03.12.2018, 20:38
(03.12.2018, 20:27)derhorror2 schrieb: Also wird schwierig da wieder rauszukommen.Ist ähnlich wie bei mir, aber vielleicht noch einen Tick verfahrener. Ich weiß auch nicht, was ich da raten soll. Eine Reha wird wohl unumgänglich sein, wenn du auf Rente aus bist. Du kannst sie höchstens etwas nach hinten rausschieben, indem dich deine Ärzte rehaunfähig schreiben. Gegen das nicht genehme Gutachten bzw. Rehabericht bzw. Entscheid der Rentenversicherung müsstest du dann hinterher juristisch vorgehen, nach erfolglosem Widerspruch in Deutschland dann vors Sozialgericht. Dort besteht dann eher die Chance Recht zu bekommen. Das Problem, was ich bei dir sehe, ist, dass du vielleicht ruckzuck wieder in der Psychiatrie bist, wenn du auf deinen Medikamenten beharrst. Wenn du sie aber heimlich in der Reha nimmst und es auffliegt (was wahrscheinlich ist, weil dort wird man den Entlassbericht der Psychiatrie kennen und ein besonderes Augenmerk drauf haben, die können auch Wirkspiegel messen etc.), dann kann es ganz blöd kommen. Mit den Psychiatern ist nicht zu spaßen, das sind sehr gefährliche Leute. Ich kenne mich da auch nicht aus, ob und inwiefern man sich da absichern kann. Vielleicht mal an einen Verein für Psychiatrieopfer oder so wenden? Müsstest du halt abchecken, dass das auch seriös ist.
Ich habe vor zig Jahren eine Vollmacht auf meine Eltern ausstellen lassen, bevor ich damals in eine psychosomatische Klinik gegangen bin. Ob das allerdings hilft, wenn man wirklich mal in der Geschlossenen sitzt, weiß ich nicht und zweifle da auch dran.
Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg