15.01.2015, 12:32
Hm, da muss ich doch glatt zurückgehen in meiner Erinnerung.
Als es mir richtig schlecht ging, da konnte ich gar nicht auf Partys gehen - so bin ich also drumherumgekommen mich da überhaupt rechtfertigen zu müssen. Alkoholverweigerung meinerseits war eigentlich nie ein Problem und wurde auch nie thematisiert von meinen gesunden Freunden.
Ich hatte eigentlich nie dieses Problem, dass ich mich unverstanden fühlte. Kann dir aber auch nicht sagen, woran das gelegen hat. Vielleicht liegt das auch einfach an meinem Freundeskreis. Dort wissen und wussten alle, dass ich eigentlich kein Jammerlappen bin und ich habe auch sehr offensiv über meine Erkrankung geredet. Ich hatte da auch niemanden dabei, der da kein Verständnis gezeigt hätte.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Verständnis auch gar nicht erwarte? Und deshalb auch gar nicht enttäuscht werden kann?
Ich kann's dir also nicht sagen. Ich bin immer wieder erschüttert, wenn ich zu lesen bekomme, dass gute Freunde sich von einem abwenden und frage mich dann immer - waren das wirklich gute Freunde? Hätte man da mehr Wert auf die Auswahl seiner Freunde legen sollen?
Während meiner "Hoch"-Zeit waren meine Familie und meine Freunde mein größter Halt. Ich glaube, dass ich mich sehr glücklich schätzen darf, dass dies so war/ist.
Als es mir richtig schlecht ging, da konnte ich gar nicht auf Partys gehen - so bin ich also drumherumgekommen mich da überhaupt rechtfertigen zu müssen. Alkoholverweigerung meinerseits war eigentlich nie ein Problem und wurde auch nie thematisiert von meinen gesunden Freunden.
Ich hatte eigentlich nie dieses Problem, dass ich mich unverstanden fühlte. Kann dir aber auch nicht sagen, woran das gelegen hat. Vielleicht liegt das auch einfach an meinem Freundeskreis. Dort wissen und wussten alle, dass ich eigentlich kein Jammerlappen bin und ich habe auch sehr offensiv über meine Erkrankung geredet. Ich hatte da auch niemanden dabei, der da kein Verständnis gezeigt hätte.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Verständnis auch gar nicht erwarte? Und deshalb auch gar nicht enttäuscht werden kann?
Ich kann's dir also nicht sagen. Ich bin immer wieder erschüttert, wenn ich zu lesen bekomme, dass gute Freunde sich von einem abwenden und frage mich dann immer - waren das wirklich gute Freunde? Hätte man da mehr Wert auf die Auswahl seiner Freunde legen sollen?
Während meiner "Hoch"-Zeit waren meine Familie und meine Freunde mein größter Halt. Ich glaube, dass ich mich sehr glücklich schätzen darf, dass dies so war/ist.
lg, Anja
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