Ich möchte hier auch mal wieder was berichten.
Heute ist mein 3. Tag mit 2x 500mg Tinidazol.
Diesmal ging es bereits in der ersten Nacht los. Meine Beine brannten, die Sehnen am Knie und unter den Füßen taten weh, Muskelzuckungen und ein dumpfer Schmerz aus den Knochen kam dazu. Gleichzeitig "floss" ein seltsames Kribbeln durch meine Beine. Es fühlte sich wirklich so an, wie Leonie das weiter oben schon beschrieb. Als wenn da einiges aufgescheucht wäre und wild durcheinander kreucht und fleucht.
Mein Tinitus schaltete sich auch wieder ein und brüllt mir seitdem wieder das rechte Ohr voll.
Ihr könnt Euch also vorstellen, dass die letzten beiden Nächte nicht gerade angenehm waren.
Trotzdem bin ich heute morgen erholt und frisch aufgewacht. Mein Kopf ist frei, kein Nebel trübt meine Sinne und die Schmerzen sind auch erst mal wieder weg. Es ist, als hätte mein Körper wahrgenommen, dass der Hilfstrupp eingetroffen ist und sich jetzt erst mal "puuuhdenschweißabwisch" erleichtert entspannt.
Nach meiner Erfahrung wird es mir aber in den nächsten Tagen erst mal wieder schlechter gehen und dann geht etwa am 7. Tag wieder die Sonne auf und die CFS-Symptomatik verschwindet fast ganz.
Bisher hab ich nur leider etwa 6 Wochen nach jeder Tinidazol-Runde wieder einen Rückfall bekommen. Teilweise sind die Schübe dann sogar sehr heftig. Ich hab z.B. von Heiligabend bis Neujahr fast nur gelegen und hab 14-16 Stunden schlafen müssen.
Allerdings bleiben nach jeder Therapie auch Verbesserungen zurück, die dann auch von den Schüben nicht mehr betroffen sind.
Mein Dauermuskelkater und die Schmerzen in den großen Gelenken sind fast komplett weg und kommen auch in den Schüben nicht zurück.
Ich bin dann eigentlich "nur" extrem erschöpft und fühle mich krank und vergiftet.
Aber ich bemerke auch nach diesen Schüben manchmal kleine Verbesserungen. Ich bin dann immer ein ganz kleines bißchen belastbarer als vorher. Vielleicht gehören diese Schübe zwischen den ABs ja auch dazu und sind so etwas wie "Heilkrisen"?
Ich würd's ja gern wissen, dann wär's leichter durchzustehen. Ich komme nämlich mit diesen Rückfällen mittlerweile immer schlechter klar...
Heute ist mein 3. Tag mit 2x 500mg Tinidazol.
Diesmal ging es bereits in der ersten Nacht los. Meine Beine brannten, die Sehnen am Knie und unter den Füßen taten weh, Muskelzuckungen und ein dumpfer Schmerz aus den Knochen kam dazu. Gleichzeitig "floss" ein seltsames Kribbeln durch meine Beine. Es fühlte sich wirklich so an, wie Leonie das weiter oben schon beschrieb. Als wenn da einiges aufgescheucht wäre und wild durcheinander kreucht und fleucht.
Mein Tinitus schaltete sich auch wieder ein und brüllt mir seitdem wieder das rechte Ohr voll.
Ihr könnt Euch also vorstellen, dass die letzten beiden Nächte nicht gerade angenehm waren.
Trotzdem bin ich heute morgen erholt und frisch aufgewacht. Mein Kopf ist frei, kein Nebel trübt meine Sinne und die Schmerzen sind auch erst mal wieder weg. Es ist, als hätte mein Körper wahrgenommen, dass der Hilfstrupp eingetroffen ist und sich jetzt erst mal "puuuhdenschweißabwisch" erleichtert entspannt.
Nach meiner Erfahrung wird es mir aber in den nächsten Tagen erst mal wieder schlechter gehen und dann geht etwa am 7. Tag wieder die Sonne auf und die CFS-Symptomatik verschwindet fast ganz.
Bisher hab ich nur leider etwa 6 Wochen nach jeder Tinidazol-Runde wieder einen Rückfall bekommen. Teilweise sind die Schübe dann sogar sehr heftig. Ich hab z.B. von Heiligabend bis Neujahr fast nur gelegen und hab 14-16 Stunden schlafen müssen.
Allerdings bleiben nach jeder Therapie auch Verbesserungen zurück, die dann auch von den Schüben nicht mehr betroffen sind.
Mein Dauermuskelkater und die Schmerzen in den großen Gelenken sind fast komplett weg und kommen auch in den Schüben nicht zurück.
Ich bin dann eigentlich "nur" extrem erschöpft und fühle mich krank und vergiftet.
Aber ich bemerke auch nach diesen Schüben manchmal kleine Verbesserungen. Ich bin dann immer ein ganz kleines bißchen belastbarer als vorher. Vielleicht gehören diese Schübe zwischen den ABs ja auch dazu und sind so etwas wie "Heilkrisen"?
Ich würd's ja gern wissen, dann wär's leichter durchzustehen. Ich komme nämlich mit diesen Rückfällen mittlerweile immer schlechter klar...
Der frühe Vogel kann mich mal...