28.07.2019, 11:13
Der Normalfall ist, dass eine früh behandelte Borreliose folgenlos ausheilt (ca. 10 % Therapieversager). Später erkannte Borreliosen sollten zumindest gemäß Lehrmeinung auch noch recht gut mit Antibiotika behandelbar sein. Es ist sicher nicht der Normalfall, dass eine B. monatelang mit einer Kombiantibiose behandelt werden muss, wie das vielleicht hier den Anschein erweckt. Hier sammeln sich aber auch hauptsächlich Problemfälle, sodass die Erfahrungen hier sicher keine Durchschnittswerte sind. An der Diagnose zweifeln ist meist angebracht, weil die Spezis das eher nicht für einen machen. D.h. immer auch andere Erkrankungen ausschließen lassen.
Letztlich weiß man auch nicht, was bei Patienten mit sog. chronischer Borreliose wirklich das Problem ist. Wahrscheinlich gibts da viele verschiedene Ursachen. Bei den meisten gibt es ja keine gesicherte Borreliose (z.B. Erythema migrans) in der Vergangenheit. Von dem was ich so mitbekomme sind diese langen Kombiantibiosen alles andere als ein effektives Instrument, auch wenn es einigen helfen mag.
Letztlich weiß man auch nicht, was bei Patienten mit sog. chronischer Borreliose wirklich das Problem ist. Wahrscheinlich gibts da viele verschiedene Ursachen. Bei den meisten gibt es ja keine gesicherte Borreliose (z.B. Erythema migrans) in der Vergangenheit. Von dem was ich so mitbekomme sind diese langen Kombiantibiosen alles andere als ein effektives Instrument, auch wenn es einigen helfen mag.
Dr. Rainer Rothfuß: Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg

