10.11.2016, 07:37
(09.11.2016, 22:54)Almander schrieb: Hallo,Deine Geschichte hat Ähnlichkeiten mit meiner. Ich hatte allerdings vor dem Herzmuskelentzündungsverdacht, noch eine "Sommergrippe" und Verdacht auf Meningitis. Das war 2006.
Ich machs mal kurz:
2008 wurde im Rahmen einer Herzmuskelentzündung-Ausschließung als Nebenbefund EBV und eben Borreliose - Antikörper gefunden . (War keine Herzmuskelentzündung)
Nun schleppe ich seit dem also fast 9 Jahre diverse Symptome herum welche meist als psychsomatisch behandelt werden (Physiotherapien und Psychotherapien) + diverse Medikamente, von Schmerzmitteln bis zu ADs. Geholfen hat das ein oder andere immer nur mal kurz, aber nicht so dass ich sagen könne DAS wars, das hilft.
Rehasport, Rauchstop und Ernährungsumstellung -> das ergab den längsten Symptomfreien Zustand von 3 Monaten. Dann wurde es selbstständig wieder schlechter.
Danach ging es langsam über Jahre bergab, die Symptome die du beschreibst fingen 2013 an und wurden dann im Laufe von 2 Jahren massiv schlimmer. Bei mir spielten aber noch Blutdruckentgleisungen, Vorhofflimmern, PNP und ständige Entzündungen der Augen und Nasenschleimhaut eine Rolle.
Im gegensatz zu dir habe ich keine Antikörper im Blut (die deine Ärtzin völlig unsinnig interpretiert, wie es Leonie schon erklärt hat) und konnte den Hinweis, dass es vielleicht doch Borreliose ist, erst mit einem LTT nachgehen. Der Beginn einer Antibiotikatherapie hat mir eine deutliche Linderung verschafft.
Aber selbst jetzt nach fast zwei Jahren bin ich nicht auf dem Damm (und habe gerade eine schwere Rippenfellentzüng hinter mir, für die die Ärzte wieder mal keine Erklärung haben).
Daher würde ich an deiner Stelle auch dringend einen Arzt zu suchen, der Borreliose ernst nimmt und dich adäquat behandelt, von alleine heilen tut sie nicht.

