19.03.2015, 15:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.03.2015, 15:25 von ticks for free.)
Hallo anfang,
Danach richte ich mich auch für weitergehende Maßnahmen - auch wenn es nichts 100%iges aussagt, da man sich auch bei kurzer Saugdauer infizieren kann.
Mein Sofort-Schlachtplan, besonders bei Nymphen:
Unbedingt zuerst mit der Digicam Nahaunahmen machen, wo man schon gleich in der Kamera bei Vergrößerung sehen kann, ob und wieviel schon gesaugt wurde. Mit bloßem Auge ist das bei Nymphen nicht hinzukriegen, vor allem, wenn sie an unwegsamen Stellen sitzen.
Dann hol ich das Viech raus mit der Splitterpinzette, indem ich sie so tief fasse, dass ich gleich noch ein Stück Haut mitentferne. Das hat dann auch den Vorteil, dass eine Hautöffnung bleibt, an die ich den Insektengift-Absauger mehrmals ansetze und auf diese Weise eine ganze Menge (infizierte?) Gewebsflüssigkeit aus der Stichstelle bekomme. Kann ja nicht schaden
Und dann erhitze ich die Stelle auch noch mit einem über einer Kerze erhitzten Löffel / wahlweise punktuelle Bestrahlung mit der Rotlichtlampe. Diese Maßnahme könnte ja auch noch ein paar Bakterien den Garaus machen.
Dann Pflaster und keimtötende Salbe (z.B. Braunovidon) drauf.
Das ganze Procedere dauert bei mir fast ne Stunde aber bei mindestens 10 Zecken pro Jahr muß das eben...
Das war so ein Modell, wo man gut sehen konnte, dass sie noch nicht viel gesaugt hatte:
Zitat:Anhand der möglich kurzen Saugzeit,den Stress sparen...?
Danach richte ich mich auch für weitergehende Maßnahmen - auch wenn es nichts 100%iges aussagt, da man sich auch bei kurzer Saugdauer infizieren kann.
Mein Sofort-Schlachtplan, besonders bei Nymphen:
Unbedingt zuerst mit der Digicam Nahaunahmen machen, wo man schon gleich in der Kamera bei Vergrößerung sehen kann, ob und wieviel schon gesaugt wurde. Mit bloßem Auge ist das bei Nymphen nicht hinzukriegen, vor allem, wenn sie an unwegsamen Stellen sitzen.
Dann hol ich das Viech raus mit der Splitterpinzette, indem ich sie so tief fasse, dass ich gleich noch ein Stück Haut mitentferne. Das hat dann auch den Vorteil, dass eine Hautöffnung bleibt, an die ich den Insektengift-Absauger mehrmals ansetze und auf diese Weise eine ganze Menge (infizierte?) Gewebsflüssigkeit aus der Stichstelle bekomme. Kann ja nicht schaden
Und dann erhitze ich die Stelle auch noch mit einem über einer Kerze erhitzten Löffel / wahlweise punktuelle Bestrahlung mit der Rotlichtlampe. Diese Maßnahme könnte ja auch noch ein paar Bakterien den Garaus machen.
Dann Pflaster und keimtötende Salbe (z.B. Braunovidon) drauf.
Das ganze Procedere dauert bei mir fast ne Stunde aber bei mindestens 10 Zecken pro Jahr muß das eben...

Das war so ein Modell, wo man gut sehen konnte, dass sie noch nicht viel gesaugt hatte:

