17.12.2016, 21:07
Da dies der aktuellste Q10-Thread ist, geb ich mal hier meinen Senf dazu.
Um es gleich vorweg zu sagen, wer einen Q10-Mangel hat, 50 oder 100 mg Q10 (ob nun Ubiquinon oder Ubiquinol) pro Tag nimmt und keine Wirkung merkt, der dosiert zu niedrig!
Hab mich letztens mit dieser ganzen Materie stunden- (gefühlt jahre-) lang befaßt und verstehe es ehrlich gesagt nicht, wieviele Leute viel Geld für null Wirkung ausgeben. Weil sie eben irgendwo irgendeine Dosierung gehört/gelesen haben und die ohne zu hinterfragen oder selbst zu recherchieren einfach schlucken. Schade um's Geld!
Wie Fischera in diversen Threads schon anmerkte, kommt das Q10 erst in den Mitochondrien an ab einem Wirkspiegel von 2,5 mg/l. Das heißt, den muß man dazu erst einmal erreichen. Und zwar mit sinnvollem Aufdosieren und nicht mit 'ner Dosis, die nur als Erhaltungsdosis taugt.
Chronisch Erkrankte sollten einen Wert von 3,5 anstreben, die mit neurodegenerativen Erkrankungen sogar > 4,0.
Dann, wie auch schon mehrfach in diversen Threads hier im Forum drauf hingewiesen wurde, besteht ein riesiger Unterschied zwischen Ubiquinon und Ubiquinol. Ohne jetzt hier wissenschaftlich und somit unlesbar zu werden, nur soviel: Im Körper gibt es beides in einem bestimmten Verhältnis. Dabei (wie auch bei der Substitution) wird Ubiquinon in Ubiquinol umgewandelt, wozu der Körper Selen + Zink + (unerläßlich!) NAD(H) benötigt. Fehlen diese drei Stoffe - ob nun durch einen Mangel oder bei NAD(H) weil der Körper ab 40 nicht mehr genügend zur Verfügung hat -, gelingt die Umwandlung nicht oder nicht in ausreichendem Maße und man spült im schlechtesten Fall das teuer bezahlte Ubiquinon im Klo runter.
Deshalb ist es sinnvoll, gleich Ubiquinol zu nehmen.
Dies dann aber auch in einer sinnvollen Dosierung (siehe 2. Absatz) wie auch zum Beispiel bei der Vitamin-D-Substitution (wo ja auch viele denselben Fehler machen).
Wenn man einen leeren Benzintank hat und täglich nur soviel Sprit tankt, wie man auch verfährt, wird man immer mit 'nem fast leeren Tank unterwegs sein und sich auch in hundert Jahren noch von Tanke zu Tanke schleppen. Notfalls schieben, wenn man zwischendurch durch Stau oder Sprint einen höheren Verbrauch hatte.
Dadurch liest man hier und in diversen anderen Foren/Gruppen oft "Ich hab Q10 (sogar Ubiquinol) genommen, aber es hat nichts gebracht / ich hab nichts gemerkt / es hatte keine Wirkung." o. ä.
Dann gibt's noch den Unterschied in der Darreichungsform und deren spezieller Verarbeitung. Die flüssige Form gelangt schon über die Mundschleimhaut in die Blutbahnen, kommt also um etliche km/h schneller an, als wenn der Wirkstoff per Kapsel erst durch den Magen und den (intakten!) Darm muß, um schließlich über die Leber ins Blut und somit zu den einzelnen Organen (die Mitochondrien sind die Kraftwerke in JEDER Zelle des Körpers) zu gelangen, um dort zu wirken. Die mit Abstand schnellste Wirkung hat man durch flüssiges Ubiquinol auf Nanobasis, da merkt man tatsächlich den "Peak" sofort, wenn man es eine Weile unter der Zunge behält. Hat also unterm Strich die höchste Bioverfügbarkeit, weshalb man (um jetzt auch noch auf den finanziellen Aspekt zu kommen) eine geringere Dosis benötigt.
Zur Verdeutlichung hier eine vergleichende Auflistung:
- Ubiquinon Pulver (in Kapsel- oder Tablettenform)
- Ubiquinon flüssig wird vom Körper doppelt so gut aufgenommen wie Ubiquinon Pulver
- Ubiquinol Pulver (Kapseln) wird drei- bis viermal besser aufgenommen als Ubiquinon Pulver
- Ubiquinol flüssig wird doppelt so gut aufgenommen wie Ubiquinol Pulver
- Ubiquinol flüssig in ultrakleinen Tropfen (Nanobasis) wird doppelt so gut aufgenommen wie Ubiquinol flüssig (also achtfach besser als Ubiquinon Pulver!!)
Um auf mich zurückzukommen:
Ich nehme seit zwei Wochen Letzteres und habe seit dem zweiten/dritten Tag entschieden mehr Energie und auch mehr Kraft. Einen Placeboeffekt schließe ich aus. Nach zwei Wochen Beobachtung sowieso. Ich bin tatsächlich energiegeladener als sonst und hab auch mehr Kraft in den Armen und Beinen als vorher.
Bsp.: Sonst konnte ich den halbvollen 2-Liter-Wasserkocher nur mit beiden Händen von A nach B schleppen.* Jetzt hab ich den vollen mit einer Hand geschafft! Zwar mit angewickeltem Arm, aber immerhin einhändig. Mir selbst ist es nicht mal aufgefallen, meine Kollegin hat mich drauf hingewiesen.
Auch sonst hab ich nicht nur mehr gefühlte, sondern tatsächliche Energie und Kraft, auch nach Feierabend (nicht zu verwechseln mit Müdigkeit oder Ganzkörpermuskelkater - das fühlt sich anders an und sind bei mir völlig andere Themen). Ich komme mir im Gegensatz zu vorher vor wie ein Flummi.
Ich darf das Zeug nur nicht nachmittags oder gar abends nehmen, dann wird's nüscht mit'm Einschlafen, weil es scheinbar auch im Kopf wirkt.
Damit hängt sicherlich auch die eine Nebenwirkung zusammen, die ich hab: Ich träume wieder zuviel. Zum Glück keine Horroralbträume wie unter Clari, sondern einfach nur zuviel und zu realistisch. Aber das nehm ich als Preis für mehr Energie und Kraft gern in Kauf.
Meine Dosierung (Empfehlung zur Aufdosierung vom Hersteller UND aus diversen Erfahrungsberichten von Patienten im Netz) mit "QuinoMit® Q10 fluid":
3 x 4 Hübe (á 8,4 mg Ubiquinol) pro Tag
(≈ 100,5 mg Ubiquinol ≙ ca. 351 mg Ubiquinon; durch den Nanoeffekt sind's sogar > 200 mg Ubiquinol bzw. > 700 mg Ubiquinon und mit "Peak")
Und das ist dann - was die Aufdosierung betrifft - schon rein rechnerisch was anderes, als wenn man 1 Kapsel "nicht näher bezeichnetes" Q10 aus der Drogerie umme Ecke schluckt.
Finanziell natürlich auch. Aber erstens war bei mir der "Leidensdruck" in den letzten Wochen sooo hoch und zweitens kommt, wenn man das um einiges preiswertere Ubiquinon nimmt, noch das NAD(H) dazu, welches für die Umwandlung in Ubiquinol unerläßlich ist (das kostet ca. das Fünffache von Ubiquinon, je nach Anbieter).
Nach der Aufdosierung (werde zwischendurch wieder testen lassen) geht's dann für mich weiter mit Erhaltungssubstitution, denn dieses so hart erkämpfte Stück Lebensqualität mehr möchte ich nicht mehr hergeben.
Anmerkung: Das war jetzt hier keine Werbung für das QuinoMit (gibt eh keine Konkurrenz, die haben das Patent auf die Nanogeschichte), sondern ein rein subjektiver Erfahrungsbericht von mir.
* = In meinen schlimmsten Borreliosezeiten ohne Lähmungserscheinungen konnte ich an Wasserkocher nicht mal denken, da brauchte ich für 'nen halbvollen Kaffeepott zwei Hände. Aber hier ging's mir jetzt um die generelle Energie, wenn man grad keinen Borrelioseschub hat.
Um es gleich vorweg zu sagen, wer einen Q10-Mangel hat, 50 oder 100 mg Q10 (ob nun Ubiquinon oder Ubiquinol) pro Tag nimmt und keine Wirkung merkt, der dosiert zu niedrig!
Hab mich letztens mit dieser ganzen Materie stunden- (gefühlt jahre-) lang befaßt und verstehe es ehrlich gesagt nicht, wieviele Leute viel Geld für null Wirkung ausgeben. Weil sie eben irgendwo irgendeine Dosierung gehört/gelesen haben und die ohne zu hinterfragen oder selbst zu recherchieren einfach schlucken. Schade um's Geld!
Wie Fischera in diversen Threads schon anmerkte, kommt das Q10 erst in den Mitochondrien an ab einem Wirkspiegel von 2,5 mg/l. Das heißt, den muß man dazu erst einmal erreichen. Und zwar mit sinnvollem Aufdosieren und nicht mit 'ner Dosis, die nur als Erhaltungsdosis taugt.
Chronisch Erkrankte sollten einen Wert von 3,5 anstreben, die mit neurodegenerativen Erkrankungen sogar > 4,0.
Dann, wie auch schon mehrfach in diversen Threads hier im Forum drauf hingewiesen wurde, besteht ein riesiger Unterschied zwischen Ubiquinon und Ubiquinol. Ohne jetzt hier wissenschaftlich und somit unlesbar zu werden, nur soviel: Im Körper gibt es beides in einem bestimmten Verhältnis. Dabei (wie auch bei der Substitution) wird Ubiquinon in Ubiquinol umgewandelt, wozu der Körper Selen + Zink + (unerläßlich!) NAD(H) benötigt. Fehlen diese drei Stoffe - ob nun durch einen Mangel oder bei NAD(H) weil der Körper ab 40 nicht mehr genügend zur Verfügung hat -, gelingt die Umwandlung nicht oder nicht in ausreichendem Maße und man spült im schlechtesten Fall das teuer bezahlte Ubiquinon im Klo runter.
Deshalb ist es sinnvoll, gleich Ubiquinol zu nehmen.
Dies dann aber auch in einer sinnvollen Dosierung (siehe 2. Absatz) wie auch zum Beispiel bei der Vitamin-D-Substitution (wo ja auch viele denselben Fehler machen).
Wenn man einen leeren Benzintank hat und täglich nur soviel Sprit tankt, wie man auch verfährt, wird man immer mit 'nem fast leeren Tank unterwegs sein und sich auch in hundert Jahren noch von Tanke zu Tanke schleppen. Notfalls schieben, wenn man zwischendurch durch Stau oder Sprint einen höheren Verbrauch hatte.
Dadurch liest man hier und in diversen anderen Foren/Gruppen oft "Ich hab Q10 (sogar Ubiquinol) genommen, aber es hat nichts gebracht / ich hab nichts gemerkt / es hatte keine Wirkung." o. ä.
Dann gibt's noch den Unterschied in der Darreichungsform und deren spezieller Verarbeitung. Die flüssige Form gelangt schon über die Mundschleimhaut in die Blutbahnen, kommt also um etliche km/h schneller an, als wenn der Wirkstoff per Kapsel erst durch den Magen und den (intakten!) Darm muß, um schließlich über die Leber ins Blut und somit zu den einzelnen Organen (die Mitochondrien sind die Kraftwerke in JEDER Zelle des Körpers) zu gelangen, um dort zu wirken. Die mit Abstand schnellste Wirkung hat man durch flüssiges Ubiquinol auf Nanobasis, da merkt man tatsächlich den "Peak" sofort, wenn man es eine Weile unter der Zunge behält. Hat also unterm Strich die höchste Bioverfügbarkeit, weshalb man (um jetzt auch noch auf den finanziellen Aspekt zu kommen) eine geringere Dosis benötigt.
Zur Verdeutlichung hier eine vergleichende Auflistung:
- Ubiquinon Pulver (in Kapsel- oder Tablettenform)
- Ubiquinon flüssig wird vom Körper doppelt so gut aufgenommen wie Ubiquinon Pulver
- Ubiquinol Pulver (Kapseln) wird drei- bis viermal besser aufgenommen als Ubiquinon Pulver
- Ubiquinol flüssig wird doppelt so gut aufgenommen wie Ubiquinol Pulver
- Ubiquinol flüssig in ultrakleinen Tropfen (Nanobasis) wird doppelt so gut aufgenommen wie Ubiquinol flüssig (also achtfach besser als Ubiquinon Pulver!!)
Um auf mich zurückzukommen:
Ich nehme seit zwei Wochen Letzteres und habe seit dem zweiten/dritten Tag entschieden mehr Energie und auch mehr Kraft. Einen Placeboeffekt schließe ich aus. Nach zwei Wochen Beobachtung sowieso. Ich bin tatsächlich energiegeladener als sonst und hab auch mehr Kraft in den Armen und Beinen als vorher.
Bsp.: Sonst konnte ich den halbvollen 2-Liter-Wasserkocher nur mit beiden Händen von A nach B schleppen.* Jetzt hab ich den vollen mit einer Hand geschafft! Zwar mit angewickeltem Arm, aber immerhin einhändig. Mir selbst ist es nicht mal aufgefallen, meine Kollegin hat mich drauf hingewiesen.
Auch sonst hab ich nicht nur mehr gefühlte, sondern tatsächliche Energie und Kraft, auch nach Feierabend (nicht zu verwechseln mit Müdigkeit oder Ganzkörpermuskelkater - das fühlt sich anders an und sind bei mir völlig andere Themen). Ich komme mir im Gegensatz zu vorher vor wie ein Flummi.

Ich darf das Zeug nur nicht nachmittags oder gar abends nehmen, dann wird's nüscht mit'm Einschlafen, weil es scheinbar auch im Kopf wirkt.
Damit hängt sicherlich auch die eine Nebenwirkung zusammen, die ich hab: Ich träume wieder zuviel. Zum Glück keine Horroralbträume wie unter Clari, sondern einfach nur zuviel und zu realistisch. Aber das nehm ich als Preis für mehr Energie und Kraft gern in Kauf.
Meine Dosierung (Empfehlung zur Aufdosierung vom Hersteller UND aus diversen Erfahrungsberichten von Patienten im Netz) mit "QuinoMit® Q10 fluid":
3 x 4 Hübe (á 8,4 mg Ubiquinol) pro Tag
(≈ 100,5 mg Ubiquinol ≙ ca. 351 mg Ubiquinon; durch den Nanoeffekt sind's sogar > 200 mg Ubiquinol bzw. > 700 mg Ubiquinon und mit "Peak")
Und das ist dann - was die Aufdosierung betrifft - schon rein rechnerisch was anderes, als wenn man 1 Kapsel "nicht näher bezeichnetes" Q10 aus der Drogerie umme Ecke schluckt.
Finanziell natürlich auch. Aber erstens war bei mir der "Leidensdruck" in den letzten Wochen sooo hoch und zweitens kommt, wenn man das um einiges preiswertere Ubiquinon nimmt, noch das NAD(H) dazu, welches für die Umwandlung in Ubiquinol unerläßlich ist (das kostet ca. das Fünffache von Ubiquinon, je nach Anbieter).
Nach der Aufdosierung (werde zwischendurch wieder testen lassen) geht's dann für mich weiter mit Erhaltungssubstitution, denn dieses so hart erkämpfte Stück Lebensqualität mehr möchte ich nicht mehr hergeben.
Anmerkung: Das war jetzt hier keine Werbung für das QuinoMit (gibt eh keine Konkurrenz, die haben das Patent auf die Nanogeschichte), sondern ein rein subjektiver Erfahrungsbericht von mir.
* = In meinen schlimmsten Borreliosezeiten ohne Lähmungserscheinungen konnte ich an Wasserkocher nicht mal denken, da brauchte ich für 'nen halbvollen Kaffeepott zwei Hände. Aber hier ging's mir jetzt um die generelle Energie, wenn man grad keinen Borrelioseschub hat.
Shit happens. Mal bist Du die Taube, mal das Denkmal...
Gehört zu den OnLyme-Aktivisten: www.onlyme-aktion.org