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02.06.2014, 12:58
Liebe Forenmitglieder,
gibt es irgendwelche Richtlinien, anhand derer man erkennen kann, ob man einen Schub hat, einen Rückfall oder ein normales Aufflackern der Symptome? (Meine Spezi sagte, es sei normal, dass noch ein Jahr lang ca. nach der Antibiose die Symptome bei Stress wieder aufflackern würden.)
Ich hatte in den letzten Wochen extremen Stress und dabei sind leider viele Symptome, die auch explizit auf Borreliose-Symptomlisten stehen, z.B. bei Frau Hopf-Seidel, zurückgekommen und in den letzten Tagen auch wieder schlimmer geworden. Nun frage ich mich, ob das einfach nur am Stress liegt und von alleine wieder weggeht, wenn der Stress nachlässt, oder ob es ein normaler Schub ist (was für mich implizieren würde, dass die Antibiose nicht ausgereicht hat) oder ein Rückfall (eine Verschlechterung der Symptome nach einer kurzen Verbesserung direkt bei der Antibiose, wie meine Heilpraktikerin befürchtet hatte ...)
Was habt ihr für Erfahrungen?
Liebe Grüße
Orchidea
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Über die zurückliegenden Jahre geblickt bin ich der Meinung,das es in der großen Linie gesehen Stressauslöser sind. Den meide ich,wo es nur geht. Vielleicht ist es auch eine .. Art.. Schmerzgedächtnis dabei,aber der Körper,das IS-braucht auch seine Zeit,sich auf eine gewisse normalität einzustellen.hinzu kommt nat.die unterschwellige angst und sensibilisierung. Nicht umsonst weigern sich manche Docs,Antibiotika leichtfertig zu verordnen- hat schon seinen Grund.das ich oft überall den gleichen,ekligen Geruch in der Nase habe und fast schon andere dafür verantwortlich mache,kommt nicht von ungefähr. Im grunde seh ich bei mir aber auch ein stetes aufflammen der Symtomatik und bei Laborkontrollen( LTT,groß+ kleines Labor) tauchen oft verdächtige Banden,laut Spezi auf. 2012 hatte ich die letzte AB- Karriere durch gezogen,seitdem nur bei starken schmerzbildern mit Diclofenac begegnen können. Wie oft+ immer möglich,es ist chronisch,unterbehandelt- oder eine Neuinfektion. - anfang -
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02.06.2014, 18:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.06.2014, 18:55 von
Amrei.)
Hallo orchidea,
wenn man anscheinend einen Rückfall hat, dann sind fast immer mehrere Symptome daran beteiligt.
Jeder hat ja je eh irgendwo seine Schwachstellen: WS, Gelenke, Nerven, Nase, Hals etc.
Meist tritt das dann nach einer Belastung auf, auch nach Stress, zu wenig Schlaf etc.
Ich habe vorhin z.B. mal wieder seit 1 Monat mit meinem Mann einen Spaziergang gemacht, ca 30 MIn.
Jetzt habe ich einen Schmerz im Rücken zur Hüfte hin srahlend, fast wie bei einem Hexenschuß.
Sowas habe ich seit Jahren nicht mehr gehabt.
Gleichzeitig eine starke Schwäche und Müdigkeit. Hatte mich nach dem Spaziergang kurz hingelegt und bin danach kaum wieder hochgekommen, so schwach fühlte ich mich.
Das ist bei mir typisch, wenn wiedermal meine B. am Feiern sind. Jetzt heißt es schonen und möglichst gleich ins Bett.
Ich nehme aber dann nicht gleich AB, somdern eine Schmerztablette, weil AB auch bei mir nicht mehr so wirkt. Meistens bekomme ich es dann auch wieder hin. Nur wenn nichts sonst hilft, mache ich einen Zyklus mit Azi und Artemisia.
Man muß sich bei fortgeschr. Borreliose eben mmer etwas vorsehen und darf sich nicht übernehmen.
Wir können uns halt nicht mit normalen Gesunden messen und müssen unser Tun danach ausrichten.
LG
Amrei
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Hallo Orchidea,
ich würde dabei auch ein wenig unterscheiden, in welchem Infektionsstadium man sich befindet.
Bei einem Rückfall bei einer relativ frischen Infektion würde ich sofort wieder mit AB behandeln.
Bei einer chronischen Infektion muss man da vielleicht schon etwas abwägen. Bei mir verhält es sich so, dass ich generell bei Stress, körperlicher Überlastung und vor allem auch bei anderen zusätzlichen Infektionen wie Schnupfen und so ein Aufflackern der Symptome spüre. Oft bemerke ich an den Borreliose-Symptomen, dass ich "etwas ausbrüte" und merke das schon, bevor da überhaupt von der Erkältung Symptome da sind. In der Regel flachen die Borreliose-Symptome auch von selbst wieder ab. Ist zumindest bei mir so ein beständiges Kommen und Gehen.
Antibiotika wirkt bei mir gut aber leider nicht nachhaltig. Ich ziehe eine AB-Behandlung für mich aber in der Zwischenzeit nur in Betracht, wenn ich durch die Symptomatik der Borreliose dauerhaft stark eingeschränkt bin und sich der Schub nicht mehr von alleine zurück bildet.
LG Niki
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Seit ende 2012 nehme ichNICHTS mehr-außer wenns grass wird, Diclofenac. Ich wäge die ruhigen und fiesre Tage( schübe) ab, im Vergleich zu den AB-Therapien.
Letztendlich ist es für mich heute- nach fast 7 jahren der nicht 'existenden' chronischen NB erträglicher,ohne AB auszukommen. Mein Ziel ist...lerne klagen ohne zu leiden! - anfang -
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Und wie lange dauern bei dir die "fieseren Tage"?
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(06.06.2014, 19:55)Orchidea schrieb: Und wie lange dauern bei dir die "fieseren Tage"?
Das ist im grunde schwer zu bezeichnen-oder einzuteilen.Eine gewisse Gewohnheit,ein lernen umzugehen-akzeptieren(viell.resignieren..?)der Zustände und ihrer Stärken ist sehr schwankend.Das ist oft alles immer latend da,abwechselnd verschiedene Baustellen,als auch gleichzeitig auftretend.Ein wenig beunruhigt hat mich mein Spezi mit auffälligen Banden und drumherum des letzten Labors.Im August habe ich einer wiederholten großen Laborkontrolle zugestimmt.Denke aber,werde so schnell keine AB-Tour anfangen.Gerade gestern war ich zum 1ten mal bei einer Osteopathin für 90,-
hat verschiedene Dinge getan und zum Abschluss gefragt-was,wie bei mir angekommen wäre...Ich:...ich fühl mich nicht schlechter als vorher.
Aaber...für gewöhnlich geh ich zwischen 22+23uhr zu Bwttw,nach dieser Sitzung konnt ich einfach nicht länger an diesem abend aufbleiben und bin um 20uhr30 zu Bett und sofort eingeschlafen.Alles in allem habe ichs nicht bereut,diese Osteostunde gemacht zuhaben und es hat auch am nächsten tag postiv gut nach gewirkt..beschreiben kann ich es noch nicht und spiele mit dem Gedanken,mich weiterhin darauf einzulassen. - anfang -
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