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Einschätzung Blutwerte -->Behandlung?
#10

Hallo Mellie,

ich verstehe, dass du gerade in einer schwierigen Situation bist, was die Weiterbehandlung angeht, weil du eigentlich keine Antibiotika nehmen möchtest, nachdem du vor 2 Jahren schonmal 5 Monate Antibiotika genommen hattest gegen Chlamydien.

Den Wunsch, auf Antibiotika zu verzichten, verstehe ich sehr gut.
Ich habe auch schon Versuche in die Richtung unternommen und dabei auch Erfahrungen mit den Mitteln gemacht, von denen du berichtest.

Ich habe alle Produkte der Firma Viathen schon eingenommen über einige Zeit nach einem Rat einer Ärztin. Muss sagen, dass ich sehr verzweifelt war in der Zeit und da ist man ja für solche Ideen offener als sonst... Bei mir haben diese Sachen rein gar nichts bewirkt. Bei den Algen habe ich sogar egal bei welchem Präparat immer das Gefühl, dass sie meinen Darm noch zusätzlich schädigen.
Die Produkte von Viathen sind sehr teuer und es gibt meines Wissens nach keinerlei Nachweis für die Wirkung bei Borreliose, keine empirischen Studien. Und diese Firma scheint ja auch sehr umstritten zu sein, einfach mal googeln.
Ich würde mich auf so unwissenschaftliche Behandlungsmethoden mit wenigen Erfahrungswerten (auch für Eigenblutbehandlung und Calendula gibt es ja nun keinerlei Hinweise für die Wirksamkeit bei Borreliose) nicht einlassen. Und der ganze Spaß kostet ja nun auch noch viel.

Wenn ich alternativ und vermehrt naturheilkundlich behandeln wollen würde bei Borreliose, würde ich mich persönlich lieber an Konzepte halten, zu denen mehr Forschung und vor allem mehr Erfahrungen existieren. Sei es Cowden Protokoll, Buhner, Zhang...
Für mich kämen diese Dinge aber nur im Nachgang zu einer sinnvollen Kombinationsantibiose oder parallel in Frage, ich persönlich würde, wenn ich wirklich überzeugt davon bin, an Borreliose zu leiden, mit Antibiotika behandeln, aber das ist meine persönliche Meinung und ich habe das "Glück", dass ich direkt nach einem Zeckenstich krank wurde und mir daher mit der Diagnose sehr sicher sein kann. Leider ist bei dir die Lage ja viel weniger klar. Deswegen ist es wirklich ein sehr schwieriges Abwägen, was der richtige Weg ist.
Schön finde ich, dass es viele nicht so teure Möglichkeiten gibt, den Körper zu unterstützen, mit Wärme (eine Klapp-Infrarotsauna gibts schon für kleines Geld), Sauerstoff (viel frische Luft), gesunde Ernährung, sinnvolle NEMs, Tee, viel Wasser. Im Text "Chronische Borreliose" von Wolfgang Maes finden sich da viele Hinweise zu: http://www.maes.de/13%20SONSTIGE/maes.de...ELIOSE.PDF

Wenn du unter Karde (deren Wirkung ja leider auch umstritten ist), Verschlechterungen spürst, ist natürlich die spannende Frage woher die rühren. Wenn es in Richtung Herx ginge, wäre es natürlich eventuell sinnvoll, das Mittel weiterzunehmen.

Viel Glück für deinen Weg Icon_winken3

Werde auch du Mitglied bei OnLyme - ich bin dabei: http://www.onlyme-aktion.org

Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen.
Den Vorhang zu und alle Fragen offen
(Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan)
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Thanks given by: Waldgeist , urmel57 , Regi , rion72


Nachrichten in diesem Thema
Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von mellie* - 22.11.2016, 22:04
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von Regi - 23.11.2016, 06:48
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von mellie* - 23.11.2016, 07:41
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von urmel57 - 23.11.2016, 11:01
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von mellie* - 23.11.2016, 13:12
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von urmel57 - 23.11.2016, 13:45
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von Regi - 23.11.2016, 21:07
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von mellie* - 30.11.2016, 20:18
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von Katie Alba - 01.12.2016, 11:30
RE: Einschätzung Blutwerte -->Behandlung? - von mellie* - 01.12.2016, 09:58

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