20.09.2015, 22:41
Hallo Luddi,
das mit der Vermeidung von Sonnenbestrahlung ist mir gar nicht so schwer gefallen.
Vielleicht im Frühjahr in Holland.
Während andere in der Sonne saßen bin ich im Schatten schon mal fast erfroren.
Aber da ich zwei Fälle von Hautkrebs kenne, kriegt mich eh keiner mehr länger in die pralle Sonne.
Sonnenbrillen habe ich früher schon immer getragen weil ich sehr lichtempfindlich war. Die dunklere Schweißer-Helfer-Brille hat mir da nicht so viel ausgemacht.
Da ich durch meine Histaminunverträglichkeit sowieso ziemlich eingeschränkt war kam es dann auf dass bisschen Fisch und die Eier auch nicht mehr an, die ich wegen dem enthaltenen Vitamin D jetzt meiden muss.
Und schwere Herxreaktionen habe ich eigentlich nicht erlebt.
Meine bestehenden Beschwerden wurden halt mal deutlicher und noch dies und dass zusätzlich. Da sich die aber in der Regel abwechselnd mal stärker bemerkbar machten, konnte ich damit leben.
Gleich zu Anfang lichtete sich der Nebel im Kopf und ich konnte nach nur zwei Wochen endlich mal wieder ein paar Stunden am Stück Autofahren ohne nennenswerte Erschöpfung.
Da fiel es leicht, das MP fortzuführen.
Kurz nachdem ich geringste "Mengen Minoxyclin dazu genommen hatte (davor hatte ich ein wenig Bammel) erfuhr ich, das Marshall inzwischen auf Antibiotika verzichtet.
Kam mir sehr entgegen. Lediglich zwei Runden Artemisia habe ich dann mal gemacht, obwohl dies im MP nicht empfohlen wird.
Herxreaktionen kamen, aber erträglich.
Danach hatte ich eine lange wirklich gute Zeit. Manchmal fühlte ich mich wieder ganz gesund.
Um festzustellen, ob ich noch mit Erregern belastet bin, habe ich vor zwei Wochen wieder mit Artemisia begonnen in der von anamed empfohlenen Niedrig-Dosis.
Nach 15 Tagen trat eine heftige Herx auf, die aber nur einen Tag anhielt.
Jetzt nehme ich wieder nur Olmesartan und es geht mir wieder sehr gut.
Da meine Ärztin einmal im Quartal eine große Blutuntersuchung macht weiß ich, dass meine Leber- und Nierenwerte nicht auffällig geworden sind.
In den anderthalb Jahren MP sind Antikörper gegen EBV, Chaml.pneu, Rickettsien und auch der LTT gestiegen und vom Labor schon mal als "evtl. akut" bzw. "reaktiviert" beurteilt worden, dann wieder gesunken. NK Zellen-Erhöhung wurden als "Abräumaktion" eingestuft.
Auch die neulich noch gefunden AK auf Legionellen werden wir nur beobachten. Könnte sein, dass ich mich damit jetzt endlich auseinandersetze.
Aber mein Beispiel sollte niemanden das MP unterschätzen lassen.
Das ist kein Spaziergang und kann je nach Erkrankungsgrad auch mal ziemlich gefährlich werden. Im amerikanischen Forum wird ganz offen auch über Todesfälle berichtet. Aber es sind oft sehr schwer Erkrankte, die nach dem MP greifen wenn alles andere versagt.
Man macht es auf eigene Verantwortung. Es gibt keinen Waschzettel für den Off-Label-Use von Olmesartan und ich kenne noch keinen Mediziner, der sich damit auskennt.
Deshalb wollte ich eigentlich nicht öffentlich meinen Erfolg breittreten als Oliver mich danach fragte.
Das MP macht man nicht mal eben so.
Man kann gravierende Fehler machen und sich selbst in Gefahr bringen.
Und das sollte jeder wissen, der sich mit der Theorie beschäftigt: Nicht alle Patienten haben das Glück wie ich, dass es so harmlos abläuft.
Und niemand kann vorhersagen, wie es laufen wird. Das betont Trevor Marshall immer wieder.
Und es reicht auch nicht, nur die deutschen Übersetzungen des MPs zu lesen.
Da sind einige Erkenntnisse noch nicht "geupdatet" worden.
LG
Schima
das mit der Vermeidung von Sonnenbestrahlung ist mir gar nicht so schwer gefallen.
Vielleicht im Frühjahr in Holland.
Während andere in der Sonne saßen bin ich im Schatten schon mal fast erfroren.
Aber da ich zwei Fälle von Hautkrebs kenne, kriegt mich eh keiner mehr länger in die pralle Sonne.
Sonnenbrillen habe ich früher schon immer getragen weil ich sehr lichtempfindlich war. Die dunklere Schweißer-Helfer-Brille hat mir da nicht so viel ausgemacht.
Da ich durch meine Histaminunverträglichkeit sowieso ziemlich eingeschränkt war kam es dann auf dass bisschen Fisch und die Eier auch nicht mehr an, die ich wegen dem enthaltenen Vitamin D jetzt meiden muss.
Und schwere Herxreaktionen habe ich eigentlich nicht erlebt.
Meine bestehenden Beschwerden wurden halt mal deutlicher und noch dies und dass zusätzlich. Da sich die aber in der Regel abwechselnd mal stärker bemerkbar machten, konnte ich damit leben.
Gleich zu Anfang lichtete sich der Nebel im Kopf und ich konnte nach nur zwei Wochen endlich mal wieder ein paar Stunden am Stück Autofahren ohne nennenswerte Erschöpfung.
Da fiel es leicht, das MP fortzuführen.
Kurz nachdem ich geringste "Mengen Minoxyclin dazu genommen hatte (davor hatte ich ein wenig Bammel) erfuhr ich, das Marshall inzwischen auf Antibiotika verzichtet.
Kam mir sehr entgegen. Lediglich zwei Runden Artemisia habe ich dann mal gemacht, obwohl dies im MP nicht empfohlen wird.
Herxreaktionen kamen, aber erträglich.
Danach hatte ich eine lange wirklich gute Zeit. Manchmal fühlte ich mich wieder ganz gesund.
Um festzustellen, ob ich noch mit Erregern belastet bin, habe ich vor zwei Wochen wieder mit Artemisia begonnen in der von anamed empfohlenen Niedrig-Dosis.
Nach 15 Tagen trat eine heftige Herx auf, die aber nur einen Tag anhielt.
Jetzt nehme ich wieder nur Olmesartan und es geht mir wieder sehr gut.
Da meine Ärztin einmal im Quartal eine große Blutuntersuchung macht weiß ich, dass meine Leber- und Nierenwerte nicht auffällig geworden sind.
In den anderthalb Jahren MP sind Antikörper gegen EBV, Chaml.pneu, Rickettsien und auch der LTT gestiegen und vom Labor schon mal als "evtl. akut" bzw. "reaktiviert" beurteilt worden, dann wieder gesunken. NK Zellen-Erhöhung wurden als "Abräumaktion" eingestuft.
Auch die neulich noch gefunden AK auf Legionellen werden wir nur beobachten. Könnte sein, dass ich mich damit jetzt endlich auseinandersetze.
Aber mein Beispiel sollte niemanden das MP unterschätzen lassen.
Das ist kein Spaziergang und kann je nach Erkrankungsgrad auch mal ziemlich gefährlich werden. Im amerikanischen Forum wird ganz offen auch über Todesfälle berichtet. Aber es sind oft sehr schwer Erkrankte, die nach dem MP greifen wenn alles andere versagt.
Man macht es auf eigene Verantwortung. Es gibt keinen Waschzettel für den Off-Label-Use von Olmesartan und ich kenne noch keinen Mediziner, der sich damit auskennt.
Deshalb wollte ich eigentlich nicht öffentlich meinen Erfolg breittreten als Oliver mich danach fragte.
Das MP macht man nicht mal eben so.
Man kann gravierende Fehler machen und sich selbst in Gefahr bringen.
Und das sollte jeder wissen, der sich mit der Theorie beschäftigt: Nicht alle Patienten haben das Glück wie ich, dass es so harmlos abläuft.
Und niemand kann vorhersagen, wie es laufen wird. Das betont Trevor Marshall immer wieder.
Und es reicht auch nicht, nur die deutschen Übersetzungen des MPs zu lesen.
Da sind einige Erkenntnisse noch nicht "geupdatet" worden.
LG
Schima
Laotse sagt: " Wenn du es eilig hast, geh' langsam."

