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Liebe Leute,
Heute war ich beim Arzt, der sich auf Borreliose spezialisiert hat. Er war sehr nett und einfühlsam und hat sich Zeit genommen. Insofern alles perfekt.
Nur eine Sache macht mir - etwas - Bauchschmerzen: Er meint 400 doxy sind zu viel (selbst bei meinem Ü100-Gewicht) und möchte nicht mehr als 300 geben, weil es bei 400 zu schnell zu nebenwirkungen kommt und medikamentenwechsel droht. Einnehmzeit: 21 Tage. Danach wollen wir weiterschauen. Wenn die EM nicht weg ist, möchte er dann länger dosieren. Damit ist er anderer Meinung als die deutsche Borreliosegesellschaft, die ja doch 400 mg/ 28 Tage empfiehlt. Jetzt bin ich doch etwas verunsichert. Gern möchte ich es so handhaben wie er sagt, aber eine Restangst bleibt, dass die Menge nicht ausreicht... Dr. Hopf-Seidel ist für die 400-Lösung...Andere Mediziner wie Dr. Hassler meinen hingegen 300 reichen aus.....Wär toll, wenn letzteres funktioniert. Auf jeden Fall möchte ich die Tabletten länger als 21 Tage nehmen.
Über Meinungsaustausch freue ich mich, danke schon im voraus, lg Jada
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Normalerweise sollte man den minimalen Wirkspiegel bestimmen (nach ca. 5 Tagen Einnahme). Abhängig davon kann man rauf- oder runterdosieren.
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hallo markus,
danke für deine antwort. auf diesen aspekt hatte ich den arzt auch angesprochen, aber er hielt solch eine messung für nicht nötig. weiß auch nicht, was ich jetzt machen soll.....
lg jada
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04.08.2015, 06:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.08.2015, 06:54 von
Niki.)
Hallo Jada,
welche Dosis jetzt tatsächlich ausreicht, ist leider noch etwas spekulativ und wie du selbst siehst gehen die Meinungen da auseinander.
Bei vielen (auch bissle Schwergewichtigeren) reicht die 200 mg Dosis aus. Letztendlich ist auch nicht wirklich bekannt, warum es zu den Therapieversagern kommt. Und man kann auch nicht sagen, ob bei den Betroffenen, bei denen 200 mg versagt haben, die 400 mg die gewünschte Heilung gebracht hätten.
300 mg ist schon mal nicht schlecht...aber letztendlich sollte man immer auch das Verhältnis Dosis/Gewicht sehen, dass manche Ärzte einfach unterschlagen.
Aber hast du nicht gesagt, dass dein Besuch beim Wochenenddienst erfolgreich war? Hast du da nochmal ein Rezept bekommen?
Der Wirkspiegel wird im Falle einer frühen Infektion eigentlich nicht gemessen. Und wenn - müsstest du das aus eigener Tasche bezahlen.
LG Niki
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Jada, zum Wirkspiegel, was wirklich wichtig, ist, ich schreibe das gerne auch wiederholt:
Unbedingt die Wechselwirkungen des Doxycyclin beachten mit Milchprodukten aller Art (auch Soja milch etc) und sonstigen Mineralprodukten aus Nahrungsergänzungsmitteln sowie Wässern. Den zeitliche Abstand mit den Einnahmen sollte man ziemlich penibel einhalten. auf Nahrungsergänzungsmittel würde ich während der Zeit der Einnahme sogar ganz verzichten.
Also in der Praxis sieht es so aus, dass man in der Regel keinen Arzt findet, der bereit ist, den Wirkspiegel zu messen, selbst wenn man ihn selbst bezahlt. Falls keine Wirkung eintreten sollte, würde ich ihn trotzdem nochmal darauf ansprechen.
Liebe Grüße Urmel
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Auch bei DOXY
Zitat:LICHTSENSIBILISIERUNG DURCH ARZNEIMITTEL
Wenn das Wetter schöner wird, suchen häufiger Patienten mit lichtgeschädigter Haut den Arzt auf. Nicht immer liegen die Ursachen in einem unvernünftig intensiven Sonnenbad. Selbst kurzer Sonnenkontakt bei warmen oder kalten Temperaturen sowie der Besuch einer Sonnenbank kann ausgeprägte Hautreaktionen zur Folge haben, wenn innerlich oder äußerlich angewendete Arzneimittel oder Kosmetika und Parfums die hautschädigende Kraft des UV-Lichts – hauptsächlich UVA-, aber auch UVB-Licht – verstärken. Die Lichtempfindlichkeit hält unter Umständen Monate nach Absetzen des auslösenden Mittels an.1
Aus:
http://www.arznei-telegramm.de/html/1995...70_02.html
Alles GUTE
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Hallo Niki und Urmel, Fischera,
Eure Einschätzungen beruhigen mich etwas. Dann ist es also normal, dass der Wirkspiegel zunächst nicht gemessen wird. Versuche aber nächste Woche trotzdem einen Arzt zu finden, der das machen würde, mit meinem hohem Gewicht möchte ich kein Risiko eingehen....
Gut der Hinweis mit der Sojamilch. Um die Medikamenteinnahme herum verzichte ich sowieso 3 h vorher und nachher auf Mineralwasser, Milch etc. Und bei der Soja hab ich schon einen negativen Zusammenhang vermutet. Aber es jetzt genau von dir zu wissen, ist noch viel besser. Danke.
Lichtempfindlichkeit. Die ist bei mir so gravierend, dass ich mir gestern um 20.40 Uhr einen - zum glück noch leichten - sonnenbrand geholt habe oder vielmehr hat das noch vorhandene Tageslicht dafür gesorgt.....Als Freiberuflerin kann ich mir zum Glück die Zeit frei einteilen und habe mir Stubenarrest verordnet. Aber dass so spät am Tag doch noch etwas passieren kann, hätte ich nicht gedacht......Dabei wollte ich nur meinen Garten versorgen....
Nochmals ganz lieben Dank an alle, der Erfahrungsaustausch mit euch ist mir viel wert. liebe Grüße und allen einen schönen Tag, Jada