08.07.2014, 15:49
Hallo fengshui,
bei meiner Tochter war es so, dass wir tatsächlich einen neuen Hausarzt gesucht und gefunden haben. Grund war zum einen, dass ihre bisherige Hausärztin alle wieder aufgetretenen Symptome auf die Psycho-Schiene geschoben hat (anfangs war ich da sogar ihrer Meinung
) und meine Tochter deshalb einfach nicht mehr das nötige Vertrauen hatte.
Zum anderen ist die Ärztin zwar supernett, aber auch total ängstlich und ich hatte einfach das Gefühl, dass sie den Plan vom Spezi beim ersten "Problem" wieder abbrechen würde.
Da sie dann auch noch im Urlaub war, als "Start" sein sollte, bin ich mit meiner Tochter einfach zu einer Gemeinschaftspraxis bei uns im Ort gegangen, wo ich selbst ab und an mal hingehe. Der Arzt dort war sehr interessiert an der Krankheit und zieht das Ganze jetzt mit uns durch (zunächst die Infusionen und Blutkontrolle). Als es Probleme mit der Verträglichkeit gab, habe ich mit dem Spezi per Mail Kontakt aufgenommen und um Rat gefragt, das fand der Hausarzt absolut ok und akzeptiert dessen "Erfahrungsvorsprung".
Wichtig ist glaube ich weniger, wie gut ein Arzt sich selbst mit der Borreliose auskennt, sondern ob er die Einschätzung der Spezialisten annehmen kann und ob er der Krankheit grundsätzlich offen gegenüber ist.
Meine Tochter fühlt sich nach wenigen Tagen schon als "VIP" in der Praxis, alle kennen sie, alle fragen nach und sind gespannt, wie die Behandlung anschlägt.
Dass der Arzt meine Tochter nicht "vorher" kannte, empfinde ich momentan als das kleinere Übel, er lernt sie ja auch im Moment täglich besser kennen ;-)
Es ist sicher das beste, wenn der Hausarzt, den man kennt, sich mit einem auf die Reise begibt. Aber wir erleben gerade, dass es durchaus auch anders geht.
Für deine Therapie wünsche ich ganz viel Erfolg! LG Marion
bei meiner Tochter war es so, dass wir tatsächlich einen neuen Hausarzt gesucht und gefunden haben. Grund war zum einen, dass ihre bisherige Hausärztin alle wieder aufgetretenen Symptome auf die Psycho-Schiene geschoben hat (anfangs war ich da sogar ihrer Meinung

) und meine Tochter deshalb einfach nicht mehr das nötige Vertrauen hatte.Zum anderen ist die Ärztin zwar supernett, aber auch total ängstlich und ich hatte einfach das Gefühl, dass sie den Plan vom Spezi beim ersten "Problem" wieder abbrechen würde.
Da sie dann auch noch im Urlaub war, als "Start" sein sollte, bin ich mit meiner Tochter einfach zu einer Gemeinschaftspraxis bei uns im Ort gegangen, wo ich selbst ab und an mal hingehe. Der Arzt dort war sehr interessiert an der Krankheit und zieht das Ganze jetzt mit uns durch (zunächst die Infusionen und Blutkontrolle). Als es Probleme mit der Verträglichkeit gab, habe ich mit dem Spezi per Mail Kontakt aufgenommen und um Rat gefragt, das fand der Hausarzt absolut ok und akzeptiert dessen "Erfahrungsvorsprung".
Wichtig ist glaube ich weniger, wie gut ein Arzt sich selbst mit der Borreliose auskennt, sondern ob er die Einschätzung der Spezialisten annehmen kann und ob er der Krankheit grundsätzlich offen gegenüber ist.
Meine Tochter fühlt sich nach wenigen Tagen schon als "VIP" in der Praxis, alle kennen sie, alle fragen nach und sind gespannt, wie die Behandlung anschlägt.

Dass der Arzt meine Tochter nicht "vorher" kannte, empfinde ich momentan als das kleinere Übel, er lernt sie ja auch im Moment täglich besser kennen ;-)
Es ist sicher das beste, wenn der Hausarzt, den man kennt, sich mit einem auf die Reise begibt. Aber wir erleben gerade, dass es durchaus auch anders geht.
Für deine Therapie wünsche ich ganz viel Erfolg! LG Marion
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Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.
Platon

