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Neuinfekt und ratlos
#1

Hallo zusammen,

nachdem ich vor 3 Jahren eine Borreliose mit einer monatelangen AB Therapie zum Stillstand gebracht hatte, hat es mich leider wieder erwischt.
Am Freitag entdeckte ich eine vollgesogene Zecke am Oberarm mit der klassischen Wanderröte von ca. 8 cm. Um den Stich herum hatte sich die Haut schwarz verfärbt mit Blasenbildung von der Größe einer 1 Cent Münze. Der Arzt in der Notaufnahme sagte mir, dass er so eine Wanderröte noch nie gesehen hätte und tippte zusätzlich auf einer beginnenden Sepsis. Er verschrieb mir Cefpodoxim, denn es wäre ein Breitbandantibiotikum und würde in meinem Falle mehr Erreger abdecken u.a. auch Borrelien.
Durch Recherche im Internet könnte es m. M. nach ein Eschar bzw. Tache noir sein. Auch die Beschreibung "schwarzes, nekrosierendes und blasenbildendes Gewebe", trifft bei mir zu. Dieses Tache noir tritt auf bei der Hasenpest und bei Rickettsien und beides sind ja bekanntlich zeckenübertragende Krankheiten.
Weiß vielleicht jemand, ob die schwarze Veränderung auch auftreten kann, wenn keine Co-Infekte im Spiel sind?

Wäre es nicht besser ich würde hochdosiert Doxy nehmen? Morgen muss ich mir ein HA suchen u. ich denke das Wort Co- Infekte sollte ich lieber nicht erwähnen!!

Danke für jede Antwort

Sophie
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#2

Moin,

ich hatte nach meinem Zeckenbiss, auch eine schwarze Kruste um die
Einstichstelle. Das ist recht typisch , bei Rickettsien. Mein Blutbild
auf Rickettsienantikörper war im Südafrikanischen Labor
hoch positiv.

Grüße Philipp
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#3

Danke Philipp,

warum Südafrika?
Das Tropeninstitut in Hamburg müsste es doch nachweisen können? Wie ich gelesen habe kommt es gar nicht so selten vor?
Welche Symptome hast Du?
Wie wirst Du therapiert?

Grüße
Sophie
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#4

Ich hab Dir ne Brieftaube geschickt.
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#5

Bei sichtbaren Symptomen auch die diagnostische Möglichkeit einer PCR nutzen. PCR weist DNA/DNS des Erregers nach und entspricht somit einem Direktnachweis. Falsch positive Resultate sind kaum möglich (max. 1 %). Falsch negative Resultate gibt es leider häufig, weil sich in der Probe tatsächlich Erreger befinden müssen. Eine negative PCR schliesst deshalb die entsprechnde Infektion nicht aus. Ich glaube, gelesen zu haben, dass PCR in D nicht kassenpflichtig ist. Evtl. vorher abklären. Nachteil: Für die PCR muss eine Hautprobe entnommen werden. Es würde also eine Narbe zurückbleiben.

Meiner Meinung sollte man die diagnostischen Möglichkeiten voll ausschöpfen. Warum die diagnostischen Möglichkeiten nicht voll genutzt werden, ja nicht mal von der Kasse übernommen werden, verstehe ich nicht.

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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#6

Hallo
Deine Frage: "Weiß vielleicht jemand, ob die schwarze Veränderung auch auftreten kann, wenn keine Co-Infekte im Spiel sind?"

Ich verstehe Dich so, dass Du fragst, ob auch eine Borrelien-Infektion zu derartig schwarzen Veränderungen führen kann. Darüber habe ich noch nichts gelesen.

Aber in dem Buch
http://www.dieterhassler.de/fileadmin/PDF/BRENNPKT.PDF
auf Seite 212 wird nicht ausgeschlossen, dass es Rickettsien-Infektionen gibt, die EM auslösen können, auch ohne Co-Infektion mit Borrelien.

LG
Niko
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Thanks given by: Hibiskus , Filenada


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