Zitat:Ist es nicht am besten, im Verdachtsfall innerhalb der 1.Phase mit der Behandlung zu beginnen? Wird es später nicht schwieriger? Reden wir da über Tage, Wochen oder Monate?Möglicherweise Jahre oder Jahrzehnte......
Ob warten auf Stadium 2 oder 3 besser ist oder nicht, kann nicht beantwortet werden. Ich denke mal, dass ein aktutes Stadium 2 auch noch gut behandelbar ist, sofern sofort gehandelt wird. Aber die Forschung hat dazu keine klare Ergebnisse. Das Problem ist, dass alle Symptome der späteren Stadien nicht beweisend für Borreliose sind und die Tests unter Umständen auch falsch negativ sein können. Also ist dann auch nur eine Therapie auf Verdacht möglich. Bei Symptomen des zentralen Nervensystems würde deine Kleine diagnostisch einer Nervenwasseruntersuchung ausgesetzt und bei positivem Nachweis müssten dann AB intravenös gegeben werden. Das wäre dann aber das beste Szenario, sollte die Krankheit fortschreiten. Im schlimmsten Fall schreitet sie fort und ihr könnt nichts beweisen, weil die Symptome unspezifisch sind. Dann könnt ihr nur noch zuschauen, wie die Zukunft eurer Kleinen den Bach runtergeht, bevor sie überhaupt begonnen hat. Oder einen Haufen Geld in die Hände nehmen und auf Verdacht agressiv antibiotisch behandeln. Da würde ich auf jeden Fall das geringere Übel wählen und im Frühstadium beherzt therapieren.
Dosis Amoxi: 50 mg pro kg Körpergewicht, verteilt auf 3 Dosen pro Tag, möglichst alle 8 Std.. Da scheint eine gewisse Einigkeit zu bestehen.
Achtung! Amoxi für Kinder wird als Saft verabreicht. Milliliter Saft ist nicht gleich Milligramm Wirkstoff. Bitte die Fachinformation des Medis lesen.
LG, Regi
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz