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PCR aus Nasennebenhöhlen oder Ohr?
#1

Hallo zusammen,

bitte lacht mich jetzt nicht aus. Ich hab keine Ahnung ob meine Frage evtl. etwas schräg ist..Confused

Z.Zt. hab ich ne heftige Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündung. Letzteres hab ich chronisch, nach OP vor 7 Jahren gibt es zum Glück wenigstens keinen Sekretstau mehr.
Die Entzündung tritt immer auf der linken Seite auf, auch ist nur das linke Ohr betroffen.
Nach der letzten AB Therapie hatte ich auch immer geschwollene Lymphnkoten hinter dem Ohr, obwohl es noch keinerlei Entzündungsanzeichen gab.
Die Wanderröte (von der ich zumindest heute überzeugt bin, dass es eine war, wurde nur leider als "Rosacea" diagnostiziert..) die ich vor ca. 6 Jahren hatte war ebenfalls am Hals auf der linken Seite.
Nun hab ich ein bisschen den Verdacht, dass die Borrelien direkt Auslöser der Entzündung sind (also nicht nur das geschwächte Immunsystem durch die Borrelien).

Morgen muss ich nochmal zu meinem HNO, deshalb nun zu meiner Frage:
Ist es möglich eine PCR Untersuchung aus Nebenhöhlen und/oder Ohrgewebe bzw. Sekret zu machen?
Und falls ja, was muss ich bei so einer Untersuchung beachten, sollte mein HNO sich darauf einlassen? Nicht, dass das ganze unbrauchbar ist und ich keine Chance mehr hab auf ne neue zeitnahe Untersuchung weil die Entzündung später wieder abgeheilt ist.

Danke Euch schonmal!

Jules
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Thanks given by: Blumenbiest
#2

Hallo Jules,

meine HNO-Ärztin hat mir das auch vorgeschlagen, allerdings schon vor einem Jahr und sie kennt sich wirklich mit Borreliose aus. Gerade die chronische Sinusitis soll ein häufiger Begleiter von chron. Borreliose sein.

Nur sind bei mir immer wieder so einige Dinge dazwischen gekommen, wie z.B. mein Unfall, Reha u.s.w.

Ich weiß aber nicht, ob ich mich dem nocheinmal aussetzen will - soll wie alles an der Nase sehr schmerzhaft sein und muss im KH gemacht werden.

Bei mir steht aber bereits z.B. chron. Lymearthritis als gesicherte Diagnose fest und ist auch schon in mehreren Gutachten als solche bestätigt.

LG Rosa
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Thanks given by: Blumenbiest , jules
#3

Danke Dir Rosa für Deine Antwort!

Puh, ich wusste nicht, dass es im KH gemacht werden muss und so schmerzhaft ist. Immer wenn ich über die PCR Methode gelesen habe klang es so routinemässig und nicht schmerzhaft.
Ich werd meinen HNO morgen einfach mal fragen, in der Hoffnung, dass er es nicht sofort abbügelt.

LG,

jules
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Thanks given by:
#4

Die PCR ist an und für sich eine schmerzlose Untersuchung, weil sie im Labor durchgeführt wird. Aaaber: Je nach dem, von was die Untersuchung gemacht wird, kann die Probenentnahme natürlich schmerzhaft ausfallen.

Bei mir wurde PCR von der Haut und Blut gemacht. Beides positiv. Serologie praktisch negativ. Die PCR hat halt hohe Beweiskraft und ich, und ich glaube auch viele andere, würden einiges auf sich nehmen, ihre Borreliose so hieb- und stichfest wie möglich beweisen zu können.

Evtl. kann dir Rosa die Adresse ihrer HNO-Ärztin nennen. Dann kann die Ärztin dir vielleicht sagen, worauf man im Speziellen achten muss bei der Probenentnahme von Gewebe für PCR. Wenns schon schmerzhaft ist, dann wenigstens alles mögliche tun, damit es richtig gemacht wird. Die von dir angestrebte Untersuchung ist sicher nicht Routine in der Borreliose-Diagnostik, deshalb wirst du vermutlich hier im Forum keine konkreten Antworten zu deiner speziellen Frage bekommen. Ich weiss es auch nicht, worauf man im speziellen achten muss, wenn man solche Proben entnehmen will.

LG, Regi

Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.

Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)

Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz
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Thanks given by: Rosa45 , Blumenbiest , jules
#5

Hallo Regi, Hallo Jules

der Nachweis geht - ähnlich wie bei ACA o.ä. nur aus Gewebeprobe (nicht aus Flüssigkeit oder Sekret).
Da werden Gewebeproben aus dem entzündeten Bereichen entnommen, wo genau weiß ich nicht, denn so weit sind wir wie gesagt nicht gekommen.
Dort soll der Nachweis aber wohl genauso oft gelingen wie bei der Haut und bei mir verschwinden die Entzündungen auch nicht mehr, sind ständig da, mal stärker mal schwächer.

LG Rosa
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Thanks given by: jules
#6

Hallo Jules,

mir geht es seit ca 10 Jahren genauso wie dir, habe inzwischen eine ziemlich schlimme chronische Sinusitis, aber auch noch Husten dazu.
Daß das alles von meiner Borreliose herrühren könnte, weiß ich inzwischen, aber man will es irgendwie dann doch nicht wahrhaben.
Ist bei dir denn überhaupt schon mal ein Borreliosetest gemacht worden? Auch wenn diese Tests nicht 100 %-ig aussagekräftig sind, könnte das doch auch schon mal ein Hinweis sein.
Gut, eine Gewebeprobe ist natürlich meist eindeutiger, falls sich da gerade Borrelien aufhalten, andernfalls nicht.
Deshalb würde ich an deiner Stelle vielleicht doch auch mal einen Spezi für Borreliose aufsuchen.

Liebe Grüße

Amrei

Mitglied bei: www.onlyme-aktion.org
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Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben zu leben. ( Mark Twain )
,
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Thanks given by: Rosa45 , Blumenbiest
#7

(18.12.2013, 12:48)Amrei schrieb:  Ist bei dir denn überhaupt schon mal ein Borreliosetest gemacht worden? Auch wenn diese Tests nicht 100 %-ig aussagekräftig sind, könnte das doch auch schon mal ein Hinweis sein.

Ja, ich habe im Frühjahr dieses Jahr ein positives Spiro Find Testergebnis gehabt.
Alle anderen Tests waren lediglich mal "auffällig".
Habe dann einen Spezi aufgesucht und wurde nach DBG Leitlinien behandelt.
Nach ein paar Monaten ging's mir erheblich besser, nach der Therapie ging dann alles wieder von vorne los.. Und jetzt halt auch noch wieder diese nicht heilen wollende Sinusitis.

War auch heute bei meinem HNO und habe vorsichtig nach einem PCR gefragt. Leider war ich wohl wieder zu positiv eingestellt da ich ansich viel von meinem HNO halte.. Obwohl ich ihm (ohne belehrend zu erscheinen) auf seine Frage hin erklärt habe was es ist, hat er das ganze schnell abgebügelt und gesagt er kenne sich damit nicht aus und weiß auch nicht wo/ wie man diese Untersuchung machen kann.
So ganz ernst genommen hat er mich damit glaube ich auch nicht.
Oh man, es ist immer so wahnsinnig anstrengend sich um alles kümmern zu müssen und gleichzeitig so vorsichtig wie nur möglich zu sein, damit man (mit dem was man sorgsam recherchiert hat) nur ja keinem Arzt auf die Füße tritt. Denn auf ihre Hilfe ist man ja schon oft angewiesen, ich glaub selbst kann ich mir die Probe nicht aus den Nebenhöhlen zupfen.. Biggrin

LG,

Jules
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Thanks given by: Regi


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