Zitat:Könnt ihr mir dabei helfen das zu verstehen ?Krankenhäuser arbeiten nach medizinischen Leitlinien. Zur Borreliose gibt es zwar verschiedene Leitlinien, aber die Leitlinien der DBG und von ILADS werden nicht akzeptiert.
Nach geltenden Leitlinien darf nur eine aktive Borreliose haben, wer bestimmte Symptome aus einem eng definierten Katalog vorweisen kann und dazu noch passende (stadiengerechte) Testergebnisse hat. Nur bei der Wanderröte darf die Diagnose ohne Testergebnisse gestellt werden, sofern die Rötung klassisch aussieht.
Zitat:......und von alleine heilt die Krankheit meines Wissens nach nicht aus.Sogenannte wissenschaftliche Daten sollen belegen, dass die Borreliose von selbst ausheilen kann. Allerdings sind Forschungsergebnisse meiner Meinung mit grosser Vorsicht zu geniessen, da es nach wie vor keinen Test gibt, der aktive von abgelaufenen Infektionen unterscheiden kann, die Symptome hauptsächlich unspezifisch sind, und die Studien oft nicht die möglichen langen Latenzzeiten einer Borreliose berücksichtigen. Wie soll man auf dieser Basis belastbare Daten erheben?
Willst du eine Chance auf einen Therapieversuch, dann ist die am grössten, wenn du dich an einen von der Selbsthilfe empfohlenen Spezi wendest. Aber auch hier ist eine gesunde Portion Skepsis nicht fehl am Platz. Einige Ärzte haben sich die Borreliose als Goldgrube aufgetan. Mit zweifelhaften Tests und Therapien werden die Patienten abgezockt. Aber es hat auch Ärzte dabei mit viel Erfahrung, die sich sehr für ihre Patienten einsetzen.
LG, Regi
Je mehr ich über die Borreliose weiss, desto mehr weiss ich, dass man fast gar nichts weiss.
Nichts auf der Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz und gewissenhafte Dummheit. (Martin Luther King)
Absenz von Evidenz bedeutet nicht Evidenz für Absenz

