Hi Thomas,
ich habe deine Geschichte mit grossem Interesse gelesen und muss auch schreiben, dass viele Bo Patienten in der Tat einen ähnlichen Hürdenlauf bis zur Diagnose und Behandlung hinter sich haben.
Da ist typisch: ELISA negativ, also hat der Patient keine Borreliose, auch wenn Krankengeschichte und Symptome dazu passen.
Leider wissen die Herren in der Regel nicht, dass die serologischen Teste eine geringe Sensibilität haben (bei ELISA im Durschnitt bei 40% laut einer BC studie, was bedeutet, dass die Teste nur bei 4 von 10 infizierten Patienten positiv sind) und somit wenig verlässlich sind . Aus diesem Grund vermute ich, dass viele Borreliose Patienten keine oder nur eine späte Diagnose über Umwege ( spezialisten) bekommen. Ich glaube, dass diese Krankheit zu denjenigen gehört, die am meisten unterdiagnotiziert werden.
Das passt zu deinen symptomen!
Das ist auch ein starker Hinweis auf eine spirochetale Infektion!
Da wäre ich gerne dabei gewesen!
Dieser Befund pricht sehr dafür, dass das AB im Gehirn einiges abgeräumt hat.
Hast du dem Arzt von der antibiose erzählt? Welche AB war das ?
Ist doch super, wenn es dir deutlich besser geht. Da du allerdings seit 4 Jahren krank bist, ist davon auszugehen, dass du viele Borrelien im Körper hast und dass 4 Wochen B nicht ausgereicht haben, um alle Borrelien zu eliminieren. In der Regel sind deswegen eher mehrere Monate im chronischen stadium dafür notwendig.
Daher würde ich dir empfehlen, den spezi um eine erneute Behandlung zu bitten, da die 1. antibiose so gut angeschlagen hat. Ich würde auch nicht zu lang warten damit, denn die Borrelien teilen ich ja ohne AB wieder.
Ich denke, du bist auf dem richtigen Weg, du sollst aber mit der Behandlung am Ball bleiben.
Was sagt eigentlich dein spezi dazu? Will er dich wieder behandeln?
ich habe deine Geschichte mit grossem Interesse gelesen und muss auch schreiben, dass viele Bo Patienten in der Tat einen ähnlichen Hürdenlauf bis zur Diagnose und Behandlung hinter sich haben.
(18.09.2014, 09:05)Thomas2409 schrieb: Der Hausarzt brach in Panik aus - Überweisung an die Neurologie - Liquor nicht eindeutig - erster kleiner Bluttest zeigt keine Spuren von Antikörpern - Borreliose definitiv ausgeschlossen - Diagnosestellung aufgrund der vorliegenden Werte und Symptome nicht möglich...
Da ist typisch: ELISA negativ, also hat der Patient keine Borreliose, auch wenn Krankengeschichte und Symptome dazu passen.
Leider wissen die Herren in der Regel nicht, dass die serologischen Teste eine geringe Sensibilität haben (bei ELISA im Durschnitt bei 40% laut einer BC studie, was bedeutet, dass die Teste nur bei 4 von 10 infizierten Patienten positiv sind) und somit wenig verlässlich sind . Aus diesem Grund vermute ich, dass viele Borreliose Patienten keine oder nur eine späte Diagnose über Umwege ( spezialisten) bekommen. Ich glaube, dass diese Krankheit zu denjenigen gehört, die am meisten unterdiagnotiziert werden.
Zitat:Ich verschaffte mir einen Termin bei einem Borreliose-Spezialisten (mehr Glück als Verstand, da ein sehr gefragter Mann), machte ELISA und LTT-Test. Beide schlugen gewaltig an, mit Werten, welche auch ihm neu waren.
Das passt zu deinen symptomen!
Zitat:Daraufhin folgte dann eine erste vierwöchige Antibiotika-Therapie mit ausgeprägter Herxheimer-Jarisch-Reaktion
Das ist auch ein starker Hinweis auf eine spirochetale Infektion!
Zitat:Kontroll-MRT danach - die Ärzte fielen aus allen Wolken - KEINE Herde, KEINE Vernarbungen, KEINE schwarzen Löcher - mein Gehirn war wie neu!
Erst gestern starrte mir der Radiologe verwundert in die Augen, konnte sich das plötzliche Verschwinden der Entzündungen nicht erklären...
Da wäre ich gerne dabei gewesen!

Dieser Befund pricht sehr dafür, dass das AB im Gehirn einiges abgeräumt hat.
Hast du dem Arzt von der antibiose erzählt? Welche AB war das ?
Zitat:Meine Symptome haben sich auch erst seit der Antibiotikagabe deutlich gebessert, sind allerdings noch nicht ganz verschwunden.
Ist doch super, wenn es dir deutlich besser geht. Da du allerdings seit 4 Jahren krank bist, ist davon auszugehen, dass du viele Borrelien im Körper hast und dass 4 Wochen B nicht ausgereicht haben, um alle Borrelien zu eliminieren. In der Regel sind deswegen eher mehrere Monate im chronischen stadium dafür notwendig.
Daher würde ich dir empfehlen, den spezi um eine erneute Behandlung zu bitten, da die 1. antibiose so gut angeschlagen hat. Ich würde auch nicht zu lang warten damit, denn die Borrelien teilen ich ja ohne AB wieder.
Ich denke, du bist auf dem richtigen Weg, du sollst aber mit der Behandlung am Ball bleiben.
Was sagt eigentlich dein spezi dazu? Will er dich wieder behandeln?
Gute Besserung und liebe Grüsse
Sunflower
Lyme-Borreliose seit 2008