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25.07.2017, 12:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.07.2017, 19:12 von
Waldgeist.)
Hallo Andrea,
herzlich willkommen in diesem Forum;
Für mich sieht es nicht unbedingt wie eine Wanderröte aus aber ich bin mittlerweile der MEinung: Bei Borreliose gibt es nichts was es nicht gibt! Auf dem zweiten Foto sieht man so einen kleinen Kreis drum herum? Ist echt schwierig.
Hier ein paar Bilder von Wandereröten:
https://www.google.de/search?q=erythema+...gws_rd=ssl
Was mich halt noch stutzig macht; Du sagst das man keine Einstichstelle sieht und ich denke bei einem Stich durch Bremse, Mücke etc. hat man ja normalerweise Juckreiz.
LG,
Waldgeist
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Sieht für mich auch nicht wie eine typische Wanderröte aus und der Verlauf ist auch ungewöhnlich. Aber eben: Es gibt bei Borreliose nichts, was es nicht gibt. Und schlussendlich könntest du eine Zeckennymphe übersehen haben, als du dir die Zecke unter der Brust eingefangen hast. Labortests geben so früh auch nicht viel her. Ich würde es mal beobachten, beim Auftreten von Symptomen aber sofort handeln.
Angst bringt dich nicht weiter und der damit verbundene Stress schadet nur dem Immunsystem. Versuche, dich zu entspannen.
LG, Regi
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
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Danke für eure Antworten. Ich versuche, ruhig zu bleiben und abzuwarten. War gestern beim Arzt und hab ihm die Fotos gezeigt bzw. das was noch da ist und er meinte, wir können in 2 Wochen mal Blut abnehmen. Denn auszuschließen ist es ja nicht, dass es eine Wanderröte ist.
Hab hier gelesen, dass dieser Bluttest nicht wirklich aufschlussreich sein soll. Letztendlich muss man wohl sehen, ob irgendwelche Symptome kommen....
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Nach meinen Erfahrungen mit durch Zecken übertragenen Infektionen, würde ich versuchen den Arzt meines Vertrauens um eine präventive Antibiotikum-Behandlung zu bitten.
Schließlich hattest Du einen Zeckenstich vor einigen Wochen. Das Auftreten von Wanderröten ist meiner Erinnerung nach (habe kein Zitat), nicht auf die Stichstelle reduziert.
Da Wanderröten sehr unterschiedlich in Erscheinung treten können und sich eventuell gar nicht ausbilden, könnte es möglich sein, dass es sich bei Dir um eine eben nicht bilderbuchartige Wanderröte handelt. Das kann vermutlich auch kein Arzt mit Sicherheit entscheiden.
Natürlich benötigt man einen Arzt, der diesen Weg mitgeht. Und es kann sein, dass man gar keinen findet. Die präventive Gabe auf Verdacht ist sicher auch umstritten.
Sollten sich bei Dir Beschwerden einstellen wie Müdigkeit, Krankheitsgefühl und Abgeschlagenheit, dann würde ich sofort versuchen eine Behandlung zu bekommen, auch ohne positive Antikörper.
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26.07.2017, 19:58
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.07.2017, 19:59 von
Luddi.)
ich würde auch AB nehmen. Zeckenstich ist gesichert und bei einem der Fotos sieht es schon nach einem Ring aus. Wir reden von 2-3 Wochen Doxycyclin und nicht von einer Chemotherapie (das nur zur Erinnerung). Geh zu deinem Arzt und nenne ihm deine Präferenz.
Die Bluttests kannst Du dir sparen. 1. die Antikörperbildung setzt nicht sofort ein und 2. es gibt noch mehr Bakterien als Borrelien, die von Zecken übertragen werden.
Zur Panik besteht kein Grund aber zu wohlüberlegtem Handeln.
Dass die Rötung an einer anderen Stelle auftaucht, kann wirklich daran liegen, dass Du eine Zeckennymphe übersehen hast.
(Das brauchst Du deinem Arzt aber gar nicht erst zu erzählen. Wenn Du AB willst, dann sag ihm, dass Du genau an dieser Stelle einen Zeckenstich hattest. Dann müsste dir eigentlich jeder Arzt AB geben - auch ohne Bluttest - so steht es in der Leitlinie)
lg Luddi
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Alle meine Aussagen sind persönliche Meinungen und ersetzen keinen Arztbesuch!