10.12.2018, 21:09
Hallo ihr Lieben,
hier kommt mal wieder ein Update von mir.
( fischera, ganz lieben Dank für die aufbauenden Links! Leider ist meine Stimmung momentan derart schlecht, dass ich schon fast sagen würde, ich bin hart am Rande einer Depression... )
Letzte Woche hatte ich den Termin beim Endokrinologen. Die gute Nachricht ist, dass es ein wirklich netter, bemühter Mensch war. Die schlechte Nachricht ist, dass er vermutet, mir nicht helfen zu können. Evtl könnten meine Symptome seiner Meinung nach mit der Nebennierenrinde zusammenhängen, aber er tippt auch eher auf die Borreliose oder noch etwas anderes, das noch nicht gefunden wurde.
Er hat Blut abgenommen - Ergebnisse und Arztbericht mit etwas Glück noch vor Weihnachten.
Ansonsten bin ich inzwischen bei Tag 33 Doxi.
Letzte Woche habe ich an zwei Tagen jeweils für eine Stunde mal einen Arbeitsversuch gewagt, und habe mir eingeredet, ich müsste die körperlichen Qualen nur überwinden, und dann würde es sich schon einpendeln - aber das hat nicht funktioniert.
Anschließend waren die Gliederschmerzen noch unerträglicher.
Nach 33 Tagen Doxi sieht es also so aus:
- unerträgliche Gliederschmerzen ( vor allem Rücken )
- extreme Kraftlosigkeit
- bei minimaler Anstrengung ( Haare kämmen! ) manchmal schon Muskelbrennen
- Nackenschmerzen
- das Gefühl, sämtliche großen Gelenke sind "locker" und hängen nur noch an einem seidenen Faden
- Schmerzen in sämtlichen Gelenken
- Morgensteifigkeit
- Schlafrhythmus praktisch nicht mehr vorhanden
- extremes Frieren, große Temperaturempfindlichkeit
Sollte nicht noch die Wunderheilung eintreten, beziehe ich ab Heiligabend ( Frohe Weihnachten! ) Krankengeld.
Mein Hausarzt hat heute zugegeben, dass er nicht weiter weiß. Er kann sich nicht erklären, warum das Doxi nicht anschlägt.
Er ist nun auch dafür, dass ich zu einem Spezi gehe.
Ich weiß, ihr habt mir das von Anfang an geraten... irgendwie habe ich naiverweise gehofft, dass mit ein paar Wochen Doxi schon alles gut gehen wird.
Ich habe jetzt wirklich Angst. Vor fast 20 Jahren, als ich schon einmal so sehr krank war mit fast identischen Symptomen, war ich 1,5 Jahre lang krankgeschrieben.
Das war damals schon schlimm, aber jetzt ist es noch schlimmer, weil ich jetzt ein Kind habe, das ich ernähren muss.
Im Moment fühle ich mich fast schon depressiv. Ich habe Lust, den Kopf in den Sand zu stecken, und aufzugeben.
hier kommt mal wieder ein Update von mir.
( fischera, ganz lieben Dank für die aufbauenden Links! Leider ist meine Stimmung momentan derart schlecht, dass ich schon fast sagen würde, ich bin hart am Rande einer Depression... )
Letzte Woche hatte ich den Termin beim Endokrinologen. Die gute Nachricht ist, dass es ein wirklich netter, bemühter Mensch war. Die schlechte Nachricht ist, dass er vermutet, mir nicht helfen zu können. Evtl könnten meine Symptome seiner Meinung nach mit der Nebennierenrinde zusammenhängen, aber er tippt auch eher auf die Borreliose oder noch etwas anderes, das noch nicht gefunden wurde.
Er hat Blut abgenommen - Ergebnisse und Arztbericht mit etwas Glück noch vor Weihnachten.
Ansonsten bin ich inzwischen bei Tag 33 Doxi.
Letzte Woche habe ich an zwei Tagen jeweils für eine Stunde mal einen Arbeitsversuch gewagt, und habe mir eingeredet, ich müsste die körperlichen Qualen nur überwinden, und dann würde es sich schon einpendeln - aber das hat nicht funktioniert.
Anschließend waren die Gliederschmerzen noch unerträglicher.
Nach 33 Tagen Doxi sieht es also so aus:
- unerträgliche Gliederschmerzen ( vor allem Rücken )
- extreme Kraftlosigkeit
- bei minimaler Anstrengung ( Haare kämmen! ) manchmal schon Muskelbrennen
- Nackenschmerzen
- das Gefühl, sämtliche großen Gelenke sind "locker" und hängen nur noch an einem seidenen Faden
- Schmerzen in sämtlichen Gelenken
- Morgensteifigkeit
- Schlafrhythmus praktisch nicht mehr vorhanden
- extremes Frieren, große Temperaturempfindlichkeit
Sollte nicht noch die Wunderheilung eintreten, beziehe ich ab Heiligabend ( Frohe Weihnachten! ) Krankengeld.
Mein Hausarzt hat heute zugegeben, dass er nicht weiter weiß. Er kann sich nicht erklären, warum das Doxi nicht anschlägt.
Er ist nun auch dafür, dass ich zu einem Spezi gehe.
Ich weiß, ihr habt mir das von Anfang an geraten... irgendwie habe ich naiverweise gehofft, dass mit ein paar Wochen Doxi schon alles gut gehen wird.
Ich habe jetzt wirklich Angst. Vor fast 20 Jahren, als ich schon einmal so sehr krank war mit fast identischen Symptomen, war ich 1,5 Jahre lang krankgeschrieben.
Das war damals schon schlimm, aber jetzt ist es noch schlimmer, weil ich jetzt ein Kind habe, das ich ernähren muss.
Im Moment fühle ich mich fast schon depressiv. Ich habe Lust, den Kopf in den Sand zu stecken, und aufzugeben.