23.08.2022, 13:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.06.2023, 16:12 von Il Moderator lI.)
(21.01.2022, 14:27)Esperança schrieb: Hallo,Hallo nochmal,
ich möchte darüber berichten, wie die OP abgelaufen ist. Zusammengefasst: Sie lief gut und wurde die Komplette Synovialis entfernt. Die Ärzte, operierender OP + unser Rheumatologe, der sich das alles angeschaut hat, auch wegen der Gebewe-und Punktatproben, die im Uniklinikum für die Forschung gebraucht werden, meinten aber, es war sehr gut, dass es operiert wurde, denn die Synovialis war dabei über den Meniskus zu wachsen und drückte ihn, was auf Dauer wahrscheinlich hätte schaden können. Sonst ist das ganze Gelenk absolut intakt und sieht gut aus.
Nach 5 Tage wurde mein Sohn entlassen (mit Schmerztabletten und Trombosenspritzen + Verschreibung von einem Physiotherapiegerät). Die Fäden würden Anfang dieser Woche vom Hausartzt gezogen und kommende Woche haben wir beim operierender Orthopäde + Rheumatologe einen Termin im KH.
Das Knie is immer noch sehr geschwollen. Sieht nicht so ganz anders als vor der OP aus. Keine Ahnung, ob das normal ist. Ich befürchte, der Rheumatologe wird Medikamente dazu verschreiben. Hoffentlich nicht. Uns würde schon gesagt, man können nicht versichern, dass die OP zum Verschwinden der ganzen Beschwerden bringt. Also dass, das Knie wieder normal wird. Aber die Hoffnung haben wir immer noch nicht verloren. Die Leute, die Rheuma haben, also mit positiven Faktor bekommen in der Regel Medikamente. Der Ursprung der Arthritis meines Sohnes ist aber die Borreliose, die anscheinend eine Rheumaähnliche Reaktion verursacht hat. Na ja, mal sehen.
Falls jemand hier Erfahrungen mit Synovektomie oder mit Rheumaähnliche Beschwerden wegen Borreliose hat, wäre schön, eure Berichte zu hören. Einige, die auch Lyme-artrhitis amb Knie hatten, sind leider seit langem nicht mehr im Forum.
Danke und beste Grüße! Ich halte euch am Laufenden, damit dies vielleicht irgendjemand mit ähnlichen Beschwerden in irgendwelcherweise weiter helfen kann. Zumindest, um sich nicht damit allein zu fühlen.
ich war lange nicht mehr da und nun möchte ich euch weiter berichten, wie es bei meinem Sohn nach der Synoviorthese gegangen ist, die im Januar statt fand.
Die Entfernung der Synovia war anscheinend nötig, um Schaden im Knie zu verursachen. Leider hat aber diese nichts gebracht, was die Entzündung des Knies betrifft. Das Knie blieb weiterhin dick. Und nachdem wir vor die Wahl zwischen Adalimumab oder Methotrexat gestellt wurden, habe ich gesagt, wir würden gerne vorher mit einer RSO probieren. Dafür müssten zu einem anderen KH gehen, da wo unser Rheumathologe ist, wird dies nicht gemacht. Aber unterstützt hat das unser Arzt schon. Naproxen wurde bis dahin weiter empfohlen, was mein Sohn mittlerweile nicht Ernst nimmt, da er sieht, es bringt nicht viel (zumindest ersichtlich) und er lässt das immer wenn er ausgeht und etwas trinken möchte, was nicht selten vorkommt.
Nach langer Zeit nach der Synovektomie klagte unser Sohn über ein gewisses Taubgefühl an der Wade. Er meinte, er hätte nichts gesagt, da es ihm an zuerst nicht aufgefallen wäre durch andere Schmerzen usw. Bei einem Termin beim Arzt hat er aber dies nicht angesprochen und die Sache ist so geblieben.
Nach der RSO war eine starke Besserung festzustellen (aber es wird dabei auch Cortison gespritzt). Nach einiger Zeit war es wieder mehr geschwollen. Mittlerweile haben wir das Gefühl, dass es weniger wird, aber die Form des Knies ist au keinem Fall die Normale. Man kann erst nach 6 Monaten beurteilen, ob die RSO erfolgreich war oder nicht. Am 1. September werden 2. Monat vorbei sein.
Gestern klagte mein Sohn über Schmerzen an der Wade und am Knöchel im gleichen Bein, was wir uns nicht erklären können. Der Schmerz war eher am Knochen meinte er.
Der Kinder- und Jugendarzt hat vor einigen Tagen bei meinem Sohn eine Blutuntersuchung wegen etwas anderes veranlasst, und dabei waren die Entzündungswerte nicht in Ordnung.
Keine Ahnung was das alles ist, ob das an dem Rheuma liegt, ob irgendwie die Borrelien doch noch irgendwo sind, ob es an der RSO liegen könnte usw.
Ich wollte es einfach posten, falls es irgendjemand ähnlich geht, in der Hoffnung, dass es jemand eine Idee hat, was da los sein könnte, oder einfach, damit es jemand irgendwie interessieren könnte, um Entscheidungen zu treffen oder so.
Die Ergebnisse der Blutuntersuchung führe ich hinzu.
Liebe Grüße
Dateiname des angehängten pdf auf Wunsch von Esperança geändert.
Mod.

