01.07.2014, 10:23
Hallo DaveParker,
ich persönlich finde die Nitromidazole (Tini und Metro) unverzichtbar in der Borreliosetherapie. Wahrscheinlich sind das die einzigsten Antibiotika, die eine signifikante Wirkung auf die ruhenden (sonst kaum bekämpfbaren) Erregerformen haben.
Bei mir selber kommt es sowohl unter Tini-, als auch unter Metronidazol zu Taubheitsgefühlen, bevorzugt in Händen und Füssen.
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das bei mir immer erst ab dem 9 oder 10 Behandlungstag auftritt.
Ergo nehme ich das AB nur gepulst über 8 Tage am Stück. Dabei habe ich bisher keinerlei Probleme gehabt.
Diese neuropathischen Nebenwirkungen traten lange vor meiner Infektion mit Borrelien auf, als ich vor vielen Jahren gegen eine Eierstockentzündung behandelt wurde.
Damals wurde mir gesagt, dass ich fortan strikt diese Medikamentengruppe zu meiden habe.
Nach reiflichen Abwägen und Überlegen habe ich entschieden, das für mich anders zu handhaben.
Es ist ein hochwirksames Medikament und wie bei alle anderen, derartig potenten Stoffen, kann (muss aber nicht!!!) es zu Unverträglichkeiten und üblen Nebenwirkungen kommen.
Es geht aus meiner Sicht darum, dass man gemeinsam mit dem behandelnden Arzt eine individuelle "Kosten/Nutzen-Rechnung" aufstellt.
Liebe Grüße
Leonie
ich persönlich finde die Nitromidazole (Tini und Metro) unverzichtbar in der Borreliosetherapie. Wahrscheinlich sind das die einzigsten Antibiotika, die eine signifikante Wirkung auf die ruhenden (sonst kaum bekämpfbaren) Erregerformen haben.
Bei mir selber kommt es sowohl unter Tini-, als auch unter Metronidazol zu Taubheitsgefühlen, bevorzugt in Händen und Füssen.

Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das bei mir immer erst ab dem 9 oder 10 Behandlungstag auftritt.
Ergo nehme ich das AB nur gepulst über 8 Tage am Stück. Dabei habe ich bisher keinerlei Probleme gehabt.
Diese neuropathischen Nebenwirkungen traten lange vor meiner Infektion mit Borrelien auf, als ich vor vielen Jahren gegen eine Eierstockentzündung behandelt wurde.
Damals wurde mir gesagt, dass ich fortan strikt diese Medikamentengruppe zu meiden habe.
Nach reiflichen Abwägen und Überlegen habe ich entschieden, das für mich anders zu handhaben.
Es ist ein hochwirksames Medikament und wie bei alle anderen, derartig potenten Stoffen, kann (muss aber nicht!!!) es zu Unverträglichkeiten und üblen Nebenwirkungen kommen.
Es geht aus meiner Sicht darum, dass man gemeinsam mit dem behandelnden Arzt eine individuelle "Kosten/Nutzen-Rechnung" aufstellt.
Liebe Grüße
Leonie
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Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.
Platon

