08.05.2026, 11:44
Servus zusammen,
da ich noch nichts zum o.g. Thema gelesen habe, führe ich hier mal meine gesammelten Erfahrungen wie vom Facharzt erläutert auf
Ganz kurz zu mir:
Ich bin M/30 Jahre jung, komme und lebe im Bayerischen Wald
und bin beruflich des öfteren an Fließgewässern und sonstigen Gewässern unterwegs.
Zum bisherigen Krankheitsverlauf:
Ganz am Anfang wurde die Wanderröte (Anfang Aug. 2025, nach Zeckenbiss) festgestellt, sogleich wurde mir vom Hausarzt prophylaktisch Antibiotikum Doxycyclin für 20 Tage verschrieben. Danach tauchten bei mir langsam die ersten Symptome auf, und machten sich ab Ende Sept. bemerkbar (erschöpft, antriebslos, benommen, überreizt, Brain Fog; ursprünglich dachte ich noch an Burnout oder Vitaminmangel, bis ich dann merkte, da stimmt etwas anderes nicht). Ab Ende Oktober musste ich dann eine berufliche u. private Pause einlegen.
Im Dezember wurde dann wegen der Symptome ein Borreliose-Test (ELISA/Immunoblot) veranlasst, der positiv ausfiel. Daraufhin erfolgte eine weitere Runde mit Doxycyclin/20d und Cortison (10 Tage, zum Ausschluss von Rheuma). Die Symptome waren während der Einnahme ein wenig milder, kamen aber im Januar umso ausgeprägter und vielfältiger zurück. Ein zweiter Test bestätigte das positive Ergebnis, die Werte waren nahezu unverändert.
In der Weiterbehandlung wurde zum Ausschluss anderer Ursachen zur Infektiologie und zur Neurologie überwiesen.
Beim Infektiologen wurde auf die klassischen Co-Infektionen untersucht. Die einzigen Feststellungen waren dabei lediglich ein deutlich erhöhter ANA-Titer und leicht erhöhte Leukozyten, ansonsten zunächst kein Hinweis auf Co-Infektionen.
Beim Neurologen wurde eine Hirnstrommessung ELT durchgeführt, es ergab sich weiterhin nichts. Der Neurologe hielt eine Neuroborreliose ursächlich "für fast ausgeschlossen" und empfahl "keine Liquor-Diagnostik". Er empfahl lediglich einen FSME-Test, ein MRT, und ggf. eine psychologische Untersuchung zum Ausschluss sonstiger Ursachen.
Auf dessen Empfehlung und wegen bestehender Symptome wurde also beim Hausarzt wieder Blut fürs Labor abgenommen.
In der Zwischenzeit wurden auch MRT-Bilder von Schädel u. HWS gemacht. Der MRT-Befund ergab bis auf eine "flaue Signalsteigerung in der Corona radiata links frontal" nichts, kein Hinweis auf entzündliche Veränderungen.
Zuletzt kam nun auch der beigefügte Befund vom März 2026 (und auch die vorzeitige Diagnose).
Zur Diagnose:
Aus dem Befund ergab sich neben weiterhin positiver Borreliose-Werte ein deutlich erhöhter, positiver Wert von FSME-IgG-Antikörpern, also von Frühsommer-Meningitis. Die IgM-Antikörper waren deutlich negativ, mehr oder weniger wegen der starken Immunantwort meines Körpers. Was nämlich nicht im Befund steht ist, dass meine letzte Impfung gegen FSME-Viren im Jahr 2011 war.
Nach Ausschluss aller Verdachtsfälle, habe ich in der Vergangenheit sehr wahrscheinlich eine FSME-Infektion - zusammen mit der Borreliose-Infektion - durchgemacht, so der Hausarzt. Das Thema FSME bleibt jedoch aufgrund der Immunantwort nachrangig.
Diese Doppelinfektion (oder Co-Infektion) begründet aber sehr wahrscheinlich die unterschiedlichen Symptome. Man muss das so verstehen, der Körper kämpft gegen die FSME-Viren, kann aber nicht gleichzeitig gegen die Borreliose-Bakterien ankämpfen. Es wird aber mehr von chronischen Spätfolgen und weniger von einer akuten Infektionsphase ausgegangen.
Diagnosen: Lyme-Krankheit (Borreliose), chronisches Fatique-Syndrom CE/MFS, div. weitere Symptome
Behandlung: Nervenärztliche Mitbehandlung veranlasst, eine mögliche Reha angedacht, aber keine Akut-Lösungen
Nun meine Fragen:
Erging es jemanden so ähnlich?
Und wie bringe ich diese immer wiederkehrenden Symptome schnell und am besten endgültig weg
Viele Grüße und Beste Gesundheit an Euch Alle
da ich noch nichts zum o.g. Thema gelesen habe, führe ich hier mal meine gesammelten Erfahrungen wie vom Facharzt erläutert auf
Ganz kurz zu mir:
Ich bin M/30 Jahre jung, komme und lebe im Bayerischen Wald
und bin beruflich des öfteren an Fließgewässern und sonstigen Gewässern unterwegs.Zum bisherigen Krankheitsverlauf:
Ganz am Anfang wurde die Wanderröte (Anfang Aug. 2025, nach Zeckenbiss) festgestellt, sogleich wurde mir vom Hausarzt prophylaktisch Antibiotikum Doxycyclin für 20 Tage verschrieben. Danach tauchten bei mir langsam die ersten Symptome auf, und machten sich ab Ende Sept. bemerkbar (erschöpft, antriebslos, benommen, überreizt, Brain Fog; ursprünglich dachte ich noch an Burnout oder Vitaminmangel, bis ich dann merkte, da stimmt etwas anderes nicht). Ab Ende Oktober musste ich dann eine berufliche u. private Pause einlegen.
Im Dezember wurde dann wegen der Symptome ein Borreliose-Test (ELISA/Immunoblot) veranlasst, der positiv ausfiel. Daraufhin erfolgte eine weitere Runde mit Doxycyclin/20d und Cortison (10 Tage, zum Ausschluss von Rheuma). Die Symptome waren während der Einnahme ein wenig milder, kamen aber im Januar umso ausgeprägter und vielfältiger zurück. Ein zweiter Test bestätigte das positive Ergebnis, die Werte waren nahezu unverändert.
In der Weiterbehandlung wurde zum Ausschluss anderer Ursachen zur Infektiologie und zur Neurologie überwiesen.
Beim Infektiologen wurde auf die klassischen Co-Infektionen untersucht. Die einzigen Feststellungen waren dabei lediglich ein deutlich erhöhter ANA-Titer und leicht erhöhte Leukozyten, ansonsten zunächst kein Hinweis auf Co-Infektionen.
Beim Neurologen wurde eine Hirnstrommessung ELT durchgeführt, es ergab sich weiterhin nichts. Der Neurologe hielt eine Neuroborreliose ursächlich "für fast ausgeschlossen" und empfahl "keine Liquor-Diagnostik". Er empfahl lediglich einen FSME-Test, ein MRT, und ggf. eine psychologische Untersuchung zum Ausschluss sonstiger Ursachen.
Auf dessen Empfehlung und wegen bestehender Symptome wurde also beim Hausarzt wieder Blut fürs Labor abgenommen.
In der Zwischenzeit wurden auch MRT-Bilder von Schädel u. HWS gemacht. Der MRT-Befund ergab bis auf eine "flaue Signalsteigerung in der Corona radiata links frontal" nichts, kein Hinweis auf entzündliche Veränderungen.
Zuletzt kam nun auch der beigefügte Befund vom März 2026 (und auch die vorzeitige Diagnose).
Zur Diagnose:
Aus dem Befund ergab sich neben weiterhin positiver Borreliose-Werte ein deutlich erhöhter, positiver Wert von FSME-IgG-Antikörpern, also von Frühsommer-Meningitis. Die IgM-Antikörper waren deutlich negativ, mehr oder weniger wegen der starken Immunantwort meines Körpers. Was nämlich nicht im Befund steht ist, dass meine letzte Impfung gegen FSME-Viren im Jahr 2011 war.
Nach Ausschluss aller Verdachtsfälle, habe ich in der Vergangenheit sehr wahrscheinlich eine FSME-Infektion - zusammen mit der Borreliose-Infektion - durchgemacht, so der Hausarzt. Das Thema FSME bleibt jedoch aufgrund der Immunantwort nachrangig.
Diese Doppelinfektion (oder Co-Infektion) begründet aber sehr wahrscheinlich die unterschiedlichen Symptome. Man muss das so verstehen, der Körper kämpft gegen die FSME-Viren, kann aber nicht gleichzeitig gegen die Borreliose-Bakterien ankämpfen. Es wird aber mehr von chronischen Spätfolgen und weniger von einer akuten Infektionsphase ausgegangen.
Diagnosen: Lyme-Krankheit (Borreliose), chronisches Fatique-Syndrom CE/MFS, div. weitere Symptome
Behandlung: Nervenärztliche Mitbehandlung veranlasst, eine mögliche Reha angedacht, aber keine Akut-Lösungen
Nun meine Fragen:
Erging es jemanden so ähnlich?
Und wie bringe ich diese immer wiederkehrenden Symptome schnell und am besten endgültig weg

Viele Grüße und Beste Gesundheit an Euch Alle

