(12.02.2019, 18:42)Inkognito schrieb: Für welchen Zweck sollen hier Patienten antworten?Primär um meine Neugier zu befriedigen. Eine zusammenfassende Statistik könnte man machen, habe ich aber nicht geplant. Die Erkenntnis ist eh sehr begrenzt, die man aus der Umfrage ziehen kann. Ggfs. müsste man sich mal Zeit nehmen und einen ordentlichen Fragenkatalog ausarbeiten und mal schauen wie man das methodisch korrekt aufzieht. Ein Problem des Datenschutzes kann ich bei einer anonymen Umfrage nicht erkennen.
(12.02.2019, 18:42)Inkognito schrieb: (Gehe ich richtig in der Annahme, dass alle mit einem positiven Test hier nicht Antworten dürfen?)Doch, wäre die erste Antwort. Hätte aber noch dazu schreiben sollen: Serologie ist positiv in einem Standardlabor. Die Validität positiver Serologien aus Speziallaboren wie DCL wäre nämlich nochmal eine andere Fragestellung.
(12.02.2019, 18:42)Inkognito schrieb: Nach welchen Kriterien sollten Patienten eine vermeintliche Borreliose „vermuten“?Objektive Kriterien für eine chronische Borreliose wie wir sie hier vertreten werden kaum zu formulieren sein, daher subjektiv.
(12.02.2019, 18:42)Inkognito schrieb: Wie ist eigentlich die Definition einer „seronegativen Borreliose“?Unter einer seronegativen Borreliose würde ich verstehen, dass tatsächlich - soweit beurteilbar - keine Antikörper vorliegen, also die Tests in allen Laboren negativ waren. Wenn man in einem Labor positiv, im anderen negativ ist, so ist das ein Hinweis, dass das letztere Labor zu wenig sensitiv testet.
(12.02.2019, 18:42)Inkognito schrieb: Kann man auch von einer "seronegativen Borreliose" sprechen, wenn Borrelioseserologie negativ ist, aber differentialdiagnostisch andere Erreger gefunden wurden?Wird man so oder so nicht objektiv abgrenzen können und ist daher wieder subjektiv.
(12.02.2019, 18:42)Inkognito schrieb: Vielleicht wäre es zur Vermeidung von Missverständnissen möglich den Zweck und Umfang dieser Umfrage näher zu erläutern.Der Umfang geht doch aus den Fragen hervor. Zweck siehe erste Frage.
Das einzige, was wirklich belastbar ist, ist wenn ein positiver Direktnachweis bei gleichzeitig negativer Serologie vorliegt. Bei Regi war das glaube ich der Fall, Dr. Klemann hat in einem Artikel auch mehrere Dutzend solcher Patienten beschrieben.
Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg