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Eure Meinung zum weiteren Vorgehen - viele Fragen
#6

Jetzt geht der Link nicht mehr. Vorhin hatte ich ihn getestet…
Neuer Versuch: https://postimg.cc/5X17PDMC

Es ist tatsächlich Familiär mütterlicher seits. Es ist nicht nur bei uns im Haushalt so. Zwei Tanten, sowie mindestens eine Cousine haben es auch. Allerdings nicht so schlimm. Papa hat es gar nicht.

Die Genpolymorphismen haben dahingehend Bedeutung: gerade durch slow COMT waren wir immer extrem aktiv. Und mit extrem meine ich wirklich extrem. Ich selbst Kampfsport (etliche Richtungen alles hintereinander, bis das Licht ausgemacht wurde), Kraftsport, Ausdauersport, Studium, Motorrad. Alles gleichzeitig. Manchmal mehrmals täglich Sport. Dauerhafter Stress einfach überall. Hab mich halt wohl darin gefühlt. Energie war immer da. Pausen habe ich sehr selten gemacht, nur wenn absolut nichts ging. Morgens um 5 ins Fitnessstudio und abends um 10 Kraftsport vor einer Party. Egal wie ich habe es immer gemacht. Bis tief in die Nacht an Motorrädern geschraubt. Einfach ohne Rücksicht.
CBS-Defekt zu erkennen hat mir extrem geholfen. Nach Schwefelkonsum folgten Kopfschmerzen, Müdigkeit… Seit dem gibt’s keine Zwiebeln mehr. Schon geringe Mengen und ich brauche Molybdän, B1 und Ornithin. Das hilft hervorragend.

SOD2 – hier schreibt Kuklinski, dass daraus keine Schaden resultieren muss. Aber Bedingungen wie ich sie hatte sind dort sehr negativ. Stress und sehr hohe Energieproduktion führen zu hoher SO-Produktion. Nun kommt die schlechte Ernährung hinzu. Ich habe in den betreffenden Jahren stellenweise schlecht gegessen. (Obwohl ich immer selbst gekocht habe) Wenig Gemüse, kurzkettige Carbs in Massen.

CFS ist eine Eigendiagnose. Hat bei meinem Bruder über 15 Jahre gedauert. Ihm ging es mal besser, mal schlechter und dann hat er versucht es zu ignorieren und „Vollgas“ gegebent. Darauf kam dann Antibiotika. Dann war das zu Ende. Völlige Erschöpfung, die bestimmt zwei Jahre anhielt. Er erholt sich immer noch davon.
Ja die kanadischen Kriterien (egal, welche Kriterien ich nutze, bei keinen habe ich Mühe, auf das Ergebnis zu kommen) erfülle ich (und die Familie) leider hervorragend seit Jahren. „Passt, wie die Faust aufs Auge“ ist untertrieben. Die charakteristischen Symptome sind sehr stark ausgeprägt. Die Übereinstimmung mit CFS habe ich sofort erkannt, als ich mir das angeschaut habe und wollte es ein Jahr lang nicht wahrhaben, weil online stand, dass es nicht behandelbar ist. Ich habe es mittlerweile aber auch geschafft die Problematik deutlich zu entschärfen.

Was diese Überzeugung auch sehr gut unterstützt ist, dass sehr viele Dinge von Kuklinski und anderen sehr gut bei mir helfen.
Generell hat es sich bei meiner Familie extrem verbessert, seit dem wir uns an Kuklinski und viele andere Quellen und Selbsthilfegruppen bei Facebook halten. Damit meine ich wirklich extrem verbessert. Ich kann wieder stellenweise Enduro fahren, etwas Sport treiben. Ich muss jedoch immer extrem aufpassen, dass ich mich nicht groß belaste. Wenn ich es übertreibe, dann kommt am nächsten Tag die Quittung. Oft für Tage. (Am Sonntag war es viel zu viel im Wald mit der schweren Maschine, Montag kam der Hammer und mittlerweile geht es wieder, hat aber Tage gedauert) So kann ich mich aktuell alle zwei Wochen leicht bewegen.

Wenn ich die folgende Skala nutze, dann konnte ich mich von 40-50 auf 60 oder manchmal auch 70 Punkte verbessern. https://www.fatigatio.de/fileadmin/user_...h_bell.pdf

Diagnostisch ausreizen kann man immer sehr viel. Meine letzte Ärztin hat sich auch wirklich lange Mühe gegeben, bis sie nichts gefunden hat, dass irgendetwas mit den Symptomen zu tun hat. Meine Mutter und mein Bruder waren bei unzähligen Ärzten. Hier und da Kleinigkeiten gefunden aber alles in allem hat keiner eine Diagnose stellen können. (Oder als letztes Mittel dann Depression)

Naja das Antibiotika hat mir der Arzt gleich an die Haustür bestellt, als er das Ergebnis hatte. Das liegt also nun rum. Ist Doxycyclin.
Würdest du mir vielleicht einen Test empfehlen, nach dem ich bei einem anderen Arzt fragen kann? Ich bin ehrlich mit Borreliose beschäftige ich mich seit vorgestern und das erst sehr wenig. Und der Nachweis davon kann ja auch sehr schwer sein.

Vielen Dank!
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