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Wieder eine Phase in der ich mich frage wie es weiter geht
#1
Thumbs Down 

Hi zusammen,

ich hab mich ja schon länger nicht mehr gemeldet. Dann mache ich das jetzt hier. Ja, ich muss mich grade auch mal wieder n bisschen ausheulen Undecided sorry für den langen Text. Würde mich wirklich sehr freuen wenn es trotzdem jmd liest. Und was genau ich erreichen will, ich weiss es nicht...ich muss es aber loswerden. Und vllt kann mir ja jemand Mut machen,

Mir ging es borreliosemäßig ziemlich gut die letzten Zeiten. Ich habe es geschafft mein Immunsystem zu stabiliseren und zu stärken, es zur Ruhe zu bringen. Meinen Eisenwert aufzufüllen und zu halten. Bekam ein neues Körpergefühl, im positiven Sinne das ich noch nie hatte. Kümmer mich gut um meine Gesundheit, meine Ernährung etc. Führte wieder ein ziemlich normales Leben (aber man bedenke: ich bin noch ohne Arbeit!), nur bei Dingen wie zb dem Fitnessstudio musste ich bemerken, dass ich wieder Symptome bekomme, auch wenn sie bald wieder im Griff waren. Meine Glutenantikörper (aufgrund meiner Zöliakie) sind auch wieder im Normalbereich nach 10 Monaten glutenfreier Ernährung.

Allerdings bemerke ich seit Monaten Aggressionsschübe die ich nicht von mir kenne. Ich glaubte hier nicht an die Psyche, hatte das deutliche Gefühl, da ist was körperliches mit dran beteiligt.

Vor einigen Wochen bekam ich plötzlich von heute auf Morgen Hitzewallungen, ein Grippegefühl, Schwindel, ein Blubbern im Unterbauch, ein starkes Schlappheits- und Völlegefühl nach dem Essen, Darmgeräusche, sowie heftige Magenprobleme mit permanenter Übelkeit und starkem Reflux. Ich dachte an einen Infekt, nahm Heilerde.

Allerdings sind die Magen und Darmprobleme bis Heute geblieben. Oft vertrage ich plötzlich altgewohntes Essen nicht mehr, bin nach dem Essen völlig erschöpft... dazu kam noch, dass ich plötzlich mitten am Tag kurz vorm Einschlafen und total fertig war, obwohl ich genug geschlafen hatte. Danach folgten aber doch extreme Schlafstörungen. Zwischen 3 und 4 Uhr Nachts war die Nacht für mich gelaufen.

All das kannte ich so nicht von der Borreliose, zumal ich sie ja ganz gut im Griff hatte. Ich ging also meinem Gefühl nach und lies die Schilddrüse im Ultraschall untersuchen: Eine Entzündung war zu sehen! Wahrscheinlich Hashimoto meinte die Ärztin. Am nächsten Tag war mein Tsh im Normalbereich: 1,89 (Norm--> 0,27-4,8). Sie meinte erst wenn in 8 Wochen der Tsh-Wert weiter gesunken ist gibt sie mir Tabletten. Auf meine Frage ob es nun Hashimoto sei ging sie nicht drauf ein. Also einen Termin beim Spezialist ausgemacht, der allerdings ist erst Mitte März!

Mein Gefühl sagte mir aber schon vor dem Ultraschall: da stimmt was nicht mit der Schilddrüse.

Es ist noch nicht zu hundert Prozent bestätigt, die Entzündung der Schilddrüse aber schon. Und meine neuen Symptome machen mich ziemlich fertig. Ich lese davon, dass die Einstellungszeit bei Hashimoto sehr schwierig und langwierig ist, dass es einigen mit Tabletten noch schlechter geht etc...

Im Herbst dieses Jahres habe ich eine Ausbildung sicher zur Erzieherin. Mein Wunsch ist, vor allem aufgrund des Stresses später mal in einem anderen Bereich statt mit Kindern zu arbeiten, zb in einer Wohngruppe für behinderte Menschen oder als KindergartenLEITERIN etc. Jedoch frage ich mich ob ich das schaffe, wie meine Chancen stehen soetwas nach meiner Ausbildung zu finden...

und ich frage mich wieder, ob und wie ich die Ausbildung überhaupt schaffen soll, aufgrund meines Körpers. Die ersten drei Jahre besteht die Ausbildung zu 90% aus Schule und das 4. Jahr nur aus Praxis, welches ich aber nicht im Kindergarten absolvieren muss. Das macht mir Mut. Diese Zeit zu packen und währenddessen auch meinen Körper weiter aufzubauen.

Aber was wenn ich es nicht schaffe frage ich mich? Wenn die kurze Zeit im Kindergarten mir schon zu sehr zusetzt. Das soziale ist das einzige was ich mir wirklich vorstellen kann, alle anderen Bereiche habe ich durch. Nur beim sozialen fange ich an zu strahlen, zeige ich Interesse und in meinen letzten Praktikas hab ich von außen auch viel positive Bestätigung bekommen von Mitschülern, Erziehern, Lehrern...

Und doch hab ich Angst...Angst wie es jetzt mit dem Thema Schilddrüse weiter geht, Angst, dass mir die Ausbildung zu stressig ist und ich meinem Körper weiter schade, ihn kaputt mache.

Doch ich weiss, wenn ich jetzt wieder rein gar nichts mache falle ich auch in ein Loch. In meinem Umfeld bekomm ich von meinem Vater, meiner Oma, einer Freundin und einer weiteren Person eine Menge Druck berufsmäßig, was mir zusätzlich zusetzt. Immer wieder versuche ich zu erklären dass ich nicht weiss ob ich es schaffe. Ich war auch schon dabei die Erzieherausbildung abzusagen, bekam dann erst Recht Druck von außen. Ich versuche diesen besagten Leuten in meinem Umfeld zu erklären was in mir vorgeht, körperlich und gedanklich.

Doch ich merke sie können und wollen es vllt auch nicht verstehen. Sie halten mich für fit genug. Doch ich weiss was ich schon durchgemacht habe, wie ich durch die Hölle gegangen bin mit meiner Borreliose...und so einige hier werden es auch wissen. Genauso, dass das alles noch in mir ist und auch immer wieder zum Vorschein kommt.

Und ich jetzt wohl auch noch um eine Schilddrüsenkrankheit reicher bin die ähnliche Symptome macht. Ich komme nicht damit klar, dass mein Umfeld das nicht ernst genug nimmt und meine Symptome zumindest zur Hälfte auf die Psyche schiebt. Mir nicht glaubt. Ich habe das Gefühl ich sollte Hauptsache etwas schaffen beruflich, damit sie Ruhe geben, wie es mir damit geht ist egal. Ich fühle mich von meinem Umfeld allein gelassen, unverstanden.

Da ich mal wieder Auseinandersetzungen hatte mit ihnen tut mir wieder alles weh von Kopf bis Fuß, steife Arme, Beine und Knie etc...In einer Ausbildung wird es erst Recht stressig.

Ich MÖCHTE etwas machen. Ich wünsch mir nichts mehr als endlich wieder Struktur in meinem Leben und das Gefühl etwas nützliches zu tun, neue Leute kennen zu lernen und irgendwann endlich mein eigenes Geld zu verdienen, nicht mehr angewiesen zu sein. Ich freue mich auf die Menschen und den Unterricht in der Erzieherausbildung, denn er macht mir totalen Spaß und ich interessiere mich sehr dafür.

Doch gleichzeitig habe ich Angst einen falschen Weg einzuschlagen. Angst davor, meinen Körper so gut aufgebaut zu haben nach all dem was ich durchgemacht habe.... und dass alles aber wieder zu nichte gemacht wird wenn ich mich dem Ausbildungs / Berufsstress aussetze. Bedenken davor, dass durch den ganzen Stress nicht nur meine jetzigen Krankheiten wieder ausgelöst werden, sondern neue dazu kommen.

Weiter nur zu Hause zu sitzen ist aber auch keine Alternative für mich. Es ist alles so schwierig und zur Zeit. Bin an einem Punkt an dem ich nach langer Zeit wieder verzweifelt bin. Ich weiss egal wie es weiter geht, ich kann es keinem Recht machen. Fühle mich unter Druck gesetzt.

Habe noch Antibiotika da, Tinidazol und Minocyclin...weiss aber nicht ob grade der richtige Zeit dafür ist. Auf jeden Fall bemerke ich Symptome...

LG und danke fürs Lesen
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Thanks given by: anfang , irisbeate , Extremcouching
#2

Hi
Würde noch mal zum Specie gehen und alles Abklären lassen.

Auch an Parasiten denken aber vergiss die Schulm in solchen Sachen.

Bo + Co kann gehen und kommen bsp durch Stress wieder ausgelöst werden schwaches Immunssy. usw.

Wie Marc in den Neuen Lyme Buch schreibt die meisten glauben Geheilt zu sein, bis es dann wieder Bum macht.
Und die letzen 10 % ist der Schwierigste Teil von Bo ausserdem werden die Cos oft nicht miteinberechnet.
Bsp kannst allle Wochene Cos Untersuchen lassen man wird nigs finden trotz vorhanden sein.

Therapierst Bo und einen gehts besser kommt die Nächste Baustelle die Cos.

Wie es im Buch steht man muss sich das so Vorstellen wenn man 1 Zwiebel schält !

1 Schale weg bsp Bo unter der 2 Schicht ist dann Bart. oder andere Drecksviecher das gleich gilt auch für Parastien + Viren

Hausel
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Thanks given by: Borri
#3

Hallo borri,

eben habe ich deinen Text gelesen, habe Stubenarrest, da ich nicht ins Freie kann wegen zu viel Sonne ...

Ich kann dich gut verstehen, das Treten am Ort nervt total und wenn es dann noch im Umfeld nicht stimmig ist und man keinen Fluchtpunkt hat und keine Selbstbestätigung, ja, da kann man sich nicht gut fühlen.

Vielleicht kannst du doch eine Weiche stellen in Richtung Schiddrüsendiagnose, Termin im März geht ja gar nicht.
Versuche doch, über deine Krankenkasse einen Termin vermittelt zu bekommen, eigentlich müssen die das innerhalb eines Monats hinkriegen. Teile denen auch mit, daß deine Weiterbildung bzw. AL davon abhängt, richtig Druck machen.

Ich selbst habe das Problem nicht, weiß aber, daß einen ein Schilddrüsenproblem aus der Spur werfen kann.

Borreliosemäßig ist eine Einschätzung aus der Ferne genauso wenig sinnvoll wie Verlaufskontrolle der Werte. Erfahrung damit hast du ja, wenn du meinst, daß auf diesem Gebiet etwas anbrennt und sich nichts zum Guten verändert, kannst du ja AB nehmen. Da eröffnet sich aber das Problem, daß - falls du SD-mäßig eine Therapie bekommst - nicht zuzuordnen ist, was woher kommt. Ich persönlich rate von parallel laufenden Versuchen mit Medis oder alternativ ab, weil es keine Aussagen ermöglicht, was wie wirkt.

Vielleicht kannst du dir etwas Selbstbestätigung in einer Kurzzeitpflege oder einem Seniorenheim holen, die suchen oft jemanden, der Freizeitbeschäftigung der alten Leute betreut, vorlesen, Rätsel, Spiele. Da hättest du etwas in deiner bevorzugten Richtung, das dir vielleicht später bei einer Bewerbung nützlich sein kann. Ich wäre z.B. froh, wenn bei meinem Vater im Pflegeheim jemand wäre, der ihn einfach mal im Rollstuhl durch den Garten schiebt und nach dem Wetter fragt, da hätte er zu überlegen, weil er blind ist, und bekäme etwas Frischluft, vielleicht sogar ein Eis aus der TK. Die alten Leutchen sind so dankbar.

Wenn du ein Drehbuch schreibst, wie es weitergehen soll, würde ich zuerst der Krankenkasse Feuer unterm Hintern machen, bis März ist es noch ein 3/4 Jahr.

So, dir alles Gute und liebe Grüße, die Oolong.

Geduld und Gelassenheit des Gemüts tragen mehr zur Heilung unserer Krankheit bei,
als alle Kunst der Medizin.


Wolfgang Amadeus Mozart
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#4

Hallo Borri,

ich will nur kurz auf Deine Probleme eingehen, nämlich die Schilddrüse betreffend.

Es bringt überhaupt nichts, nur den Tsh-Wert zu überprüfen, sondern es sollten weitere Tests gemacht werden:Schilddrüsen-Diagnostik

Außerdem wäre eine Szintigrafie von Vorteil. Ich kenne diese Aggressionsschübe zur Genüge - die Ursache war eine teilweise Autonomie der SD, die nach einer Radiojodtherapie verschwunden sind.

Alles Gute - Rosenfan

Älter werden ist die einzige Möglichkeit länger zu leben!
Aber alt werden ist nichts für Feiglinge...


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Thanks given by: leonie tomate , Borri
#5

Hey zusammen,

ich danke euch für eure bisherigen Antworten.

@ Hausel:

Ja, mir ist bewusst, dass Borreliose vor allem unter Stress wieder zum Vorschein kommen kann. Genau deshalb hab ich ja solche Befürchtungen was das Thema Ausbildung angeht. Dass ich nicht geheilt bin, das ist mir ja allein deshalb schon klar, weil Symptome nach wie vor auftreten zb nach dem Fitnessstudio - auch wenn sie meist nach ein paar Tagen wieder verschwunden sind.

@ Rosenfan:

Ja, ich habe mich darüber informiert, dass der Tsh Wert alleine nichts aussagt. Nach meinen bisherigen Erfahrungen seit dem mit meiner Borreliose verbundenen Ärztehopping vertrau ich diesen nicht mehr. Gewisse Menschen in meinem Umfeld stellen mich jetzt natürlich wieder als Hypochonder dar, als jemand der Ärzten nicht glaubt, dem man es nicht recht machen kann etc...

ich solle doch endlich mal dem Arzt glauben und wenn der Tsh-Wert im Normbereich wäre würde ich mal wieder unnötig eine Krankheit hinaus provozieren wollen, statt es einfach zu akzeptieren. Diese Meinungen von außerhalb bin ich ja inzwischen gewohnt auch wenn es mich nach wie vor enttäuscht wie ich von gewissen Leuten in meinem Umfeld dargestellt werde -

wenn diese mir dann aber auch noch sagen, dass es vollkommen übertrieben ist wegen der Schilddrüsensache einen Spezialisten aufzusuchen dann frage ich mich, womit diese Leute sich das Recht herausnehmen.

Also kurz und knapp gesagt: Ich werde auf jeden Fall zum Spezialisten gehen! Danke dir, Rosenfan.

@ Oolong:

Ja, wie du sagst...mit Krankheiten, fehlender Struktur im Leben und zusätzlich auch noch Druck von außen lebt es sich schlecht. Ich fühle mich zur Zeit wieder vollkommen gefangen. Habe das Gefühl ich muss es nicht mir, sondern den anderen Recht machen. Hoffe einfach nur, dass ich das mit meinem Körper schaffe. Kann es aber nicht einschätzen mit dem ganzen Stress.

Mein Traumberuf ist das im sozialen Bereich nicht. Aber dennoch das was mir am meisten Spaß macht, mich am ehesten interessiert. Und vielleicht sollte man schon dem folgen was man gern macht - statt wegen gewissen anderen Faktoren, auch wenn es das Thema Gesundheit ist, einen anderen Weg zu wählen der einem aber nicht wirklich zusagt.

Wie es dann in welchem Bereich für mich weiter geht wenn ich die Ausbildung trotz der Krankheiten schaffe - das ist dann die nächste Frage. Es sollte ein Bereich sein der mir körperlich nicht so zusetzt, den ich mir trotz meiner Krankheiten vorstellen kann. Es gibt viele Weiterbildungsmöglichkeiten und mit der Fachhochschule bestände auch die Möglichkeit auf ein Studium - für noch mehr Möglichkeiten, zb im Beratungsbereich, der ja, zumindest körperlich nicht anstrengend ist. In einem Kiga fest zu arbeiten bei meinem körperlichen Zustand - das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Da hätte ich Angst meinen Körper vollkommen kaputt zu machen. Mir all das was ich mir nach dem Ausbruch meiner Krankheit aufgebaut habe wieder zu nehmen. Selbst gesunden Menschen kann man das oft nicht auf Dauer zumuten.

Ich werde versuchen schneller einen Schilddrüsentermin zu kriegen. Es gibt auch noch ein Endokrinologikum hier in der Nähe. Dort habe ich bisher noch keinen erreicht.

Es ist auch komisch, denn jetzt sind all die Beschwerden, auch die nach dem Essen mit dem Magen, Völlegefühl, Hitzewallungen, Schlafstörungen etc aufeinmal, nach Wochen - wieder weg. Scheint also schon in Richtung Schub gegangen zu sein.



Naja...ich erzähl euch allen ja sicher nichts neues...wenn ich sage, dass es immer schwierig sein wird mit dem Umfeld und unserer Krankheit. Wenn man immer wieder für Verständnis kämpfen muss, das man aber so richtig doch niemals bekommt - da das Wort Psyche immer wieder fällt. Und dann fragt man sich: Wozu hab ich ihnen eig so viel über die Borreliose erzählt? Wenn sie deren Symptome weiter auf die Psyche schieben - weil sie für die Gesellschaft so derartig unvorstellbar klingen und aus dem Rahmen fallen.

Es ist immer wieder aufs neue enttäuschend. Bestätigung für das wie wir kämpfen bekommen wir nicht - ich zumindest so gut wie gar nicht. Aber Druck, der kann gemacht werden. Dass man endlich arbeiten soll, doch endlich mal Geld verdienen muss...dass man sich nicht drücken kann vor allem, nur weil es hier und da mal ein bisschen zwickt...DodgyHuh

Vor kurzem durfte ich mir wieder den Satz anhören: Warum solltest du nicht arbeiten gehen können? Anderen geht es schlechter als dir, die machen es auch. Du hast zwei gesunde Arme, zwei gesunde Beine, kannst laufen und sehen.

Da habe ich gefragt ob man eig in dieser Gesellschaft immer erst im Rollstuhl sitzen oder Krebs haben muss bevor man ernst genommen wird... So erscheint es mir.

Die Angst die ganze Hölle die man schon durchgemacht hat wieder zu erleben - durch den ganzen Stress der auf einen zukommt - unterschätzt und belächelt jeder. In ihren Augen ist es ja sowieso alles die Psyche...

Alles was ich mir wünsche ist einfach eines Tages trotz meinen Krankheiten mein eigenes Geld verdienen zu können und damit auch nicht meiner Gesundheit zu schaden. Und zusätzlich endlich mal all den Druck aus meinem Umfeld weg zu bekommen - denn sie wollen nicht verstehen dass mir das mehr alles andere zusetzt. Und sie wollen nicht verstehen, dass es der größte Grund ist der mich in die Verzweiflung treibt.

LG
Borri
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Thanks given by: Oolong
#6

Hallo Borri,

wenn Dich Dein Umfeld mal wieder nervt: auch Hypochondrie ist eine KrankheitDodgy Ansonsten halte ich es wie Dieter Nuhr

Noch mal zu den Schilddrüsenwerten: z.B. bei einer teilweisen Autonomie stimmen die Werte nicht mit der Krankheit überein, weil man dann ja in dem Moment, in dem es zur Aggression kommt, Blut abnehmen müsste.
Und das funktioniert nun mal nicht. Das ist ein kurzer Moment, in dem die Werte in eine Überfunktion gleiten. Und das kann man nun mal nur mit einer Szintigrafie nachweisen.

Gruß - Rosenfan

Älter werden ist die einzige Möglichkeit länger zu leben!
Aber alt werden ist nichts für Feiglinge...


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Thanks given by: Borri , Luddi , leonie tomate
#7

Danke, Rosenfan. So eine Szintigrafie müsste ein Spezi ja auf jeden Fall machen?! Mein Borrespezi macht auch Schilddrüsenultraschalls, ich könnte da mal anrufen, aber ich glaube nicht, dass er auf diese Richtung spezialisiert ist. Auf jeden Fall erzählte er öfter von den Zusammenhang mit Borreliose und Hashimoto
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Thanks given by:
#8

Ja, Borri, eine Szintigrafie der Schilddrüse machen m.E. nur Nuklearmediziner.
Ultraschall macht mein HA auch, der ist Internist.
Es ist aber wichtig, die Bilder richtig zu deuten.

Gruß - Rosenfan

Älter werden ist die einzige Möglichkeit länger zu leben!
Aber alt werden ist nichts für Feiglinge...


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Thanks given by: Borri


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