09.06.2014, 22:13
Hallo Helmut,
ob oral oder iv ist in erster Linie nicht so wichtig, es kommt auf den erreichten Wirkstoffspiegel im Blut an. Und da gibt es individuelle Unterschiede, wie hoch der letztendlich ist. Wenn man es ganz genau nimmt, gehört während der Therapie geprüft, ob ein ausreichender Wirkspiegel erreicht wird. Je nachdem sollte die Dosis angepasst werden.
In der Regel erreicht man mit einer iv-Behandlung einen höheren Wirkspiegel. Es kommt aber auch immer auch auf das Medikament an. Cephalosporine der dritten Generation werden z.B. immer infundiert.
Wenn man das beachtet, hat aber eine orale Therapie eigentlich keinen wesentlichen Nachteil gegenüber der Infusionstherapie. Dazu kommt halt noch, dass eine längere Infusionstherapie wegen der Stecherei oftmals als sehr belastend angesehen wird. Andererseits schlägt einem eine orale Therapie oftmals etwas mehr auf den Magen.
Für manche Ärzte ist das einfach ein bissle Geschmackssache.
LG Niki
ob oral oder iv ist in erster Linie nicht so wichtig, es kommt auf den erreichten Wirkstoffspiegel im Blut an. Und da gibt es individuelle Unterschiede, wie hoch der letztendlich ist. Wenn man es ganz genau nimmt, gehört während der Therapie geprüft, ob ein ausreichender Wirkspiegel erreicht wird. Je nachdem sollte die Dosis angepasst werden.
In der Regel erreicht man mit einer iv-Behandlung einen höheren Wirkspiegel. Es kommt aber auch immer auch auf das Medikament an. Cephalosporine der dritten Generation werden z.B. immer infundiert.
Wenn man das beachtet, hat aber eine orale Therapie eigentlich keinen wesentlichen Nachteil gegenüber der Infusionstherapie. Dazu kommt halt noch, dass eine längere Infusionstherapie wegen der Stecherei oftmals als sehr belastend angesehen wird. Andererseits schlägt einem eine orale Therapie oftmals etwas mehr auf den Magen.
Für manche Ärzte ist das einfach ein bissle Geschmackssache.
LG Niki

