08.05.2016, 20:48
(04.05.2016, 00:52)Phoenix schrieb: Bitte entschuldige meinen sarkastischen Ton. Aber wenn du den Ärzte-Marathon und den ganzen Irrsinn mit der Diagnostik hinter dir hast, wirst du es vielleicht verstehen.
Ich finde deinen "Ton" auch nicht gut. Ich stimme jedoch auf sachlicher Ebene zu, dass ein Ärzte-Marathon zur Differenzialdiagnostik einen "fertig machen" kann. Sehr fertig sogar, körperlich und psychisch. Das ganze kann auch zusätzliche medizinische Risiken haben, wie schon bei "einfachen" Vorsorgeuntersuchungen, auch Risiken der Fehldiagnose. Man sollte sich genau überlegen, zu welchen Fachärzten man geht bzw. oft "durchs Land reist".
(04.05.2016, 00:52)Phoenix schrieb: Und Aufschreiben kannst du dir natürlich auch alles. Das wird keinen Arzt interessieren.
Ja, viele von uns haben eine schriftliche Zusammenfassung ihrer Krankenhistorie, auch weil eine "Matschbirne" viel vergisst. Ein Arzt wird sich in der Regel aber nur wenige Seiten und Befunde durchlesen. Es bringt wenig, mit einem Ordner voller Befunde und einem 14-seitigem Essay zu einem Kassenarzt mit vollem Wartezimmer zu gehen. Meiner Erfahrung nach hat sich ein Einseiter mit den wichtigsten Befunden und Symptomen, chronologisch geordnet, und eine Auswahl der maximal 10 wichtigsten Befunde (z.B. positive IgG AK Immunoblots) bewährt. Damit zu einem Arzt, den man vorab informiert, dass man voraussichtlich Zeit braucht, 1 - 1,5 Stunden sollten eingeplant werden.
Heinzi

