Guten Tag lieber Till,
gerade las ich eine Studie von Dr.Eva Sapi und ihrem Team über Biofilme im Zentralnervensystem und Peripherem Nervensystem.Sie konnte die Biopsien verschiedener Organe einer nachgewiesenermaße an chronischer Neuroborreliose erkrankten Patientin untersuchen, die über 16 Jahre lang verschiedene Antibiotika bekommen hatte ( u.a. Ceftriaxone) und trotzdem unter persisterienden Symptomen der Neuroborreliose litt.
Ich verlinke dir die Studie sobald ich kann ( ich schreibe gerade vom Tablet, verlinken ist etwas schwierig).
Dass Borrelien Antibiosen überleben können, die von den aktuellen Leitnien für Neuroborreliose empfohlen werden, ist unter den meisten Ärzten nicht bekannt, denn dies wird Ihnen nicht während Fortbildungen mitgeteilt. In der aktuellen Leitlinie ist nicht mal die Rede von Persisterformen von Borrelia burgdorferi und diejenigen Professoren, die diese Leitlinien geschrieben haben, sind nicht müde überall zu posaunen, dass das Post Treatment Lyme Syndrom nicht an einer persistierenden Borreliose liegt. Daher werden die Patienten, die die Diagnose einer akuten Neuroborreliose erhalten haben und leitliniengerecht behandelt worden sind, offensichtlich relativ häufig als psychisch krank abgestempelt.
Fakt ist allerdings, daß AB wie Ceftriaxon nicht gegen Persisterformen von Borrelia burgdorferi wie Round Bodies ( in Deutschland Zysten genannt) und Biofilme wirkt.
Du gilst deswegen offiziell als ausgeheilt, trotz bestehender Symptome, die durchaus auf eine aktive Neuroborreliose passen.
Im welchem Labor hast du deinen Elispot machen lassen?
Ich habe es gerade mit großer Mühe geschafft, meine Praxis für Allgemeinmedizin zu überzeugen, ein Testkit für einen Elispot + LTT Test beim Labor GI zu bestellen und warte auf die Blutentnahme.
Eine Hoffnung für Patientin wie wir, die als austherapiert gelten und keine Antibiotika von Ärzten bekommen können, sind pflanzliche Antibiotika. Mittlerweile haben mehrere Forscherteams in den USA die antibiotische Wirkung von mehreren Pflanzen, ätherischen Ölen und anderen natürlichen Stoffe zumindest in vitro nachgewiesen ( wobei es hier widersprüchliche in vitro Resultate, die noch mehr zur Verwirrung der armen Patienten beiträgt). Leider gibt es noch keine in vivo Studien mit diesen natürlichen Wirkstoffen ( nicht mal an Tieren) , so dass ein Therapieerfolg nur durch Versuch individuell erprobt werden kann. Ich werde demnächst nach dem Borreliosetest damit beginnen ( Polygonum cuspidatum, Cryptolepis sanguinolenta, Juglans nigra, alle 3 als Glycerintinkturen). Leider ist das echt teuer ( 1 Monat mit diesen 3 Tinkturen hat mir 223 € gekostet), zudem meiner langjährigen Erfahrung nach bei chronischer Borreliose meist mehrere Monate Therapie( für mich 10 Monate mit schulmedizinischen Antibiotika, gepulst eingenommen: 10 Tage AB, 20 Tage Pause) notwendig sind, um möglichst alle Erreger zu eliminieren und eine langfristige Symptomfreiheit zu erreichen( 500 Regenerationszyklen laut Dr.H.S . Siehe ihr Interview im Podcast Faszination Fatigue : "Dr.H.S. : Borreliose und Co-Infektionen, Diagnoseverfahren und Therapien #74". Dr.H.S. schwört übrigens auf LTT als Diagnosetool und Minocycline als Therapie bei NB. Therapieversagen der NB unter Mino sind in der Literatur beschrieben worden- bei mir hat die Kombi Mino + Hydroxychloroquine 6 Monate lang nichts gebracht- vermutlich weil Minocycline wie Doxycycline nicht gegen Persisterformen von Bb wie Zysten und Biofilme wirkt. Allerdings hat Mino eine deutliche bessere Liquorgängigkeit als Doxy, und wirkt dazu intrazellulär, was nicht alle ABs können. Also als Kombi mit AB, die gegen Persisterformen wirken, könnte es vielleicht mehr bringen?).
Ich versuche jetzt, dir die Studien zu verlinken.
LG Framboise
gerade las ich eine Studie von Dr.Eva Sapi und ihrem Team über Biofilme im Zentralnervensystem und Peripherem Nervensystem.Sie konnte die Biopsien verschiedener Organe einer nachgewiesenermaße an chronischer Neuroborreliose erkrankten Patientin untersuchen, die über 16 Jahre lang verschiedene Antibiotika bekommen hatte ( u.a. Ceftriaxone) und trotzdem unter persisterienden Symptomen der Neuroborreliose litt.
Ich verlinke dir die Studie sobald ich kann ( ich schreibe gerade vom Tablet, verlinken ist etwas schwierig).
Dass Borrelien Antibiosen überleben können, die von den aktuellen Leitnien für Neuroborreliose empfohlen werden, ist unter den meisten Ärzten nicht bekannt, denn dies wird Ihnen nicht während Fortbildungen mitgeteilt. In der aktuellen Leitlinie ist nicht mal die Rede von Persisterformen von Borrelia burgdorferi und diejenigen Professoren, die diese Leitlinien geschrieben haben, sind nicht müde überall zu posaunen, dass das Post Treatment Lyme Syndrom nicht an einer persistierenden Borreliose liegt. Daher werden die Patienten, die die Diagnose einer akuten Neuroborreliose erhalten haben und leitliniengerecht behandelt worden sind, offensichtlich relativ häufig als psychisch krank abgestempelt.
Fakt ist allerdings, daß AB wie Ceftriaxon nicht gegen Persisterformen von Borrelia burgdorferi wie Round Bodies ( in Deutschland Zysten genannt) und Biofilme wirkt.
Du gilst deswegen offiziell als ausgeheilt, trotz bestehender Symptome, die durchaus auf eine aktive Neuroborreliose passen.
Im welchem Labor hast du deinen Elispot machen lassen?
Ich habe es gerade mit großer Mühe geschafft, meine Praxis für Allgemeinmedizin zu überzeugen, ein Testkit für einen Elispot + LTT Test beim Labor GI zu bestellen und warte auf die Blutentnahme.
Eine Hoffnung für Patientin wie wir, die als austherapiert gelten und keine Antibiotika von Ärzten bekommen können, sind pflanzliche Antibiotika. Mittlerweile haben mehrere Forscherteams in den USA die antibiotische Wirkung von mehreren Pflanzen, ätherischen Ölen und anderen natürlichen Stoffe zumindest in vitro nachgewiesen ( wobei es hier widersprüchliche in vitro Resultate, die noch mehr zur Verwirrung der armen Patienten beiträgt). Leider gibt es noch keine in vivo Studien mit diesen natürlichen Wirkstoffen ( nicht mal an Tieren) , so dass ein Therapieerfolg nur durch Versuch individuell erprobt werden kann. Ich werde demnächst nach dem Borreliosetest damit beginnen ( Polygonum cuspidatum, Cryptolepis sanguinolenta, Juglans nigra, alle 3 als Glycerintinkturen). Leider ist das echt teuer ( 1 Monat mit diesen 3 Tinkturen hat mir 223 € gekostet), zudem meiner langjährigen Erfahrung nach bei chronischer Borreliose meist mehrere Monate Therapie( für mich 10 Monate mit schulmedizinischen Antibiotika, gepulst eingenommen: 10 Tage AB, 20 Tage Pause) notwendig sind, um möglichst alle Erreger zu eliminieren und eine langfristige Symptomfreiheit zu erreichen( 500 Regenerationszyklen laut Dr.H.S . Siehe ihr Interview im Podcast Faszination Fatigue : "Dr.H.S. : Borreliose und Co-Infektionen, Diagnoseverfahren und Therapien #74". Dr.H.S. schwört übrigens auf LTT als Diagnosetool und Minocycline als Therapie bei NB. Therapieversagen der NB unter Mino sind in der Literatur beschrieben worden- bei mir hat die Kombi Mino + Hydroxychloroquine 6 Monate lang nichts gebracht- vermutlich weil Minocycline wie Doxycycline nicht gegen Persisterformen von Bb wie Zysten und Biofilme wirkt. Allerdings hat Mino eine deutliche bessere Liquorgängigkeit als Doxy, und wirkt dazu intrazellulär, was nicht alle ABs können. Also als Kombi mit AB, die gegen Persisterformen wirken, könnte es vielleicht mehr bringen?).
Ich versuche jetzt, dir die Studien zu verlinken.
LG Framboise

