07.02.2019, 16:01
Der Link scheint nicht zu funktionieren. Es wird aber wahrscheinlich ein Ausdruck aus einem Programm sein. Die Labore übermitteln die Befunde ja häufig elektronisch. Aber zumindest mein Doc bekommt auch immer noch die Papiervariante.
Wegen dem alten Borreliosetest könnte das durchaus das gleiche Labor gewesen sein, wenn die zwei Ärzte räumlich einigermaßen beieinander sind. So viele Labore gibt es nämlich auch wieder nicht. Wenn das halt das gleiche Labor gewesen wäre (und sie zwischenzeitlich nicht den Testkithersteller gewechselt haben), dann wüsstest du, dass du dich zwischen den beiden Testungen mit Borreliose infiziert hast.
Mir ist bekannt, dass einige Ärzte diesen Genpolymorphismen Bedeutung zumessen, ich weiß aber nicht, ob es da wirklich Studien dazu gibt, dass sowas bei CFS häufiger vorkommt. Wenn man mehrere homozygote Veränderungen bei den Entgiftungsenzymen hat, kann das vielleicht schon verschiedene Krankheiten begünstigen. Aber wirklich Auslöser glaube ich nicht. Eine familiäre Häufung könnte ein Indiz für genetische Mitbeteiligung sein, muss aber nicht. Es könnte auch ein Schimmelproblem in der Wohnung sein, dem alle ausgesetzt sind, oder infizierte Haustiere, etc.
Ist CFS jetzt eine Selbstdiagnose oder hat das ein Spezialist gestellt? Erfüllst du die kanadischen Konsenskriterien? Bist du immunologisch ordentlich abgeklärt? Das wäre sehr wichtig.
Thema Antibiotika: Will ich dir bestimmt nichts aufschwätzen, vor allem musst du selbst hinter der Therapie stehen. Ich denke, bei dir ist diagnostisch noch einiges nicht ausgereizt (z.B. immunologisch, Viren wie EBV, HHV6, CMV), und das kannst du dann ja erstmal angehen. Bei Kuklinski muss man vorsichtig sein, besonders bei seinen Aussagen zu AB.
Wegen dem alten Borreliosetest könnte das durchaus das gleiche Labor gewesen sein, wenn die zwei Ärzte räumlich einigermaßen beieinander sind. So viele Labore gibt es nämlich auch wieder nicht. Wenn das halt das gleiche Labor gewesen wäre (und sie zwischenzeitlich nicht den Testkithersteller gewechselt haben), dann wüsstest du, dass du dich zwischen den beiden Testungen mit Borreliose infiziert hast.
Mir ist bekannt, dass einige Ärzte diesen Genpolymorphismen Bedeutung zumessen, ich weiß aber nicht, ob es da wirklich Studien dazu gibt, dass sowas bei CFS häufiger vorkommt. Wenn man mehrere homozygote Veränderungen bei den Entgiftungsenzymen hat, kann das vielleicht schon verschiedene Krankheiten begünstigen. Aber wirklich Auslöser glaube ich nicht. Eine familiäre Häufung könnte ein Indiz für genetische Mitbeteiligung sein, muss aber nicht. Es könnte auch ein Schimmelproblem in der Wohnung sein, dem alle ausgesetzt sind, oder infizierte Haustiere, etc.
Ist CFS jetzt eine Selbstdiagnose oder hat das ein Spezialist gestellt? Erfüllst du die kanadischen Konsenskriterien? Bist du immunologisch ordentlich abgeklärt? Das wäre sehr wichtig.
Thema Antibiotika: Will ich dir bestimmt nichts aufschwätzen, vor allem musst du selbst hinter der Therapie stehen. Ich denke, bei dir ist diagnostisch noch einiges nicht ausgereizt (z.B. immunologisch, Viren wie EBV, HHV6, CMV), und das kannst du dann ja erstmal angehen. Bei Kuklinski muss man vorsichtig sein, besonders bei seinen Aussagen zu AB.
(07.02.2019, 13:22)Twostrokejony schrieb: Mein aktueller Arzt hat mir gesagt, wenn ich das Antibiotika nicht nehme, dann wird er mich nicht weiter behandeln... Ich müsste dann also zu einem andeen Arzt.Kannst du ja machen, und den jetzigen Arzt dir warmhalten, falls du doch irgendwann AB probieren willst. Denn es ist überaus schwierig, sowas überhaupt von einem regulären Arzt verordnet zu bekommen.
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