26.08.2013, 15:21
Hallo Ole,
schön, dass du in den Genuß einer Behandlung bei einer frischen Infektion ohne, wie du ja selbst schreibst, nennenswerte Symptome kommst. Schön auch, dass du uns gleich gefunden hast und hier gut beraten wurdest. Und ganz toll, dass es dir gut geht!
Das meine ich ehrlich, nicht ironisch. Wenn du hier liest kannst du nur ahnen, was dir erspart bleibt
Meine Geschichte ist anders. Erst Jahre nach mehreren Zeckenstichen traten Symptome auf. Da ich ein sehr gutes Körpergefühl habe und davor mindestens 100% gesund, sportlich und leistungsfähig war, wußte ich, dass es keine "Alltagszipperlein" waren. Eine hochpositive und sehr eindeutige Serologie folgte.
Auch ich hab mich an die Selbsthilfe gewandt und auch mir erschien, was Hassler schreibt ,nach einer ersten Recherche im Internet sehr schlüssig und erfolgversprechend. Ich war auch bei ihm. Es dauerte weitere 2 Monate bis ich die 2 wöchige i.v. Therapie unter großem Überzeugungs- und eigenem Organisationsaufwand dann bekam. Als ich 4 Wochen nach der Therapie einen Rückfall bekam bzw. es erst so richtig heftig los ging, machte ich mit diesem "Spezialisten" Erfahrungen, die ich bis dahin nicht für möglich gehalten hätte. Sollte es dich interessieren, kann ich dir gerne eine PN schreiben.
Dies weil du fragtest, wer denn die von ihm empfohlene i.v.-Therapie von ihm schon gemacht hat.
Das ist nun viele Jahre her. Jahre mit Schmerzen, Einschränkungen und einem Leben, in dem nicht mehr viel von dem übrig ist von dem Leben, das ich als Gesunde hatte. Jahre mit vielen weiteren unterschiedlichen, häufig selbst bezahlten Therapien.
Auf die bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse warte ich nicht mehr. Nach deiner Theorie müßten sie seit meinem Erkrankungsbeginn schon eingetreten sein.
Außer dem Hick Hack, der unter dem Stichwort "Zeckenkrieg" veranstaltet wird, ist meiner Meinung nach die Komplexität der Spät- bzw. Chronischen Borreliose ein Grund dafür. Eine einzige einfache Lösunge für all diese "Fälle" gibt es meiner Meinung nach nicht.
Vielmehr denke ich Borreliose ist nicht gleich Borreliose. Es ist eine Multisystemerkrankung, die häufig auch mit anderen chronischen Infektionen zusammen auftritt und sich sehr unterschiedlich verhält je nach Veranlagung und Reaktion des Immunsystems. Es wäre wichtig, zumindest bei den doch etwas komplizierteren Fällen, die wir hier im Gegensatz zu dir sind, viel genauer hinzuschauen und zu diagnostizieren.
Soviel von meiner Seite zu deinen Anregungen, sich Gedanken zu machen
schön, dass du in den Genuß einer Behandlung bei einer frischen Infektion ohne, wie du ja selbst schreibst, nennenswerte Symptome kommst. Schön auch, dass du uns gleich gefunden hast und hier gut beraten wurdest. Und ganz toll, dass es dir gut geht!
Das meine ich ehrlich, nicht ironisch. Wenn du hier liest kannst du nur ahnen, was dir erspart bleibt

Meine Geschichte ist anders. Erst Jahre nach mehreren Zeckenstichen traten Symptome auf. Da ich ein sehr gutes Körpergefühl habe und davor mindestens 100% gesund, sportlich und leistungsfähig war, wußte ich, dass es keine "Alltagszipperlein" waren. Eine hochpositive und sehr eindeutige Serologie folgte.
Auch ich hab mich an die Selbsthilfe gewandt und auch mir erschien, was Hassler schreibt ,nach einer ersten Recherche im Internet sehr schlüssig und erfolgversprechend. Ich war auch bei ihm. Es dauerte weitere 2 Monate bis ich die 2 wöchige i.v. Therapie unter großem Überzeugungs- und eigenem Organisationsaufwand dann bekam. Als ich 4 Wochen nach der Therapie einen Rückfall bekam bzw. es erst so richtig heftig los ging, machte ich mit diesem "Spezialisten" Erfahrungen, die ich bis dahin nicht für möglich gehalten hätte. Sollte es dich interessieren, kann ich dir gerne eine PN schreiben.
Dies weil du fragtest, wer denn die von ihm empfohlene i.v.-Therapie von ihm schon gemacht hat.
Das ist nun viele Jahre her. Jahre mit Schmerzen, Einschränkungen und einem Leben, in dem nicht mehr viel von dem übrig ist von dem Leben, das ich als Gesunde hatte. Jahre mit vielen weiteren unterschiedlichen, häufig selbst bezahlten Therapien.
Auf die bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse warte ich nicht mehr. Nach deiner Theorie müßten sie seit meinem Erkrankungsbeginn schon eingetreten sein.
Außer dem Hick Hack, der unter dem Stichwort "Zeckenkrieg" veranstaltet wird, ist meiner Meinung nach die Komplexität der Spät- bzw. Chronischen Borreliose ein Grund dafür. Eine einzige einfache Lösunge für all diese "Fälle" gibt es meiner Meinung nach nicht.
Vielmehr denke ich Borreliose ist nicht gleich Borreliose. Es ist eine Multisystemerkrankung, die häufig auch mit anderen chronischen Infektionen zusammen auftritt und sich sehr unterschiedlich verhält je nach Veranlagung und Reaktion des Immunsystems. Es wäre wichtig, zumindest bei den doch etwas komplizierteren Fällen, die wir hier im Gegensatz zu dir sind, viel genauer hinzuschauen und zu diagnostizieren.
Soviel von meiner Seite zu deinen Anregungen, sich Gedanken zu machen
