Hallo Fischera,
Danke für deine Antwort! Mein Spezi macht typischerweise sechswöchige AB-Therapien und wiederholt diese dann je nach Bedarf/Symptomatik/Laborwerten. Wahrscheinlich wäre er auch gegenüber längeren Therapien offen. Bei mir war es bisher immer so, dass - wie du sagtest - die ersten zwei Wochen viel Reaktion brachten - z. B. sehr starke nächtlich betonte Schweißausbrüche - die folgenden Wochen quasi nichts mehr brachten. Am Ende der sechs Wochen war mein Körper ziemlich fertig und geschwächt und insbesondere mein Kopf funktionierte nicht mehr richtig als Nebenwirkung von Minocyclin. Bei der ersten Antibiose dauerte es circa zwei Jahre bis das Zucken im Kopf bei geschlossenen Augen aufgehört hat. Und neulich hatte ich eine ganz krasse Reaktion unter der ich inner noch stark leide.
Und ja, es kann gut sein, dass ich die Borrelien schon lange vir meiner ersten AB-Therpapie hatte. Ein Zeckenstick z.B. war circa vier Jahre vorher. Es kann aber auch damals (oder auch jetzt) eine frische Infektion sein, denn IgM und IgG machen eine Serokonversion im Zuge der Sehnerv-Kortison-Behandlung.
Allerdings ist unklar, ob es jetzt wirklich (wieder? immer noch?) die Borreliose ist, die mir Nervenproblene und eine Pannikulitis/Fasciitis? macht. Selbst mein Spezi ist sich nicht ganz sicher habe ich den Eindruck. Aktuell keine einzige Bande im Seraspot trotz positivem IgM ELISA. Der CD57+ Wert war zunächst erniedrigt, jedoch eventuell aufgrund der Minocyclin-Therapie und den generell erniedrigten T-Zellen, jetzt ist er sogar im unteren Normalbereich. Elispot immer grenzwertig allerdings unter Therapie. Keine Co-Infektionen mittels Antikörpern gefunden.
Deshalb die Suche nach anderen Ursachen (siehe auch http://emedicine.medscape.com/article/31...verview#a3, viele Gründe neben Infektionen bleiben nicht mehr).
Irgendwie wage ich da keine Langzeittherapie, mit meinen schlechten Werten für Entgiftungsenzymen. Ein anderer Arzt meint ich dürfe Medikamente nur im Notfall erhalten. Und ein anderer (Onko-Prof) meinte navh Durchsicht meines Ordners ich habe wahrscheinlich einen zellularen Immundefekt, da kommen Infektionen manchmal wieder hoch, Langzeit-AB nützt da nichts.
Interessant wäre ein Test wie mein Körper reagiert (An-therapieren) mit einem Antibiotikum, das weniger liquorgängig ist und - wie z.B. Penicilin/Amoxiciclin - nicht über CYP verstoffwechselt. Zudem läge man mit einer relativ kurzen Handwertszeit (kleiner als Azi) auf der sichereren Seite. So weit ich das verstehe wäre Ceftriaxon i.v. eine Option. Aber Monotherapie? Gibt es Alternativen?
Heinzi
Danke für deine Antwort! Mein Spezi macht typischerweise sechswöchige AB-Therapien und wiederholt diese dann je nach Bedarf/Symptomatik/Laborwerten. Wahrscheinlich wäre er auch gegenüber längeren Therapien offen. Bei mir war es bisher immer so, dass - wie du sagtest - die ersten zwei Wochen viel Reaktion brachten - z. B. sehr starke nächtlich betonte Schweißausbrüche - die folgenden Wochen quasi nichts mehr brachten. Am Ende der sechs Wochen war mein Körper ziemlich fertig und geschwächt und insbesondere mein Kopf funktionierte nicht mehr richtig als Nebenwirkung von Minocyclin. Bei der ersten Antibiose dauerte es circa zwei Jahre bis das Zucken im Kopf bei geschlossenen Augen aufgehört hat. Und neulich hatte ich eine ganz krasse Reaktion unter der ich inner noch stark leide.
Und ja, es kann gut sein, dass ich die Borrelien schon lange vir meiner ersten AB-Therpapie hatte. Ein Zeckenstick z.B. war circa vier Jahre vorher. Es kann aber auch damals (oder auch jetzt) eine frische Infektion sein, denn IgM und IgG machen eine Serokonversion im Zuge der Sehnerv-Kortison-Behandlung.
Allerdings ist unklar, ob es jetzt wirklich (wieder? immer noch?) die Borreliose ist, die mir Nervenproblene und eine Pannikulitis/Fasciitis? macht. Selbst mein Spezi ist sich nicht ganz sicher habe ich den Eindruck. Aktuell keine einzige Bande im Seraspot trotz positivem IgM ELISA. Der CD57+ Wert war zunächst erniedrigt, jedoch eventuell aufgrund der Minocyclin-Therapie und den generell erniedrigten T-Zellen, jetzt ist er sogar im unteren Normalbereich. Elispot immer grenzwertig allerdings unter Therapie. Keine Co-Infektionen mittels Antikörpern gefunden.
Deshalb die Suche nach anderen Ursachen (siehe auch http://emedicine.medscape.com/article/31...verview#a3, viele Gründe neben Infektionen bleiben nicht mehr).
Irgendwie wage ich da keine Langzeittherapie, mit meinen schlechten Werten für Entgiftungsenzymen. Ein anderer Arzt meint ich dürfe Medikamente nur im Notfall erhalten. Und ein anderer (Onko-Prof) meinte navh Durchsicht meines Ordners ich habe wahrscheinlich einen zellularen Immundefekt, da kommen Infektionen manchmal wieder hoch, Langzeit-AB nützt da nichts.
Interessant wäre ein Test wie mein Körper reagiert (An-therapieren) mit einem Antibiotikum, das weniger liquorgängig ist und - wie z.B. Penicilin/Amoxiciclin - nicht über CYP verstoffwechselt. Zudem läge man mit einer relativ kurzen Handwertszeit (kleiner als Azi) auf der sichereren Seite. So weit ich das verstehe wäre Ceftriaxon i.v. eine Option. Aber Monotherapie? Gibt es Alternativen?
Heinzi