bei manchen Medikamenten macht es Sinn, den Status quo durch EKG oder augenärztliche Untersuchung vor Beginn der Therapie zu ermitteln.
Welcher Zeitraum ist denn geplant? Manchmal macht es Sinn nicht gleich beim Hausarzt mit 6 Monaten Infusionen reinzuplatzen. Sondern selbst vorzuschlagen, dass man das als Chance sieht, den weiteren Verlauf aber vom Ansprechen der Therapie abhängig macht.
Vielleicht magst ja hier noch ein bissle was zu deiner Symptomatik schreiben.
LG Niki
RE: Umsetzung Therapieplan -
anfang - 22.10.2015
.....
RE: Umsetzung Therapieplan -
Wizzi265 - 22.10.2015
Also ich leide unter folgenden Symptomen:
Extreme Nackenverspannungen und Rückenschmerzen, morgens nach dem aufstehen spannungsschmerzen an der Fußsohle Schmerzen in den Fußgelenken und Knieschmerzen die sich dann aber wieder bessern, Müdigkeit ohne Körperliche Anstrengung, Magen Darm probleme (mal Durchfall mal fester Stuhlgang, hin und wieder Übelkeit), spannungskopfschmerzen, brennen in den Füßen und Armen hin und wieder, Herzstolpern, brennen an den Rippen manchmal Gefühl zu wenig Luft zu bekommen. Vergesslichkeit, leisten und Hodenschmerzen hin und wieder. Usw.
Tinnitus und schon 2 Hörsturze.
Aufgrund von einem Hörsturz letztes Jahr Einweisung in kh. Daraufhin Cortison und Mrt Untersuchung, da wurden Entzündungen im Kopf und Rücken festgestellt. Daraufhin Verdacht auf MS. Einweisung in Neurologie des KHS. Weitere Untersuchungen Blut und Liqour. Im Blut werden Mehrere Borrelien Antikörper gefunden auch im Westernblot. Allerdings wurden im Liqour keine oder nur sehr wenige Wntikörper gefunden. Daher Ausschluss eine Neuroborreliose. Da keine Antikörper oder zu wenige im Liqour. Während dieser Zeit erhielt ich cortisontherapie im Kh. Wegen den Entzündungen. Aber es folgte keine wirklich Besserung des Hörvermögens. Entlassung kh mit Verdacht auf MS. Das wars. Aber während dieser Zeit im Kh kam mir einiges komisch vor es war alles sehr merkwürdig. Und ich hatte keinerlei Symptome die für eine Ms sprechen. Auch bei den anderen Untersuchungen. Das sagten sogar die Ärzte.
Als ich Zuhause war dann extreme Müdigkeit und Schmerzen in der Hüfte und Knien. Mehrere Tage. Anruf in der Neurologie des Kh und Schilderung meiner Schmerzen. Antwort der Neurologie das müsste ein Bandscheibenvorfall sein ich solle nochmals vorbeikommen. Habe ich aber nicht gemacht weil ich das nicht geglaubt habe. Ich fragte ob es nicht doch Borreliose sein könnte , daraufhin nur kurz und knapp nein sie haben keine Borreliose. Bei den Antikörpern handlelt es sich um eine Serumnarbe..
Dann habe ich dieses Forum gefunden und einen Termin beim Spezi in P. Gemacht. Aber leider musste ich fast ein Jahr darauf warten. Dort war ich dann gestern. Er hat sich die Berichte genaustens angesehen und wollte alle meine symptome und so weiter wissen. Er meinte eindeutig Lym borreliose mit dismentierung. Und er meinte auch das sehr wohl Antikörper im Liqour gefunden wurden. Und Antikörper im Blot auch im Westernblot. Teilweise auch Hochspezifische. Er untersuchte mich dann auch noch und meinte wir müssen handeln. Er machte mir einen Therapieplan und diesen schickt er an meinen Hausarzt der die Antibiose durchführen soll. Es handelt sich um eine Kombitherapie mit verschiedenen Antibiotikas wie diese heißen weis ich leider nicht mehr aber bekomme ja nächste Woche den Therapieplan. Die Antibiotikas werden oral und venös verabreicht. Er schüttelte nur den Kopf über das Krankenhaus und die Vorgehensweise dort.
So das müsste erstmal reichen. Ist leider etwas lang geworden aber ich habe es schon in Kurzform geschrieben.
RE: Umsetzung Therapieplan -
Wizzi265 - 22.10.2015
Folgende Sachen habe ich noch vergessen:
Letztes Jahr wurde bei mir plötzlich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit festgestellt und ich habe letztes Jahr auch 12 kg abgenommen.