09.08.2022, 17:13
Bei Bartonellen soll man länger durchgehend behandeln, keinesfalls "pulsen" (d.h. die Antibiotika phasenweise absetzen und dann wieder nehmen). Sonst kann alles relativ schnell wiederkommen (Sicher ist nie was).
Unbedingt die Leberwerte regelmäßig kontrollieren lassen, das kann ein Problem sein, wenn der Hausarzt nicht mitspielt.
Oreganoöl soll auch sowohl gegen Borrelien als auch Bartonellen helfen. Da auch vorsichtig rantasten, es ist aber auch gut gegen Pilzbefall, den die Antibiose mit sich bringen kann.
Ich habe die Kombi Rifampicin + Azithromycin, da soll man auch das EKG regelmäßig überwachen. Mir ging es anfangs schlecht damit, es ist gut das Rifampicin einzuschleichen, d.h. nicht gleich die volle Dosis, sondern langsam steigern. Ich nehme das nun schon über ein halbes Jahr und vertrage es inzwischen gut, Leber spielt super mit, aber man muss immer kontrollieren, dass nichts schief geht.
Clarithromycin hatte ich in der Kombination mit Minocyclin und phasenweise extreme Schlafstörungen, allerdings in Verbindung mit Sitationen großer psychischer Belastung. Und noch Wechseljahre dazu, wobei ich finde, die sollten nicht schuld sein.
Man denkt nicht - und es widerstrebt einem auch- , dass man so lange Antibiotika nehmen kann/soll/wird, aber ich glaube inzwischen, wenn man einmal damit anfängt, ist es auch am besten, durchaus lange dabei zu bleiben und nicht vorschnell aufzugeben. Das ganze braucht einen langen Atem und viel Geduld. Aber grade wenn man diese Erregern vielleicht schon viele Jahre in seinem Körper an verschiedenen Stellen herumgetragen hat, kann man sich vorstellen, dass man sie auch nicht so schnell wieder loswird. Zumal sie eben einen versteckten Lebenwandel haben, sich selten teilen, Dauerformen bilden, sich in Biofilmen mit anderen Biestern gemütlich machen. Keine Panik!
Unbedingt auch etwas gegen Pilzbesiedlung des Darms etc, vorbeugen, Nystatin, bei mir hilft das Oreganoöl ausreichend. und Bakterienpräparate für die Darmflora.
Du findest in diesem Forum Unmengen zu all diesen Themen, auch da musst du dich rantasten. Am Anfang erschlägt einen das alles ein bißchen, vor allem, wenn das Hirn vernebelt ist und der Mut im Keller ist...
Zu psychischen Problemen gibt es hier im Forum auch was, nicht nur neurologischen. Gefällt einem natürlich auch nicht, dass auch noch die Seelenzustände von kleinen miesen Mikroben beeinflusst werden....
Alles Gute für dich,
Sabine
Unbedingt die Leberwerte regelmäßig kontrollieren lassen, das kann ein Problem sein, wenn der Hausarzt nicht mitspielt.
Oreganoöl soll auch sowohl gegen Borrelien als auch Bartonellen helfen. Da auch vorsichtig rantasten, es ist aber auch gut gegen Pilzbefall, den die Antibiose mit sich bringen kann.
Ich habe die Kombi Rifampicin + Azithromycin, da soll man auch das EKG regelmäßig überwachen. Mir ging es anfangs schlecht damit, es ist gut das Rifampicin einzuschleichen, d.h. nicht gleich die volle Dosis, sondern langsam steigern. Ich nehme das nun schon über ein halbes Jahr und vertrage es inzwischen gut, Leber spielt super mit, aber man muss immer kontrollieren, dass nichts schief geht.
Clarithromycin hatte ich in der Kombination mit Minocyclin und phasenweise extreme Schlafstörungen, allerdings in Verbindung mit Sitationen großer psychischer Belastung. Und noch Wechseljahre dazu, wobei ich finde, die sollten nicht schuld sein.
Man denkt nicht - und es widerstrebt einem auch- , dass man so lange Antibiotika nehmen kann/soll/wird, aber ich glaube inzwischen, wenn man einmal damit anfängt, ist es auch am besten, durchaus lange dabei zu bleiben und nicht vorschnell aufzugeben. Das ganze braucht einen langen Atem und viel Geduld. Aber grade wenn man diese Erregern vielleicht schon viele Jahre in seinem Körper an verschiedenen Stellen herumgetragen hat, kann man sich vorstellen, dass man sie auch nicht so schnell wieder loswird. Zumal sie eben einen versteckten Lebenwandel haben, sich selten teilen, Dauerformen bilden, sich in Biofilmen mit anderen Biestern gemütlich machen. Keine Panik!
Unbedingt auch etwas gegen Pilzbesiedlung des Darms etc, vorbeugen, Nystatin, bei mir hilft das Oreganoöl ausreichend. und Bakterienpräparate für die Darmflora.
Du findest in diesem Forum Unmengen zu all diesen Themen, auch da musst du dich rantasten. Am Anfang erschlägt einen das alles ein bißchen, vor allem, wenn das Hirn vernebelt ist und der Mut im Keller ist...
Zu psychischen Problemen gibt es hier im Forum auch was, nicht nur neurologischen. Gefällt einem natürlich auch nicht, dass auch noch die Seelenzustände von kleinen miesen Mikroben beeinflusst werden....
Alles Gute für dich,
Sabine