29.07.2014, 22:36
Danke für dieses aktive Forum zu einem wichtigen und offensichtlich leider sehr häufigen Thema!
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir mit Eurem Wissen helfen könntet. War in der letzten Woche auf Parkwiesen, Zecken habe ich anschließend zwar nicht bemerkt, aber leider auch nicht systematisch danach gesucht. Am letzten Samstag ist mir dann eine völlig schmerzfreie rote Schwellung am Knöchel aufgefallen. Die beiden Fotos zeigen die Situation heute. Wie man sieht, ist kaum noch eine Schwellung zu erkennen, ein Wachstum der Rötung vermag ich nicht auszumachen.
Ein befreundeter Orthopäde bestätige, dass "Gelenk und Sehnen ohne Befund" seien, ich solle abwarten. Ein Internist konnte keine Wanderröte erkennen, schloss vage auf einen Insektenstich und riet ebenfalls zum Abwarten. Der dort hinzugezogene Kollege war sich zwar auch nicht sicher, riet aber prophylaktisch zu 200 Doxycyclin für 3 Wochen.
Mir ist bewusst, dass die Folgen der Borreliose so gut wie jede Nebenwirkung der Antibiotika bei weitem übertreffen. Andererseits ist der Angriff auf die Darmflora aus falschem (!) Verdacht natürlich auch nicht erstrebenswert. Zugleich bin ich aber angesichts der vermutlichen ärztlichen (In-?)Kompetenz sehr verunsichert was deren Blickdiagnosen angeht, schließlich sieht ja nach genauerer Recherche längst nicht jede Wanderröte wie im Lehrbuch aus?
Wie seht Ihr das angesichts des leider nicht idealen Bildmaterials? Vielen DANK!
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir mit Eurem Wissen helfen könntet. War in der letzten Woche auf Parkwiesen, Zecken habe ich anschließend zwar nicht bemerkt, aber leider auch nicht systematisch danach gesucht. Am letzten Samstag ist mir dann eine völlig schmerzfreie rote Schwellung am Knöchel aufgefallen. Die beiden Fotos zeigen die Situation heute. Wie man sieht, ist kaum noch eine Schwellung zu erkennen, ein Wachstum der Rötung vermag ich nicht auszumachen.
Ein befreundeter Orthopäde bestätige, dass "Gelenk und Sehnen ohne Befund" seien, ich solle abwarten. Ein Internist konnte keine Wanderröte erkennen, schloss vage auf einen Insektenstich und riet ebenfalls zum Abwarten. Der dort hinzugezogene Kollege war sich zwar auch nicht sicher, riet aber prophylaktisch zu 200 Doxycyclin für 3 Wochen.
Mir ist bewusst, dass die Folgen der Borreliose so gut wie jede Nebenwirkung der Antibiotika bei weitem übertreffen. Andererseits ist der Angriff auf die Darmflora aus falschem (!) Verdacht natürlich auch nicht erstrebenswert. Zugleich bin ich aber angesichts der vermutlichen ärztlichen (In-?)Kompetenz sehr verunsichert was deren Blickdiagnosen angeht, schließlich sieht ja nach genauerer Recherche längst nicht jede Wanderröte wie im Lehrbuch aus?
Wie seht Ihr das angesichts des leider nicht idealen Bildmaterials? Vielen DANK!