12.10.2013, 11:50
(11.10.2013, 21:08)Niki schrieb: Ich denke, dass man sich vor allem bei einer chronischen Borreliose arrangieren muss. Ich handhabe es mit dem Antibiotika in der Zwischenzeit so: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Hallo strupfsocke,
es ist so, wie Niki schreibt. Man muß sich im Laufe der Jahre mit der Krankheit arrangieren.
Trotz höchster und bester oraler Antibiosen und Infusionen; wenn man sich bestimmte Stämme aufgelesen hat, man erwischt niemals alle. Es genügt, daß nur eine einzige Borrelie überlebt. Das reicht schon.
Aber man kann doch sein Immunsystem stärken oder trainieren, auch wenn man die Viecher immer noch in sich hat.
Wenn man es schafft, daß eine Art "Gleichgewicht" im Körper erreicht wird, kann man einigermaßen damit leben.
Wenn dann immer wieder mal ein Schub droht, dann muß man eben wieder zu AB greifen, um die Krankheit in Schach zu halten.
Aber bei meiner Tochter und mir war es tatsächlich so, daß es im Laufe der Zeit insgesamt etwas besser wurde, wenn auch nie gut.
Einen Tag ganz ohne Beschwerden, kennen wir leider nicht mehr.
Stress, zu wenig Schlaf, andere Infekte etc., führen auch bei uns immer wieder zu massiveren Beschwerden. Hier muß man leider auch Abstriche machen.
Daß man sich nie mehr so gut fühlt wie vor der Krankheit, haben wir akzeptieren müssen.
Deshalb ist der Satz oben von Niki sehr treffend. Danach richten wir uns auch aus.
Dir alles Gute und liebe Grüße
Amrei
Mitglied bei: www.onlyme-aktion.org
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Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben zu leben. ( Mark Twain )
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