Hi zusammen,
ich hab mich ja schon länger nicht mehr gemeldet. Dann mache ich das jetzt hier. Ja, ich muss mich grade auch mal wieder n bisschen ausheulen
sorry für den langen Text. Würde mich wirklich sehr freuen wenn es trotzdem jmd liest. Und was genau ich erreichen will, ich weiss es nicht...ich muss es aber loswerden. Und vllt kann mir ja jemand Mut machen,
Mir ging es borreliosemäßig ziemlich gut die letzten Zeiten. Ich habe es geschafft mein Immunsystem zu stabiliseren und zu stärken, es zur Ruhe zu bringen. Meinen Eisenwert aufzufüllen und zu halten. Bekam ein neues Körpergefühl, im positiven Sinne das ich noch nie hatte. Kümmer mich gut um meine Gesundheit, meine Ernährung etc. Führte wieder ein ziemlich normales Leben (aber man bedenke: ich bin noch ohne Arbeit!), nur bei Dingen wie zb dem Fitnessstudio musste ich bemerken, dass ich wieder Symptome bekomme, auch wenn sie bald wieder im Griff waren. Meine Glutenantikörper (aufgrund meiner Zöliakie) sind auch wieder im Normalbereich nach 10 Monaten glutenfreier Ernährung.
Allerdings bemerke ich seit Monaten Aggressionsschübe die ich nicht von mir kenne. Ich glaubte hier nicht an die Psyche, hatte das deutliche Gefühl, da ist was körperliches mit dran beteiligt.
Vor einigen Wochen bekam ich plötzlich von heute auf Morgen Hitzewallungen, ein Grippegefühl, Schwindel, ein Blubbern im Unterbauch, ein starkes Schlappheits- und Völlegefühl nach dem Essen, Darmgeräusche, sowie heftige Magenprobleme mit permanenter Übelkeit und starkem Reflux. Ich dachte an einen Infekt, nahm Heilerde.
Allerdings sind die Magen und Darmprobleme bis Heute geblieben. Oft vertrage ich plötzlich altgewohntes Essen nicht mehr, bin nach dem Essen völlig erschöpft... dazu kam noch, dass ich plötzlich mitten am Tag kurz vorm Einschlafen und total fertig war, obwohl ich genug geschlafen hatte. Danach folgten aber doch extreme Schlafstörungen. Zwischen 3 und 4 Uhr Nachts war die Nacht für mich gelaufen.
All das kannte ich so nicht von der Borreliose, zumal ich sie ja ganz gut im Griff hatte. Ich ging also meinem Gefühl nach und lies die Schilddrüse im Ultraschall untersuchen: Eine Entzündung war zu sehen! Wahrscheinlich Hashimoto meinte die Ärztin. Am nächsten Tag war mein Tsh im Normalbereich: 1,89 (Norm--> 0,27-4,8). Sie meinte erst wenn in 8 Wochen der Tsh-Wert weiter gesunken ist gibt sie mir Tabletten. Auf meine Frage ob es nun Hashimoto sei ging sie nicht drauf ein. Also einen Termin beim Spezialist ausgemacht, der allerdings ist erst Mitte März!
Mein Gefühl sagte mir aber schon vor dem Ultraschall: da stimmt was nicht mit der Schilddrüse.
Es ist noch nicht zu hundert Prozent bestätigt, die Entzündung der Schilddrüse aber schon. Und meine neuen Symptome machen mich ziemlich fertig. Ich lese davon, dass die Einstellungszeit bei Hashimoto sehr schwierig und langwierig ist, dass es einigen mit Tabletten noch schlechter geht etc...
Im Herbst dieses Jahres habe ich eine Ausbildung sicher zur Erzieherin. Mein Wunsch ist, vor allem aufgrund des Stresses später mal in einem anderen Bereich statt mit Kindern zu arbeiten, zb in einer Wohngruppe für behinderte Menschen oder als KindergartenLEITERIN etc. Jedoch frage ich mich ob ich das schaffe, wie meine Chancen stehen soetwas nach meiner Ausbildung zu finden...
und ich frage mich wieder, ob und wie ich die Ausbildung überhaupt schaffen soll, aufgrund meines Körpers. Die ersten drei Jahre besteht die Ausbildung zu 90% aus Schule und das 4. Jahr nur aus Praxis, welches ich aber nicht im Kindergarten absolvieren muss. Das macht mir Mut. Diese Zeit zu packen und währenddessen auch meinen Körper weiter aufzubauen.
Aber was wenn ich es nicht schaffe frage ich mich? Wenn die kurze Zeit im Kindergarten mir schon zu sehr zusetzt. Das soziale ist das einzige was ich mir wirklich vorstellen kann, alle anderen Bereiche habe ich durch. Nur beim sozialen fange ich an zu strahlen, zeige ich Interesse und in meinen letzten Praktikas hab ich von außen auch viel positive Bestätigung bekommen von Mitschülern, Erziehern, Lehrern...
Und doch hab ich Angst...Angst wie es jetzt mit dem Thema Schilddrüse weiter geht, Angst, dass mir die Ausbildung zu stressig ist und ich meinem Körper weiter schade, ihn kaputt mache.
Doch ich weiss, wenn ich jetzt wieder rein gar nichts mache falle ich auch in ein Loch. In meinem Umfeld bekomm ich von meinem Vater, meiner Oma, einer Freundin und einer weiteren Person eine Menge Druck berufsmäßig, was mir zusätzlich zusetzt. Immer wieder versuche ich zu erklären dass ich nicht weiss ob ich es schaffe. Ich war auch schon dabei die Erzieherausbildung abzusagen, bekam dann erst Recht Druck von außen. Ich versuche diesen besagten Leuten in meinem Umfeld zu erklären was in mir vorgeht, körperlich und gedanklich.
Doch ich merke sie können und wollen es vllt auch nicht verstehen. Sie halten mich für fit genug. Doch ich weiss was ich schon durchgemacht habe, wie ich durch die Hölle gegangen bin mit meiner Borreliose...und so einige hier werden es auch wissen. Genauso, dass das alles noch in mir ist und auch immer wieder zum Vorschein kommt.
Und ich jetzt wohl auch noch um eine Schilddrüsenkrankheit reicher bin die ähnliche Symptome macht. Ich komme nicht damit klar, dass mein Umfeld das nicht ernst genug nimmt und meine Symptome zumindest zur Hälfte auf die Psyche schiebt. Mir nicht glaubt. Ich habe das Gefühl ich sollte Hauptsache etwas schaffen beruflich, damit sie Ruhe geben, wie es mir damit geht ist egal. Ich fühle mich von meinem Umfeld allein gelassen, unverstanden.
Da ich mal wieder Auseinandersetzungen hatte mit ihnen tut mir wieder alles weh von Kopf bis Fuß, steife Arme, Beine und Knie etc...In einer Ausbildung wird es erst Recht stressig.
Ich MÖCHTE etwas machen. Ich wünsch mir nichts mehr als endlich wieder Struktur in meinem Leben und das Gefühl etwas nützliches zu tun, neue Leute kennen zu lernen und irgendwann endlich mein eigenes Geld zu verdienen, nicht mehr angewiesen zu sein. Ich freue mich auf die Menschen und den Unterricht in der Erzieherausbildung, denn er macht mir totalen Spaß und ich interessiere mich sehr dafür.
Doch gleichzeitig habe ich Angst einen falschen Weg einzuschlagen. Angst davor, meinen Körper so gut aufgebaut zu haben nach all dem was ich durchgemacht habe.... und dass alles aber wieder zu nichte gemacht wird wenn ich mich dem Ausbildungs / Berufsstress aussetze. Bedenken davor, dass durch den ganzen Stress nicht nur meine jetzigen Krankheiten wieder ausgelöst werden, sondern neue dazu kommen.
Weiter nur zu Hause zu sitzen ist aber auch keine Alternative für mich. Es ist alles so schwierig und zur Zeit. Bin an einem Punkt an dem ich nach langer Zeit wieder verzweifelt bin. Ich weiss egal wie es weiter geht, ich kann es keinem Recht machen. Fühle mich unter Druck gesetzt.
Habe noch Antibiotika da, Tinidazol und Minocyclin...weiss aber nicht ob grade der richtige Zeit dafür ist. Auf jeden Fall bemerke ich Symptome...
LG und danke fürs Lesen
ich hab mich ja schon länger nicht mehr gemeldet. Dann mache ich das jetzt hier. Ja, ich muss mich grade auch mal wieder n bisschen ausheulen

Mir ging es borreliosemäßig ziemlich gut die letzten Zeiten. Ich habe es geschafft mein Immunsystem zu stabiliseren und zu stärken, es zur Ruhe zu bringen. Meinen Eisenwert aufzufüllen und zu halten. Bekam ein neues Körpergefühl, im positiven Sinne das ich noch nie hatte. Kümmer mich gut um meine Gesundheit, meine Ernährung etc. Führte wieder ein ziemlich normales Leben (aber man bedenke: ich bin noch ohne Arbeit!), nur bei Dingen wie zb dem Fitnessstudio musste ich bemerken, dass ich wieder Symptome bekomme, auch wenn sie bald wieder im Griff waren. Meine Glutenantikörper (aufgrund meiner Zöliakie) sind auch wieder im Normalbereich nach 10 Monaten glutenfreier Ernährung.
Allerdings bemerke ich seit Monaten Aggressionsschübe die ich nicht von mir kenne. Ich glaubte hier nicht an die Psyche, hatte das deutliche Gefühl, da ist was körperliches mit dran beteiligt.
Vor einigen Wochen bekam ich plötzlich von heute auf Morgen Hitzewallungen, ein Grippegefühl, Schwindel, ein Blubbern im Unterbauch, ein starkes Schlappheits- und Völlegefühl nach dem Essen, Darmgeräusche, sowie heftige Magenprobleme mit permanenter Übelkeit und starkem Reflux. Ich dachte an einen Infekt, nahm Heilerde.
Allerdings sind die Magen und Darmprobleme bis Heute geblieben. Oft vertrage ich plötzlich altgewohntes Essen nicht mehr, bin nach dem Essen völlig erschöpft... dazu kam noch, dass ich plötzlich mitten am Tag kurz vorm Einschlafen und total fertig war, obwohl ich genug geschlafen hatte. Danach folgten aber doch extreme Schlafstörungen. Zwischen 3 und 4 Uhr Nachts war die Nacht für mich gelaufen.
All das kannte ich so nicht von der Borreliose, zumal ich sie ja ganz gut im Griff hatte. Ich ging also meinem Gefühl nach und lies die Schilddrüse im Ultraschall untersuchen: Eine Entzündung war zu sehen! Wahrscheinlich Hashimoto meinte die Ärztin. Am nächsten Tag war mein Tsh im Normalbereich: 1,89 (Norm--> 0,27-4,8). Sie meinte erst wenn in 8 Wochen der Tsh-Wert weiter gesunken ist gibt sie mir Tabletten. Auf meine Frage ob es nun Hashimoto sei ging sie nicht drauf ein. Also einen Termin beim Spezialist ausgemacht, der allerdings ist erst Mitte März!
Mein Gefühl sagte mir aber schon vor dem Ultraschall: da stimmt was nicht mit der Schilddrüse.
Es ist noch nicht zu hundert Prozent bestätigt, die Entzündung der Schilddrüse aber schon. Und meine neuen Symptome machen mich ziemlich fertig. Ich lese davon, dass die Einstellungszeit bei Hashimoto sehr schwierig und langwierig ist, dass es einigen mit Tabletten noch schlechter geht etc...
Im Herbst dieses Jahres habe ich eine Ausbildung sicher zur Erzieherin. Mein Wunsch ist, vor allem aufgrund des Stresses später mal in einem anderen Bereich statt mit Kindern zu arbeiten, zb in einer Wohngruppe für behinderte Menschen oder als KindergartenLEITERIN etc. Jedoch frage ich mich ob ich das schaffe, wie meine Chancen stehen soetwas nach meiner Ausbildung zu finden...
und ich frage mich wieder, ob und wie ich die Ausbildung überhaupt schaffen soll, aufgrund meines Körpers. Die ersten drei Jahre besteht die Ausbildung zu 90% aus Schule und das 4. Jahr nur aus Praxis, welches ich aber nicht im Kindergarten absolvieren muss. Das macht mir Mut. Diese Zeit zu packen und währenddessen auch meinen Körper weiter aufzubauen.
Aber was wenn ich es nicht schaffe frage ich mich? Wenn die kurze Zeit im Kindergarten mir schon zu sehr zusetzt. Das soziale ist das einzige was ich mir wirklich vorstellen kann, alle anderen Bereiche habe ich durch. Nur beim sozialen fange ich an zu strahlen, zeige ich Interesse und in meinen letzten Praktikas hab ich von außen auch viel positive Bestätigung bekommen von Mitschülern, Erziehern, Lehrern...
Und doch hab ich Angst...Angst wie es jetzt mit dem Thema Schilddrüse weiter geht, Angst, dass mir die Ausbildung zu stressig ist und ich meinem Körper weiter schade, ihn kaputt mache.
Doch ich weiss, wenn ich jetzt wieder rein gar nichts mache falle ich auch in ein Loch. In meinem Umfeld bekomm ich von meinem Vater, meiner Oma, einer Freundin und einer weiteren Person eine Menge Druck berufsmäßig, was mir zusätzlich zusetzt. Immer wieder versuche ich zu erklären dass ich nicht weiss ob ich es schaffe. Ich war auch schon dabei die Erzieherausbildung abzusagen, bekam dann erst Recht Druck von außen. Ich versuche diesen besagten Leuten in meinem Umfeld zu erklären was in mir vorgeht, körperlich und gedanklich.
Doch ich merke sie können und wollen es vllt auch nicht verstehen. Sie halten mich für fit genug. Doch ich weiss was ich schon durchgemacht habe, wie ich durch die Hölle gegangen bin mit meiner Borreliose...und so einige hier werden es auch wissen. Genauso, dass das alles noch in mir ist und auch immer wieder zum Vorschein kommt.
Und ich jetzt wohl auch noch um eine Schilddrüsenkrankheit reicher bin die ähnliche Symptome macht. Ich komme nicht damit klar, dass mein Umfeld das nicht ernst genug nimmt und meine Symptome zumindest zur Hälfte auf die Psyche schiebt. Mir nicht glaubt. Ich habe das Gefühl ich sollte Hauptsache etwas schaffen beruflich, damit sie Ruhe geben, wie es mir damit geht ist egal. Ich fühle mich von meinem Umfeld allein gelassen, unverstanden.
Da ich mal wieder Auseinandersetzungen hatte mit ihnen tut mir wieder alles weh von Kopf bis Fuß, steife Arme, Beine und Knie etc...In einer Ausbildung wird es erst Recht stressig.
Ich MÖCHTE etwas machen. Ich wünsch mir nichts mehr als endlich wieder Struktur in meinem Leben und das Gefühl etwas nützliches zu tun, neue Leute kennen zu lernen und irgendwann endlich mein eigenes Geld zu verdienen, nicht mehr angewiesen zu sein. Ich freue mich auf die Menschen und den Unterricht in der Erzieherausbildung, denn er macht mir totalen Spaß und ich interessiere mich sehr dafür.
Doch gleichzeitig habe ich Angst einen falschen Weg einzuschlagen. Angst davor, meinen Körper so gut aufgebaut zu haben nach all dem was ich durchgemacht habe.... und dass alles aber wieder zu nichte gemacht wird wenn ich mich dem Ausbildungs / Berufsstress aussetze. Bedenken davor, dass durch den ganzen Stress nicht nur meine jetzigen Krankheiten wieder ausgelöst werden, sondern neue dazu kommen.
Weiter nur zu Hause zu sitzen ist aber auch keine Alternative für mich. Es ist alles so schwierig und zur Zeit. Bin an einem Punkt an dem ich nach langer Zeit wieder verzweifelt bin. Ich weiss egal wie es weiter geht, ich kann es keinem Recht machen. Fühle mich unter Druck gesetzt.
Habe noch Antibiotika da, Tinidazol und Minocyclin...weiss aber nicht ob grade der richtige Zeit dafür ist. Auf jeden Fall bemerke ich Symptome...
LG und danke fürs Lesen