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Hi ihr Lieben! :-)
Das Erebnis ist da und ich könnte nur noch heulen... Die Zecke. die mich am 14.06.15 gestochen hat ist, wie auch nicht anders zu erwarten bei meinem Glück, positiv!!!!
Toll und jetzt? Der Stich ist nun über zwei Wochen her. Am 14.06.2015 ist es ja passiert. Habe nun nix genommen.
Fühl mich genauso schlecht wie vorher auch (Tinnitus, Nackenverspannung und teilweise Schwindel).
Hatte nach dem Stich nur für zwei Tage einen schmerzhaften Lymphknoten am Hals rechts. Der ist immer dick bei mir, tat aber schon ewig nicht mehr so weh.
Ich weiß nun nicht,
- ob ich seit September 2014 (vorletzter Zeckenstich) schon wieder Borreliose habe - im Dez. großer Knall mit Depressionen und Co.
- ich mich nun angesteckt habe und die Symptome von meinen ganzen anderen Baustellen herrühren (chronische Quecksilbervergiftung und Zahnherd)
- und was ich nun machen soll. Noch mal zum Arzt, zweck Antikörper und LTT-Test oder jetzt erst einmal entspannt bleiben, dann Herde behandeln, danach Quecksilberausleitung und nachher noch mal mit einem dicken Hammer auf die Borreliose kloppen (sprich Langzeitantibiose durch Spezi, falls sie es macht).
Oder doch direkt zum Hausarzt, etwas mehr jammern und nach vier Wochen Doxy bitten. Aber das weiß ich nicht, ob Doxy für vier Wochen bei einer vielleicht bestehenden chronischen aktiven Borreliose hilfreich ist oder eher mehr schadet, als nützt.
Danke euch! Ich bin so froh um dieses Forum! :-)
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Hallo Helleri,
das ist ja echt zum Heulen! Das zeigt wieder mal, dass die prophylaktische AB Gabe nach Zeckenstich vielleicht doch nicht so doof ist. Ich würde jetzt 4 Wochen AB nehmen und nicht Rum-Testen. Ob Du dich infiziert hast, kann keiner sagen. Es bestehen Chancen, dass Du die Zecke rechtzeitig und ohne Übertragung entfernt hast. Aber - wie schon gesagt - ich würde AB nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass AB in Deinem Fall schaden. Jetzt ist es erst zwei Wochen her. Das ist ein relativ früher Zeitpunkt, um mit der Therapie zu beginnen, also: alles wird Gut!
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Alle meine Aussagen sind persönliche Meinungen und ersetzen keinen Arztbesuch!
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01.07.2015, 21:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.07.2015, 21:44 von
Helleri.)
Hi Luddi,
danke dir. Dann hoffe ich auf einen schnellen Termin beim Hausarzt und dass sie mir vier Wochen Antibiotika verschreibt. Ansonsten muss ich doch zum Spezi fahren.
Durch den Stich im September weiß ich nicht, ob ich mich schon angesteckt hab. Kann da ne vier Wochentherapie mehr schaden als nützen? Denn die letzte Therapie ging über sieben Monate.
Kann ich anstatt Doxy auch Minocyclin nehmen in dem Frühstadium? Hab es nämlich damals gut vertragen. :)
Antibiotika als Prophylaxe finde ich total gut, macht aber kaum jemand. Auch mein Spezi nicht. Wer weiß, vielleicht würde es mir dann noch gut gehen...aber genug der Spekulation.
LG Heller
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02.07.2015, 00:18
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.07.2015, 00:21 von
borrärger.)
Hi Helleri,
Ich denke es ist egal, ob Du Doxi oder Mino nimmst., wenn Du Mino gut vertragen hast, es ist allerdings stärker als Doxi und hat vorallem eine bessere Liquorgängigkeit. Sind beides Tetracycline, also AB aus der selben Gruppe. Die Frage ist bloß ob Du es bekommst, und ein viel stärkeres Mittel nötig ist. Aber aufgrund Deiner Erfahrungen, würde ich es schon für nötig halten.
Vielleicht kannst Du bei Deinem Spezie mal fragen ob er Dich vorzieht, und Du bekommst noch ein zweites AB dazu. Es ist ja eine Notsituation. Ich würde auf jeden Fall schnellst möglich reagieren, falls Du Dich neu angesteckt hast, ist das wichtig. Ich denke am Anfang hilft Doxi gut.
Ich selbst nehme jetzt auch Doxi pur, weil ich AB schlecht vertrage, und hoffe nicht, daß es schadet.(steht ja unter dem verdacht der Zystenbildung) Aber wenn ich kann nehme ich noch was dazu.
liebe Grüße borrärger
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Hi borrärger,
danke dir. Werde meinen Spezi auch anrufen und schauen, wo ich am schnellsten einen Termin kriege.
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Sorry Urmel,
das nächste Mal gedulde ich mich mehr. War gestern aus der Panik heraus resultiert. Jetzt weiß ich aber Bescheid. Dank dir! :)
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Hallo Helleri,
falls es sich hinzieht mit Arztterminen würde ich in deinem Fall, wo die Frage, ob jetzt Antibiotika gut wären, an sich nicht steht, als Akutfall zum Arzt gehen wegen Doxi und 2 x 200 tgl. nehmen und ev. über Bereitschaftsarzt Wochenende, Akutambulanz oder so eine zweite Verordnung für Doxi besorgen, wenn du beim ersten Arzt nur 200 g für 20 Tage bekommst. In der Not sind Notlügen erlaubt, ich habe das auch schon mal gemacht und bin so zu 400 Doxi für 20 Tage gekommen, was solls, wenn die Lage brenzlig ist. LG Oolong
Geduld und Gelassenheit des Gemüts tragen mehr zur Heilung unserer Krankheit bei,
als alle Kunst der Medizin.
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06.07.2015, 18:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.07.2015, 18:22 von
Helleri.)
Hi Oolong und hi @ all,
das wäre natürlich clever zu flunkern, aber ich weiß nicht wie. Die testen doch alle auf Antikörper.
Hatte mir jetzt vor drei Tagen am Freitag Blut abnehmen lassen, nach 19 Tagen nach dem Stich. War wahrscheinlich zu früh. Naja Ergebnis negativ, keine Borreliose nachweisbar. Ich versuche einer Privatärztin am Mittwoch einen Ltt Test aus den Rippen zu leihern, mehr kann ich zurzeit nicht tun. Wenn was passiert ist, stehe ich wie blöde da, weil mir keiner Antibiotika ohne Nachweis verschreibt und eine Wanderröte kann ich mir leider schlecht malen.
Ich hoffe einfach, dass es gut gegangen ist, trotz schlechter Prognose aufgrund von Quecksilberbelastung.... Yipiee !
LG Helleri
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Hallo Helleri,
aber so frühe Tests sagen doch eigentlich gar nichts, und werden wahrscheinlich nicht positiv, auch wenn du dich infiziert hast!
Die brauchst du eigentlich gar nicht machen lassen. Ich würde es schon so machen, wie Oolong empfohlen hat!
Schöne Grüße, Berta.