02.12.2018, 17:31
Hi Markus,
das Problem ist, dass ich vor fast 20 Jahren schon mal ähnlich heftige Symptome hatte wie jetzt.
Damals waren es vor allem Nasennebenhöhlenentzündungen, die trotz Antibiose über Monate
anhielten und massive Gliederschmerzen.
Allerdings waren damals sowohl ELISA als auch Lumbalpunktion negativ.
Trotzdem konnte ich 1,5 Jahre lang nicht arbeiten und logisch - da es keinen organisch
nachweisbaren Grund gab - wurde ich als Fibro mit somatischen Störungen abgestempelt.
Die letzten 15 Jahre habe ich mich mit Teilzeitarbeit durchgeschlagen,
denn Vollzeit hätte ich weder in meinem ursprünglichen Job in der
Landwirtschaft, noch im Büro geschafft.
Es kamen kontinuierlich immer mehr meiner jetzigen
Symptome dazu.
Letztendlich hatte ich mit meinem jetzigen Job einen guten Kompromiss
für mich gefunden: Freie Zeiteinteilung, meistens gleichmäßige Bewegung.
Mein Sozialleben ist nicht mehr existent. Wenn ich nicht arbeite, muss
ich zusehen, wie ich den Haushalt bewältige und mein Kind versorge
mit dem letzten Rest an Kraft.
Mein Sohn hat noch nie einen Freund zu sich nach Hause eingeladen,
weil mir das zu viel ist.
Damit hab ich mich durchgewurschtelt.
Und jetzt kommt auf einmal wieder so ein krasser
Verschlechterungsschub, und das einzige ist dieser Mega-
Borreliose-Wert.
Klar, ich könnte jetzt sagen, dass das völlig eindeutig ist...
aber ich würde gerne noch weitersuchen, um halbwegs
sicher zu gehen, dass da nicht noch was anderes ist.
Zum einen, weil damals eben keine Borreliose nachweisbar
war, die Symptomatik aber da ihren Anfang nahm und
zum anderen, weil ich Angst habe, dass ich irgendwann
wirklich berufsunfähig werde und es mit etwas "greifbarerem"
mit Sicherheit leichter wäre, eine Rente zu bekommen,
als mit Fibro und Borreliose.
Deswegen stürze ich mich verzweifelt auf jeden Anhaltspunkt,
der vielleicht noch auf etwas anderes hindeutet.
Vielleicht ist das ja bescheuert.
Ich bin jetzt bei Tag 25 Doxy.
Die ganz schlimmen Gliederschmerzen vom Anfang sind weg,
sie kommen nur am Abend, oder wenn ich zu viel gemacht
habe.
Alle anderen Symptome sind unverändert und wechseln von Tag zu Tag in ihrer
Intensität.
Ich kann nicht wirklich einschätzen, ob das Doxy das bewirkt.
Auf meine aktuelle Nasennebenhöhlenentzündung hat
es z.B. wieder keinen Einfluss, obwohl ich es seit mind 10 Jahren
nicht mehr mit AB versucht habe. Ich hatte gehofft,
bei einer so langen Antibiose würde es vielleicht doch helfen.
das Problem ist, dass ich vor fast 20 Jahren schon mal ähnlich heftige Symptome hatte wie jetzt.
Damals waren es vor allem Nasennebenhöhlenentzündungen, die trotz Antibiose über Monate
anhielten und massive Gliederschmerzen.
Allerdings waren damals sowohl ELISA als auch Lumbalpunktion negativ.
Trotzdem konnte ich 1,5 Jahre lang nicht arbeiten und logisch - da es keinen organisch
nachweisbaren Grund gab - wurde ich als Fibro mit somatischen Störungen abgestempelt.
Die letzten 15 Jahre habe ich mich mit Teilzeitarbeit durchgeschlagen,
denn Vollzeit hätte ich weder in meinem ursprünglichen Job in der
Landwirtschaft, noch im Büro geschafft.
Es kamen kontinuierlich immer mehr meiner jetzigen
Symptome dazu.
Letztendlich hatte ich mit meinem jetzigen Job einen guten Kompromiss
für mich gefunden: Freie Zeiteinteilung, meistens gleichmäßige Bewegung.
Mein Sozialleben ist nicht mehr existent. Wenn ich nicht arbeite, muss
ich zusehen, wie ich den Haushalt bewältige und mein Kind versorge
mit dem letzten Rest an Kraft.
Mein Sohn hat noch nie einen Freund zu sich nach Hause eingeladen,
weil mir das zu viel ist.
Damit hab ich mich durchgewurschtelt.
Und jetzt kommt auf einmal wieder so ein krasser
Verschlechterungsschub, und das einzige ist dieser Mega-
Borreliose-Wert.
Klar, ich könnte jetzt sagen, dass das völlig eindeutig ist...
aber ich würde gerne noch weitersuchen, um halbwegs
sicher zu gehen, dass da nicht noch was anderes ist.
Zum einen, weil damals eben keine Borreliose nachweisbar
war, die Symptomatik aber da ihren Anfang nahm und
zum anderen, weil ich Angst habe, dass ich irgendwann
wirklich berufsunfähig werde und es mit etwas "greifbarerem"
mit Sicherheit leichter wäre, eine Rente zu bekommen,
als mit Fibro und Borreliose.
Deswegen stürze ich mich verzweifelt auf jeden Anhaltspunkt,
der vielleicht noch auf etwas anderes hindeutet.
Vielleicht ist das ja bescheuert.
Ich bin jetzt bei Tag 25 Doxy.
Die ganz schlimmen Gliederschmerzen vom Anfang sind weg,
sie kommen nur am Abend, oder wenn ich zu viel gemacht
habe.
Alle anderen Symptome sind unverändert und wechseln von Tag zu Tag in ihrer
Intensität.
Ich kann nicht wirklich einschätzen, ob das Doxy das bewirkt.
Auf meine aktuelle Nasennebenhöhlenentzündung hat
es z.B. wieder keinen Einfluss, obwohl ich es seit mind 10 Jahren
nicht mehr mit AB versucht habe. Ich hatte gehofft,
bei einer so langen Antibiose würde es vielleicht doch helfen.