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Faselfehler
#1

Es ärgert mich mittlerweile, das ich in den Texten immer öfter Faselfehler verbaue. Stunden später fallen sie mir auf! Angry
In Rechtschreibung hatte ich eigentlich mal eine eins.
Mittlerweile schreibe ich etwas und merke gar nicht das es falsch ist oder ich überlege erst lange wie schreibt man das. Und google dann nach den einfachsten Worten?!

Ich hoffe ihr verzeiht mir.

LG FreeNine

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

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#2

Liebe FreeNine!
Ich liebe dieses Wort!!! Faselfehler! Sooo toll, und ich kenn das sooo gut...
Mir entgehen die Fehler auch bei mehrfacher Kontrolle und ich finds mega-peinlich, weil ich großen Wert auf richtiges Schreiben lege.
Danke für diesen Beitrag Heart
LG Couch

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Thanks given by: leonie tomate , FreeNine
#3

... und da stellen sich so einige vor, das ich es mal wieder für wenige Stunden mit Widereingliederung auf meinem Arbeitsplatz versuche.
Datenvorbereitung in einer Druckerei - die werden begeistert sein (wenn die Druckprodukte vor Faslern wimmeln)!!!! - von meiner Arbeitsleistung?! Huh
LG

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Thanks given by: Extremcouching
#4

Und ich steh grade vor einer Entscheidung, ob ich mich auf der Arbeit outen soll. Ich hatte letztens ein vertrauliches Gespräch bei einer speziell dafür eingerichteten Stelle des Personalamtes wegen meinen vielen Fehltagen (die aber nicht nur wegen Borre waren, aber hauptsächlich - wobei sich z.B. die Frage stellt, ob mein überlastetes Handgelenk wirklich einfach nur überlastet ist...). Das Gespräch war sehr gut und da hab ich auch alles erzählt. Übrigens war das kein "heißer Stuhl", sondern eher: hängen die Krankheiten mit dem Dienst zusammen, kann die Stadt irgendwas tun, damit die Arbeit besser geht, etc. -sind sie zu verpflichtet, glaub ich.

Ich erfuhr dabei, dass meine Chefs sich ärgern, dass ihre Leute ihnen nicht vertrauen und sie nichts erfahren würden, wenn mal wer länger oder öfter krank ist. Naja, sie dürfen ja auch nicht fragen. Ich sag auch meistens nix, außer, es ist was unverfängliches oder offensichtliches... Ich vertraue ihnen nämlich wirklich überhaupt nicht. Dass meine Arbeit leidet, bekommt intern niemand mit, und dass ich leide, natürlich auch nicht (Enzelbüro). Die Personalamtsfrau hat gemeint, ich solle mal überlegen, ob es nicht doch gut wäre, es den Chefs zu sagen. Ich bin hin und her gerissen. Meine Arbeit würde nicht leichter und weniger, aber evtl. hätte ich mehr Verstänndnis und vielleicht auch Unterstützung bei den Arztterminen,. Denn bisher geht die Zeit dafür von meiner Arbeitszeit ab und ich bin dick im Minus.

So, jetzt hab ich deinen Fred gesprengt, FreeNine... Schuldigung Blush

Ich bin dabei: OnLyme-Aktion.org
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Thanks given by:
#5

Hallo,

@Couch - ich glaube, da kann Dir niemand raten. Du musst selbst entscheiden, ob und wem Du vertrauen kannst. Aber ich kann mir vorstellen, dass es schon eine Entlastung wäre, sich zu outen. Der Druck, ständig Ausreden zu erfinden wäre weg.

@FreeNine - wenns Dich tröstet: mir geht es genauso. Ich lese mir jeden Beitrag durch, gehe in die Vorschau, lese noch mal, schicke den Beitrag ab und wenn ich dann noch einmal lese, fallen mir die Fehler auf. Oder auch erst Tage später. Gut, dann wirds eben bearbeitet, Nobody is perfect.

Immer getreu dem Motto: wer Schreibfehler findet, darf sie behaltenIcon_pfeif2

Gruß - Rosenfan

Und ich habe wieder etwas vergessen: Datenvorbereitung in einer Druckerei? Es gibt da doch sicherlich ein Rechtschreibprogramm. Schade eigentlich, dass es das im Forum nicht gibt.

Älter werden ist die einzige Möglichkeit länger zu leben!
Aber alt werden ist nichts für Feiglinge...


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Thanks given by: Extremcouching
#6

Hallo liebe Foris,

was die Faselfehler angeht: ich glaube, das hängt nicht nur mit Borre zusammen. Kaum jemand kann heutzutage noch richtige Rechtschreibung. Ich sehe bei meinen Arbeitskollegen Fehler über Fehler, und dank der x-ten Rechtschreibreform werde ich teilweise auch unsicher. Dann schau ich immer im Knaurs Rechtschreibduden aus den 70ern nach. Dort gibt es noch keine apostrophierten Genitiv- und Plural-S! Und die Rechtschreibprogramme schalte ich generell aus, da ich versuche, halbwegs konsequent nach der uralten Rechtschreibregelung zu schreiben.
Ist ja eigentlich auch egal, aber wenn man schon in den anderen Fächern wie Mathe, Physik und Sport nicht glänzen konnte, war man froh, überhaupt was zu können.


Liebe Couch,
das mit den Minusstunden kenne ich. Habe mir gerade 44,25 Minusstunden, die wegen Arztbesuchen anfielen, vom Gehalt abziehen lassen. Damit habe ich nicht ständig das Gefühl, dem Arbeitgeber noch was zu schulden. Mit meinem Chef darf ich generell nicht über Krankheiten reden - auch nicht im allgemeinen. Allen anderen Kollegen erzähle ich immer recht viel, auch unabhängig davon, ob sie es wissen wollen oder nicht. Es muß dann einfach "raus". Hinterher fühle ich mich besser.

Viele Grüße, IrisBeate

Absence of proof is not proof of absence (William Cowper).
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Thanks given by: Extremcouching
#7

(18.04.2014, 17:40)Rosenfan schrieb:  Aber ich kann mir vorstellen, dass es schon eine Entlastung wäre, sich zu outen. Der Druck, ständig Ausreden zu erfinden wäre weg.

Klar wär dieser Druck dann weg. Aber Couch schreibt ja selbst:
Zitat:Ich vertraue ihnen nämlich wirklich überhaupt nicht.

Und deshalb würde ich es mir an ihrer Stelle zwanzigmal überlegen, ob ich mich "oute" oder nicht. Wenn's erstmal raus ist, ist's raus...


(18.04.2014, 15:30)Extremcouching schrieb:  und vielleicht auch Unterstützung bei den Arztterminen,. Denn bisher geht die Zeit dafür von meiner Arbeitszeit ab und ich bin dick im Minus.

Die werden doch IMMER von der Arbeitszeit abgezogen!?
Bei Euch nicht??

Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...

Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org
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Thanks given by:
#8

Filenada: Es gibt bestimmte Dinge, für die kann der Vorgesetzte Dienstbefreiung erteilen. Damit meint man normalerweise nicht Arzttermine, bei denen man sich Termine aussuchen kann und es auch außerhalb der Kernarbeitszeit möglich ist. Angedacht ist die Regelung für unausweichliche ärztliche Dinge, z.B. wenn man morgens nüchtern zum Blutzapfen muss oder sowas. Der Arbeitgeber hat diese Entscheidung auf den unmittelbaren Vorgesetzten verschoben und es wird daher in jeder Abteilung unterschiedlich gehandhabt.

Eine Kollegin mit Ex-Krebs macht alle möglichen Arzt- und Psychotherapietermine während der Arbeitszeit, aber sie hat auch nen anderen Abteilungsleiter...

Ich brauche auf gar keinen Fall Angst um meinen Job zu haben, der ist mir sicher. Ich hätte nur keinen Bock, dass mich demnächst jeder Kunde auf meine Krankheit anspricht. Obwohl ich mich sehr gewundert habe, dass nach 7 Wochen krank sein wegen Fußbruch kein anderer als mein Chef wusste, was es war... Ich hätte eher davor Angst, dass er mir gar nichts mehr zutraut und anfängt, mich zu kontrollieren :(

Ich werde mal schauen und nix überstürzen. Falls jemand von euch seine Erfahrungen schildern oder Tipps geben will - gerne! Aber ich ziehe mal besser um in einen eigenen Fred Blush

Ich bin dabei: OnLyme-Aktion.org
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Thanks given by: Filenada , irisbeate
#9

Also bei uns wird da nix abgezogen, das ist bezahlte Arbeitszeit, wenn es nicht anders geht.
Ich würde mich da an eurer Stelle mal eingehender informieren, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass bei uns sowas freiwillig bezahlt wird...
Hängt aber vielleicht auch von Branche und Tarifvertrag ab

Ich habe übrigens, auch entgegen meiner Erwartung, sehr gute Erfahrung mit der Inkenntnissetzung meines AGs gemacht, die haben mein Leben verändert. Und ja, zum Positiven ;)
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Thanks given by: Extremcouching
#10

Ach ja, das mit den Fehlern kenne ich ...

Es geht auch noch eine Spur peinlicher: Man stelle sich vor, man hielte ein Orthographieseminar vor 100 Studenten und es ginge gerade um die korrekten IPA-Zeichen ... Dabei hält man dann den Studenten einen Vortrag, bei welchen Zeichen man besonders aufpassen müsste, dass man sie nicht verwechselt. Es folgt eine Übung und anschließend wird dann die Lösung gezeigt. Und was passiert? In der eigenen Präsentation sind exakt die Fehler, vor denen man vorher gewarnt hat ...

Ich sage euch: Das ist peinlich ... Icon_xp-close-button

Und das, obwohl mal es ja eigentlich KANN. Wie auch Rechtschreibregeln - @irisbeate: Ich finde, da muss man schon differenzieren, ob man es eigentlich kann oder vor der Infektion konnte oder ob man immer schon schlecht darin war. Denn wenn man es eigentlich kann, dann hat es ja bloß etwas mit der Konzentration zu tun - oder mit anderen kognitiven durch Borreliose ausgelösten Problemen ...

Das mit dem Outen im Beruf ist so eine Sache ... Ich muss ganz ehrlich sagen, gerade in einem Fall wie dem gerade geschilderten wäre es mir persönlich eigentlich fast das liebste, zu verkünden: "Ich habe Borreliose und andere chronische Infektionen und darunter leidet auch die Konzentration - wenn ich also Fehler mache, dann liegt es daran und nicht daran, dass ich es selbst nicht kann!" Das tut man in dem Fall aber natürlich nicht ... Sondern man versucht, möglichst darauf zu achten, dass keiner etwas vom eigenen Zustand mitbekommt ...
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Thanks given by: Extremcouching


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