27.04.2019, 13:51
Hi Filenada,
vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, mit Borrelienknoten im Kopf... Zur Klärung:
Aus meiner Sicht können nur Anwälte etwas für uns verändern. Daher denke ich, dass eine Art Prozesskostenfonds im Verein her müsste, den man notfalls über höhere Vereinsbeiträge finanziert. - Klar, z. B. der VDK bietet Rechtsschutz. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wie will man dortigen Anwälten LB erklären?
Daher würde ich - wenn es einen solchen Fonds geben würde - keine Sekunde zögern mit dem Austritt beim VDK und dem Beitritt bei onlyme. Doch ohne versierten Anwalt bzw. anwaltliche Beratung (z. B. per Hotline) geht nicht viel für uns - wie auch ich jetzt am Sozialgericht sehen durfte. Um einen einzigen Tag verpasst z. B. die Möglichkeit zu einem Befangenheitsantrag gegen den ("stramm" DGN-orientierten) Gutachter, den der Richter (wider meine vorherigen Vorschläge) ausgewählt hatte... Auch da hätte ggf. ein Anwalt frühzeitig raten können, dass man ggf. sogar mehrfach vom Richter ausgewählte Gutachtende ablehnen kann. Situation jetzt aber:
Nicht-(genug-)Wissen, welches mir "auf die Füße fällt" und auch niemandem sonst Gewinn bringt von uns allen - das hätte nicht sein müssen, und ein Anwalt hätte das sofort gewusst...
Ich gehe immer noch davon aus, dass nur Juristen die Korrektive sein können für jene Ärzteschaft, die uns das Leben unnötig schwer macht.
Die Summe der vielen verlorenen Prozesse macht uns eben zusätzlich zu schaffen: quasi nur ein einziger Präzedensfall in D gewonnen, vor nahezu 10 Jahren von der Lehrerin. - Gegenbeispiel: Vor Tagen traf ich einen Bekannten, seines Zeichens Förster. Auch er hat Borreliose, wie ich weiß. Als ich ihn fragte, warum er so schlank geworden sein, berichtete er von einem neuen Borreliose-Schub, meinte lapidar, er habe zwar Antibiotika bekommen, doch das gehe eben nicht mehr ganz weg, und man wisse ja nie, wo die Biester sich verschanzen... Geht ein Förster/Waldarbeiter mit LB zum Arzt, hat er keine Probleme. Gehen Nicht-Forstler, wird die Krankheit sofort "weg-erklärt". Wissen wir doch zur Genüge - und exakt da müsste man wohl ansetzen.
Na ja, langer Rede kurzer Sinn: ggf. höherer Beitrag, dennoch dann attraktiver Beitritt - wenn sich ein/e Jurist/-in gewinnen lassen würde für die Mitarbeit und Unterstützung - sodass Einzelne bessere Chancen haben mit dieser Hilfe. Jedes gewonnene "Scharmützel" verbessert unser aller Situation wenigstens kleinschrittig...
Würde mich freuen, dazu deine Meinung zu lesen - falls ich jetzt verständlich genug war.
Lieben Gruß.
vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, mit Borrelienknoten im Kopf... Zur Klärung:
Aus meiner Sicht können nur Anwälte etwas für uns verändern. Daher denke ich, dass eine Art Prozesskostenfonds im Verein her müsste, den man notfalls über höhere Vereinsbeiträge finanziert. - Klar, z. B. der VDK bietet Rechtsschutz. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wie will man dortigen Anwälten LB erklären?
Daher würde ich - wenn es einen solchen Fonds geben würde - keine Sekunde zögern mit dem Austritt beim VDK und dem Beitritt bei onlyme. Doch ohne versierten Anwalt bzw. anwaltliche Beratung (z. B. per Hotline) geht nicht viel für uns - wie auch ich jetzt am Sozialgericht sehen durfte. Um einen einzigen Tag verpasst z. B. die Möglichkeit zu einem Befangenheitsantrag gegen den ("stramm" DGN-orientierten) Gutachter, den der Richter (wider meine vorherigen Vorschläge) ausgewählt hatte... Auch da hätte ggf. ein Anwalt frühzeitig raten können, dass man ggf. sogar mehrfach vom Richter ausgewählte Gutachtende ablehnen kann. Situation jetzt aber:
Nicht-(genug-)Wissen, welches mir "auf die Füße fällt" und auch niemandem sonst Gewinn bringt von uns allen - das hätte nicht sein müssen, und ein Anwalt hätte das sofort gewusst...
Ich gehe immer noch davon aus, dass nur Juristen die Korrektive sein können für jene Ärzteschaft, die uns das Leben unnötig schwer macht.
Die Summe der vielen verlorenen Prozesse macht uns eben zusätzlich zu schaffen: quasi nur ein einziger Präzedensfall in D gewonnen, vor nahezu 10 Jahren von der Lehrerin. - Gegenbeispiel: Vor Tagen traf ich einen Bekannten, seines Zeichens Förster. Auch er hat Borreliose, wie ich weiß. Als ich ihn fragte, warum er so schlank geworden sein, berichtete er von einem neuen Borreliose-Schub, meinte lapidar, er habe zwar Antibiotika bekommen, doch das gehe eben nicht mehr ganz weg, und man wisse ja nie, wo die Biester sich verschanzen... Geht ein Förster/Waldarbeiter mit LB zum Arzt, hat er keine Probleme. Gehen Nicht-Forstler, wird die Krankheit sofort "weg-erklärt". Wissen wir doch zur Genüge - und exakt da müsste man wohl ansetzen.
Na ja, langer Rede kurzer Sinn: ggf. höherer Beitrag, dennoch dann attraktiver Beitritt - wenn sich ein/e Jurist/-in gewinnen lassen würde für die Mitarbeit und Unterstützung - sodass Einzelne bessere Chancen haben mit dieser Hilfe. Jedes gewonnene "Scharmützel" verbessert unser aller Situation wenigstens kleinschrittig...
Würde mich freuen, dazu deine Meinung zu lesen - falls ich jetzt verständlich genug war.
Lieben Gruß.