15.07.2013, 19:17
Macht nichts mit der langen Geschichte, die haben die meisten hier.
Aber Deine GEschichte zeigt mir eines, eigentlich sind die Behandlungen immer nur auf Verdacht gelaufen.
Wenns die eine Diagnose nicht war, dann wurd was anderes "rausgekramt".
Es kann schon alles mit Deinem damaligen Zeckenstich zusammen hängen, muß es aber nicht.
So wie Du das schilderst, gibt es für mich schon einen Zusammenhang. Denn es gibt auch schleichend verlaufende Infektionen. Bei mir wurden zuerst auch nur ganz leichte Werte (Antikörper) festgestellt, als ich die Therapien gemacht habe - so ca. 3-6 Monate später waren die Test´s hoch positiv. Wie sich dann später ebenfalls herausstellte, ist mein Immunsystem durch die lange floride Phase auf Dauer geschwächt und auch die Helferzellen sind aus dem Gleichgewicht.
Ich habe 1,5 Jahre gebraucht um alles zu stabilisieren und ein für mich akzeptabeles Ergebnis zu erreichen.
Was mir so geblieben ist, sind Muskelschwäche (Rumpf, Schultern und linkes Bein), chronische Lymphknotenschwellungen Leiste, Polyneuropathie, Immunschwäche, chronische Sinusitis die alle paar Wochen vereitert, schleichende Arthritis in den Knien u.s.w - das liest sich katastrophal, aber es ist nicht mehr so, als würd ich mich wie eine Greisin fühlen und ich habe mein positives Lebensgefühl zurück.
Also ich kann Dir wirklich nur raten, auf Dein Gefühl zu hören. Bei mir war so mancher "Arzt" auf dem Tripp, das es keine Borreliose ist, denn die wäre ja nach 30 Tagen 200 mg Doxy (Ersttherapie nach 1,5 Jahren florider Infektion) ausgeheilt. Ich kann leider nicht zu viel über meine Geschichte schreiben, da wir mehrere Gerichtsverfahren zu laufen haben und man nie weiß wer mitließt.
Viele hier wissen, das ich im April einen schwereren Verkehrsunfall hatte, die größte Angst war, das durch den Stress und die Schmerzen wieder ein Infektionsschub folgt. Aber ich habe die Infektion wohl entgültig in den Griff bekommen und mein Immunsystem bleibt auf niedrigen Niveau stabil.
Ich weiß, wie Du Dich fühlen mußt, aber in Deinem eigenen Interesse, was kannst Du mit einer AB-Therapie verlieren? Viel weniger als ohne.
LG Rosa
Aber Deine GEschichte zeigt mir eines, eigentlich sind die Behandlungen immer nur auf Verdacht gelaufen.
Wenns die eine Diagnose nicht war, dann wurd was anderes "rausgekramt".
Es kann schon alles mit Deinem damaligen Zeckenstich zusammen hängen, muß es aber nicht.
So wie Du das schilderst, gibt es für mich schon einen Zusammenhang. Denn es gibt auch schleichend verlaufende Infektionen. Bei mir wurden zuerst auch nur ganz leichte Werte (Antikörper) festgestellt, als ich die Therapien gemacht habe - so ca. 3-6 Monate später waren die Test´s hoch positiv. Wie sich dann später ebenfalls herausstellte, ist mein Immunsystem durch die lange floride Phase auf Dauer geschwächt und auch die Helferzellen sind aus dem Gleichgewicht.
Ich habe 1,5 Jahre gebraucht um alles zu stabilisieren und ein für mich akzeptabeles Ergebnis zu erreichen.
Was mir so geblieben ist, sind Muskelschwäche (Rumpf, Schultern und linkes Bein), chronische Lymphknotenschwellungen Leiste, Polyneuropathie, Immunschwäche, chronische Sinusitis die alle paar Wochen vereitert, schleichende Arthritis in den Knien u.s.w - das liest sich katastrophal, aber es ist nicht mehr so, als würd ich mich wie eine Greisin fühlen und ich habe mein positives Lebensgefühl zurück.
Also ich kann Dir wirklich nur raten, auf Dein Gefühl zu hören. Bei mir war so mancher "Arzt" auf dem Tripp, das es keine Borreliose ist, denn die wäre ja nach 30 Tagen 200 mg Doxy (Ersttherapie nach 1,5 Jahren florider Infektion) ausgeheilt. Ich kann leider nicht zu viel über meine Geschichte schreiben, da wir mehrere Gerichtsverfahren zu laufen haben und man nie weiß wer mitließt.
Viele hier wissen, das ich im April einen schwereren Verkehrsunfall hatte, die größte Angst war, das durch den Stress und die Schmerzen wieder ein Infektionsschub folgt. Aber ich habe die Infektion wohl entgültig in den Griff bekommen und mein Immunsystem bleibt auf niedrigen Niveau stabil.
Ich weiß, wie Du Dich fühlen mußt, aber in Deinem eigenen Interesse, was kannst Du mit einer AB-Therapie verlieren? Viel weniger als ohne.
LG Rosa

