23.09.2013, 11:22
Ich bin warscheinlich ein negatives Beispiel des TENS.
Mir hat auch 2008 der erste Rheumatologe, der sich mit meinen diffusen Beschwerden und meinem unerklärklichen Labor befassen mußte, warscheinlich aus der "Notlage" seiner "Was mach ich hier mit dem Patienten" auch so ein Gerät zum "Versuch" verordnet.
Allerdings hatte ich Beschwerden an verschiedenen Stellen - zu der Zeit beide Knie (ganz stark), Fuß, Ellenbogen und HWS/Nacken ect..
Es hies damals zum Gerät, eine Beschreibung liegt bei....
Da ich aber zu der Zeit mich mit den Beschwerden 8 Stunden auf Arbeit qüälte und dazu noch früh und abends je 2 Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war. D.h. also über 12 Stunden täglich nicht zu Hause, war mir alles zu viel ...
Mein hauptsächliches Interesse lag daran, die Ursache zu finden und relativ schnell schmerzfrei zu werden. Außerdem nahm ich zu der Zeit jede Menge Schmerzmittel, so daß ich eh nicht hätte sagen können, ob ich mit dem Gerät eine Besserung erziele?! Und wo hätte ich es anwenden - die Klebepads hinkleben - sollen?! Rechtes Knie - linkes Knie Nacken ....? Für mehrmalige Anwendung wäre auch gar keine Zeit gewesen...
Also verschob ich die Anwendung Tag für Tag meinerseits - der Versuch scheiterte - damit war ich dann doch zu überlastet und eine Tablette war schneller geschluckt. Ich mußte einfach nur funktionieren...
Ein halbes Jahr später mit der Verordnung und Behandlung von Doxy waren alle diese Schmerzen für ca. 8 Wochen wie weggeblasen?! ...
Und wie ich Stahlkocher´s Beitrag entnehme, scheint das TENS-Gerät ab und zu angewendet ja einen gewissen Effekt zu bringen, aber die Ursache ist deshalb noch nicht behoben. Da ich persönlich auch mit mehr Muskelverspannungen und Funktionseinschränkungen zu tun habe, habe ich das Gefühl das durch manuelle Therapien und regelmäßige Wassergymnastik meine Muskulatur einigermaßen gelockert wird und das für mich ein gewisser Ausgleich ist.
Und wenn ich so überlege und vergleiche, dann bin ich der Meinung, das man sich über die Jahre an gewisse Schmerzen gewöhnt und sie in der Stärke nicht mehr so wahrnimmt. Also ich habe immer noch schmerzhafte Beschwerden, aber komme im großen und ganzen mit sehr wenig Schmerzmitteln aus. Muß aber dazu sagen, nach körperlicher Belastung oder manchmal auch Wetterwechsel kanns auch mal an die Substanz gehen und ich bin schmerzempfindlicher?!
Kann es sein, das man sich an gewisse Schmerzen gewöhnt? (Ausgenommen von den stechenden "Nervenschmerz") Empfindet das jemand ähnlich?
Da aber aus fraglichen Gründen auch meine "körperliche" Belastbarkeit auf ein minimum heruntergefahren ist, belaste ich mich ja auch körperlich nicht mehr so stark - Pausen ohne Ende sind angesagt...
Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt, das man versteht, was ich meine...
LG FreeNine
Mir hat auch 2008 der erste Rheumatologe, der sich mit meinen diffusen Beschwerden und meinem unerklärklichen Labor befassen mußte, warscheinlich aus der "Notlage" seiner "Was mach ich hier mit dem Patienten" auch so ein Gerät zum "Versuch" verordnet.
Allerdings hatte ich Beschwerden an verschiedenen Stellen - zu der Zeit beide Knie (ganz stark), Fuß, Ellenbogen und HWS/Nacken ect..
Es hies damals zum Gerät, eine Beschreibung liegt bei....
Da ich aber zu der Zeit mich mit den Beschwerden 8 Stunden auf Arbeit qüälte und dazu noch früh und abends je 2 Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war. D.h. also über 12 Stunden täglich nicht zu Hause, war mir alles zu viel ...
Mein hauptsächliches Interesse lag daran, die Ursache zu finden und relativ schnell schmerzfrei zu werden. Außerdem nahm ich zu der Zeit jede Menge Schmerzmittel, so daß ich eh nicht hätte sagen können, ob ich mit dem Gerät eine Besserung erziele?! Und wo hätte ich es anwenden - die Klebepads hinkleben - sollen?! Rechtes Knie - linkes Knie Nacken ....? Für mehrmalige Anwendung wäre auch gar keine Zeit gewesen...
Also verschob ich die Anwendung Tag für Tag meinerseits - der Versuch scheiterte - damit war ich dann doch zu überlastet und eine Tablette war schneller geschluckt. Ich mußte einfach nur funktionieren...
Ein halbes Jahr später mit der Verordnung und Behandlung von Doxy waren alle diese Schmerzen für ca. 8 Wochen wie weggeblasen?! ...
Und wie ich Stahlkocher´s Beitrag entnehme, scheint das TENS-Gerät ab und zu angewendet ja einen gewissen Effekt zu bringen, aber die Ursache ist deshalb noch nicht behoben. Da ich persönlich auch mit mehr Muskelverspannungen und Funktionseinschränkungen zu tun habe, habe ich das Gefühl das durch manuelle Therapien und regelmäßige Wassergymnastik meine Muskulatur einigermaßen gelockert wird und das für mich ein gewisser Ausgleich ist.
Und wenn ich so überlege und vergleiche, dann bin ich der Meinung, das man sich über die Jahre an gewisse Schmerzen gewöhnt und sie in der Stärke nicht mehr so wahrnimmt. Also ich habe immer noch schmerzhafte Beschwerden, aber komme im großen und ganzen mit sehr wenig Schmerzmitteln aus. Muß aber dazu sagen, nach körperlicher Belastung oder manchmal auch Wetterwechsel kanns auch mal an die Substanz gehen und ich bin schmerzempfindlicher?!
Kann es sein, das man sich an gewisse Schmerzen gewöhnt? (Ausgenommen von den stechenden "Nervenschmerz") Empfindet das jemand ähnlich?
Da aber aus fraglichen Gründen auch meine "körperliche" Belastbarkeit auf ein minimum heruntergefahren ist, belaste ich mich ja auch körperlich nicht mehr so stark - Pausen ohne Ende sind angesagt...
Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt, das man versteht, was ich meine...
LG FreeNine
“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi
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