Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind. Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.


Borreliose und/oder Co Infektion? Bitte um Hilfe
#1

Hallo zusammen,

ich möchte euch gern um Hilfe bitten bei der Interpretation meiner Blutwerte und Symptome. Kann es eine chronische Borreliose sein bzw. Coinfektionen?

Begonnen haben meine Symptome spürbar September 2023. Einen Zeckenstich hatte ich nicht wissentlich, bin aber damals viel Rad gefahren im Wald. Da kann es schon passiert sein aber erinnern kann ich mich nicht.

Symptome:
- mit sehr starken Rückenschmerzen seit September 23 hat alles angefangen und sind bis heute geblieben, geholfen hat nix, weder Physio noch Osteopathie oder Spaziergänge oder Rehasport, die Schmerzen sind im Bereich der BWS , Nacken auch oft verspannt, kann teilweise nicht aufrecht laufen, geht meist im Liegen zurück)
- Atemprobleme und Brustschmerzen( meist bei Bewegung, Gefühl nicht richtig durchatmen zu können besonders wenn Rückenschmerzen stark sind)
- Brustschmerzen (linke brust , stechender schmerz)
- Schwindel ( kein Drehschwindel, eher wie Benommenheit, mal mehr mal weniger)
- Schlafstörungen kamen Anfang 2024 dazu(frühes erwachen, nicht erholsamer Schlaf, einschlafen klappt)
- Nachtschweiß 
- Tinnitus nach einen Infekt April 2024 hinzugekommen ( beeinflussbar durch kieferpressen bzw.vorschieben und Kopfdrehung)
- dauerhaftes Kälteempfinden (frieren bei warmer Raumtemperatur, kälteschauer )
- Muskelzuckungen am ganzen Körper ( Waden bewegen sich als wäre was unter der Haut)
- Gefühl als vibriert der Körper sich innerlich, schwer zu beschreiben
- Muskelschmerzen und krämpfe
- Teilweise Gelenkschmerzen 
- Gefühl als brennen die Arme ( tritt gelegentlich auf)
- dauerhaftes krankheitsgefühl ( als wenn bald eine Erkältung ausbricht, aber es passiert nicht)
- Gangunsicherheit ( leichte Gleichgewichtsprobleme, zittrige Beine)
- Konzentrationsprobleme 
- Vergesslichkeit 
- Wortfindungsstörungen 
- Antriebslosigkeit
- innere Unruhe 
- Energielosigkeit 
- Reizempfindlichkeit ( Licht, Temperatur, Lautstärke mal mehr mal weniger)
- nach geringer körperlicher Aktivität Verschlechterung vieler Symptome
- Psyche macht auch nicht mehr richtig mit

Untersucht wurde:
- Herz, Lunge, Innere Organe (CT)
- Magen, Darm ( Spiegelung)
- Kopf ( MRT) 
- BWS+HWS (MRT)
- Nervenleitgeschwindigkeit

Gefunden wurde:
- Vergrößerung der Milz 
- Nebennierenadenom 
- Refluxösophagitis Grad A
- Differentialdiagnose: Yersiniose

Laut Ärzten alles nicht pathologisch.


Die Diagnose war schnell gestellt: undifferenzierte Somatisierungsstörung

Daraufhin habe ich Psychotherapie gemacht, die bei den Symptomen nicht viel geholfen hat. Ich habe nur gelernt dem weniger Beachtung zu schenken. Ich hatte immer das Gefühl es ist körperlich. Da aber wirklich viel untersucht wurde, habe ich der Therapie eine Chance gegeben. Ich habe mich auch bestmöglich eingebracht aber die körperlichen Symptome waren immer präsent. 

Ich war von Januar 2024 bis September 2024 krank geschrieben. Danach bin ich wieder arbeiten gegangen bis jetzt. Bis Ende 2025 hat das bis zu einem erneuten Infekt mit Mühen funktioniert ( so richtig Energie hatte ich aber nie, für Freizeit hat die Energie meist gefehlt). Seit dem letzten Infekt haben meine Beschwerden wieder zugenommen vor allem kognitiv, die muskelzuckungen und die Energielosigkeit. Seit dem habe ich auch Nachtschweiß und das kälteempfinden hat deutlich verstärkt. Auf Grund der Schmerzen und der fehlenden Energie habe ich mich auch sehr zurückgezogen.

Es gibt wenige Tage, da geht es mir plötzlich besser. Auch die Kälteempfindlichkeit ist manchmal plötzlich weg, allerdings nicht lang.

Kann die Yersiniose solche Symptome machen? Ist die Borreliose aktiv ? Oder irgendwelche coinfektionen?

Die Ergebnisse der Blutuntersuchung habe ich angehangen 

Danke fürs Lesen. Ich würde mich über eine Einschätzung freuen


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
               
Zitieren
Thanks given by:
#2

Hallo Ron,
Willkommen hier im Forum,
Auch wenn es kein schöner Anlass ist.

Hier erst mal ein Link zu unseren Erstinfiormationen.

Deine Laborwerte bzgl. Infektionen ähneln meinen. Es wurden zur Borreliose auch Co-Infektionen festgestellt.

Es wird/kann ein nicht ganz einfacher Weg werden.
Leider habe ich gerade nicht viel Zeit umfangreich zu antworten.

Ggf . Melden. sich ja inzwischen noch in ein paar Forenteilnehmer. 

VLG

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

Macht mit in unserem Patientenverein!
Ohne OnLyme-Aktion.org = kein Forum!
Zitieren
Thanks given by: Sabine , Ron81
#3

(06.03.2026, 13:26)FreeNine schrieb:  Hallo Ron,
Willkommen hier im Forum,
Auch wenn es kein schöner Anlass ist.

Hier erst mal ein Link zu unseren Erstinfiormationen.

Deine Laborwerte bzgl. Infektionen ähneln meinen. Es wurden zur Borreliose auch Co-Infektionen festgestellt.

Es wird/kann ein nicht ganz einfacher Weg werden.
Leider habe ich gerade nicht viel Zeit umfangreich zu antworten.

Ggf . Melden. sich ja inzwischen noch in ein paar Forenteilnehmer. 

VLG

Danke für deine Antwort.

Ich habe nun noch ein altes Blutbild gefunden in dem VLSE, p83 und osp17 positiv getestet wurde. 
Ich ärgere mich, dass ich der Sache nicht eher nachgegangen bin, bin aber erst durch das Forum auf die Werte aufmerksam geworden.
Vll kann noch jemand was dazu sagen.
Blutbild im Anhang.

VLG


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
Zitieren
Thanks given by: FreeNine
#4

Hallo Ron,

ich habe mir gerade nochmal alles in Ruhe durchgelesen und angeschaut.
Du hast ja ein umfangreiches Labor erhalten. Bist du privat versichert oder in der gesetzlichen Krankenversicherung?

Die Laborwerte bei Borreliose sind ja nur Antikörperwerte und geben nicht wirklich einen Anhaltspunkt ob eine aktive oder ruhende Infektion vorliegt. Sie zeigen nur an ob du Kontakt mit Borrelien hattest.

Die IGM-Werte deuten auf ein älteres Ereignis hin und wenn die beschriebenen Beschwerden damit zusammen hängen, würde man von einem chronischen Verlauf sprechen oder einer Infektion in der Spätphase. Für die Beurteilung der Erkrankung sind die klinischen Befunde ausschlaggebend und die Labordiagnostik wird dann mit hinzugezogen, ob es Anhaltspunkte gibt. Also der Arzt hat da sehr viel Interpretationsspielraum. Bei Borreliose schauen die Kassenärzte meist nur nach den für die Erkrankung typischen Symptome (Wanderröte oder akute Formen der Neuroborreliose mit positiven Nachweis im Nervenwasser), denn das enthalten  leider nur die anerkannten med.  Leitlinien, ggf. noch Lyme-Artritis oder Lyme-Kartitis. (Was nicht in den Leitlinien steht bzw. dort Empfohlen wird, wird von den Kassen nicht honoriert und deshalb wohl auch nicht gelernt.
Also alles sehr kompliziert.) 

Finden die Ärzte nichts passendes, muß es etwas psychisches sein.. Manche ältere Ärzte haben da noch etwas weiter gedacht, aber die findet man kaum noch

Bekannt ist aber auch und in einiger Literatur auch nachzulesen, dass Borrelien eben die Bakterie mit den meisten Fähigkeiten ist und eben alle Körpersysteme angreifen kann bzw. Sich dem Immunsystem entziehen kann oder einer Antibiotikabehandlung. Da will ich jetzt nicht in die Tiefe gehen.

Da aber auch noch andere Infektionen bei dir positiv sind, kann auch eine Kreuzreaktion vorliegen. Also es ist sehr schwer die Ursache für die Beschwerden zu finden.

Das RKI schreibt in seinem Ratgeber für Borreliose , das die vielfältigen Manifestationen die Diagnostik erschweren und mein alter Infektionsprofessor der Uni hat mir damals gesagt, wenn alle anderen Erkrankungen ausgeschlossen werden, kann es nur von den Borrelien kommen. Man hat damals nichts gravierendes anderes gefunden und trotzdem wurde nichts mehr unternommen nach der 1. Antibiose. 

Wer hat von den Medizinern heute noch die Zeit dazu lange zu suchen, da Behandelt man lieber die Symptome und versucht es bei z.b. Schmerzen erst mal mit einem Schmerzmittel? Da ist die Krankengeschichte oft schon zu lang um diese anzuhören.

Der VSLE  in deinem alten Befund ist wieder typischer für Borrelien.

Was kannst du nun tun?
A und O ist, dass du dich selbst informierst so gut es geht und nach einem Arzt suchst der dich unterstützt und auf deiner Wellenlänge liegt. 

Da eben vieles nicht von der Kasse getragen wird, musst du notfalls auch einen im privaten Bereich auf Infektionen spezialisierten Arzt mit Erfahrung zurückgreifen. 

Problem ist die Kontroverse in der Behandlung, die auch in den Erstinfos im Forum beschrieben wird. 

Bzgl.  der Borreliose könntest du einen Behandlungsversuch mit Antibiotika anstreben und deinen Arzt darum bitten. Schlägt die Behandlung an, hast du erst mal das Wissen, dass das ein oder andere mit einer bakteriellen Infektion zusammenhängt. 

Parallel solltest du dich ggf. mit dem Thema Entgiftung, Darm und Immunsystem befassen. 

Zu deinen Symptomen noch ein paar Gedanken .
Der eine Schilddrüsenwert ist etwas erhöht .
Wurde die Schilddrüse mal gecheckt?

Kribbeln und Muskelschmerzen und Zuckungen, Konzentrationsprobleme könnten auch von einem Problem mit der Schilddrüse kommen oder einen Mangel an Magnesium. 
Seit dem ich z. B. regelmäßig Magnesium einnehme, habe ich diesbezüglich spürbare Verbesserungen.

Eine Behandlung mit Antibiotika nach Kassenstandart wird dich nicht vollständig von allen Beschwerden befreien. Es gibt jede Menge Behandlungsansätze zur Therapie, die auch den Geldbeutel belasten, deshalb ist eigene Recherche gefragt. Jeder Spezie arbeitet nach seinen Behandlungserfahrungen und die können ganz unterschiedlich sein.

Für das Immunsystem wäre in erster Linie eine gesunde Ernährung z.b. Zuckerarm, frische Zutaten, gesunder Schlaf und möglichst Stress zu vermeiden und positives Denken, der erste Ansatz, der auch ohne Arzt geht. 

Bekannt ist inzwischen: "Eine Borreliose kommt selten allein." Hintergrund vieler Behandlungen ist ggf. mit z.b. Antibiotika die Hauptlast der Erreger zu beseitigen und den Rest muss das Immunsystem dann selbst schaffen.

Vielleicht hast du auch eine Selbsthilfegruppe in der Nähe, wo du Erfahrungen sammeln kannst.

Da hier im Forum aktuell nicht viel los ist, kannst du auch über die Suchfunktion viele Fragen nachlesen bzw . Informationen suchen. Denn es gab in den vielen Jahren auch viele ähnliche Fälle wie deiner. Leider tummeln sich immer mehr in den Facebookgruppen, weil sie sich da schnellere Antworten erhoffen.

Wir sind hier alles keine Ärzte. Aber im Forum hier wurden viele Informationen und Erfahrungen gesammelt und sind relativ gut sortiert zu finden.
 
Ich hoffe, ich konnte dir eine kleine Hilfe bieten.

Mach das Beste daraus. Bei mir ging es auch in deinem Alter los und ich lebe nun schon viele Jahre mit so einigen Problemen und kann nicht sagen wer oder was wofür ursächlich nun  verantwortlich ist und muss eben ein paar Abstriche machen. 

Solltest etwas unklar sein, Frage einfach.  Blush
Ich suche noch ein paar Links und binde die ev. noch nach und nach in den Text ein.

Ein schönes sonniges Wochenende 
Wünscht FreeNine Icon_winken3:icon_winken3
_-------------------------------
PS. Eine Somatisierungsstörung wurde bei mir auch öfter diagnostiziert und sogar die Diagnose des Uni Professors der Infektiologie angezweifelt, obwohl mein Fall sogar per Meldepflicht gemeldet wurde und ich den Nachweis habe. 3 Ärzte haben im Vorfeld damals die Laborwerte anders interpretiert.
Obwohl meine Diagnose in einer akuten Spätphase gestellt wurde. Ich konnte mich auch nicht an einen Zeckenstich erinnern.
Meine ersten Jahre bis zur Diagnose sind im Profil nachzulesen.
Zitieren
Thanks given by: Sabine , Ron81
#5

(06.03.2026, 13:42)Ron81 schrieb:  Ich habe nun noch ein altes Blutbild gefunden in dem VLSE, p83 und osp17 positiv getestet wurde. 
Ich ärgere mich, dass ich der Sache nicht eher nachgegangen bin, bin aber erst durch das Forum auf die Werte aufmerksam geworden.
Vll kann noch jemand was dazu sagen.
Blutbild im Anhang.

VLG
Zum VSLE findest du hier einiges

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

Macht mit in unserem Patientenverein!
Ohne OnLyme-Aktion.org = kein Forum!
Zitieren
Thanks given by: Sabine , Ron81
#6

Hallo FreeNine,

vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Ich bin tatsächlich gesetzlich versichert. Es wurde wirklich sehr viel untersucht, auch Rheumafaktoren, Magen, Darm, Herz, Lunge, Gehirn. Nach Krebs gesucht. Also im Endeffekt ist alles gecheckt.

Ich war sogar in der Uniklinik in der Post COVID Ambulanz. Die Diagnose war dort, dass es was postinfektiöses sein kann. Mir wurde nur der Hinweis gegeben, dass ich innerhalb meiner Grenzen bleiben soll (Pacing), gesunde Ernährung usw. Der Arzt sagt, dass ich das beste draus machen muss da es keine direkte Behandlung gibt.

Die Informationen zu Borreliose sind teilweise so verwirrend. Dann die unterschiedlichen Meinungen dazu. Ich brauche da echt nen Spezi.

Ich habe am Montag nen Termin bei einem Schmerztherapeut. Mal sehen ob der zugänglicher ist für das Thema als mein HA. Der wurde mir von einer Arbeitskollegin empfohlen, sie hatte auch sehr starke Rückenschmerzen ( konnte kaum noch laufen) und andere diffuse Symptome. Er hat dann eine Infektion der Wirbelsäule gefunden. Ihr geht's nach der Behandlung wieder gut. Für die Ärzte war es natürlich die Psyche. 
Orthopäde steht auch nochmal an. Vll hat der noch eine Idee, da die ganze Odyssee ja mit Rückenschmerzen anfing.

Schilddrüse wurde mehrfach geprüft (TSH,ft3 ft4, Sonographie), die hatte ich auch im Verdacht ( wegen dem ständigen frieren). Alles o.B. ( wäre ja zu einfach gewesen  Biggrin  )
Magnesium nehme ich auch hochwertiges ein.
Du hast Recht, dass ich das Thema Darm, Immunsystem und Entgiftung mal angehen muss. Ernährung ist auch stark verbesserungswürdig.

Gesunden Schlaf bekomme ich leider nicht. Ich wache gegen 4-6 Uhr verschwitzt und das wars dann mit der Nacht :( 
Erholsam war der Schlaf leider schon Jahre nicht mehr. Hab schon viel versucht aber irgendwie klappt's nicht

Einen AB - Versuch würde ich gern mal starten. Mein HA wird es nicht machen. Mal schauen wie ich da weiter komme.
Ich würde auch Geld in die Hand nehmen wenn mir jemand seriöses helfen kann bzw.es versucht. Ich mache mich auf jeden Fall mal schlau.

Am schlimmsten bei der ganzen Sache ist der Brainfog, Schwindel, Schlafstörungen und das dauerhafte Krankheitsgefühl. Wenn das nicht wäre, wären mir die Schmerzen fast egal.

Danke dir nochmal für die ausführliche Antwort und deine Zeit.

Wenn es was neues gibt werde ich berichten.
Zitieren
Thanks given by: FreeNine , Sabine
#7

Hallo Ron, ich finde deinen Kalium-Wert etwas zu niedrig sowie das Gesamt-Eiweiß. Mich begleitet seit 02/2022 eine Gürtelrose, mal mehr, mal weniger, und durch mein Klimakterium kam mein armes Herz durcheinander. Tatsächlich konnte ich es über eine erhöhte Kaliumzufuhr wieder ins Lot bringen. Viele Symptome von Dir kenne ich; lege aber schon seit ein paar Jahren nicht mehr den Schwerpunkt auf die Borreliose (2015), sondern kämpfe gegen den Zoster, der furchtbar viele Symptome macht (EBV auch). Wie schaut dein Vitamin D aus? Ich finde es persönlich auch wichtig. Ein Wert von ca. 80-90 ng/l bei mir hat sich tatsächlich positiv auf meinen gesamten Körper bemerkbar gemacht. Mein Eiweiß habe ich auch in den oberen Bereich geschraubt (hatte zeitweise Panikattacken). Aktuell fülle ich Selen sowie Jod auf. Ich vertraue meinem Heilpraktiker schon seit Jahren, nachdem sich die Ärzte (egal ob Borreliose, Zoster, Wechseljahre) sich nicht dafür interessieren, mit den Achseln zucken oder mich für "das bilden Sie sich nur ein..." hinstellen. Und ja, seit 2015 sind es ein paar tausend Euro (20.000,- ?), die ich in die verirrte Gesundheit steckte. Zumindest hat mich der Privatarzt, der mich 2017 mit diversen AB behandelte, wieder zurück ins Leben geschossen. Auch wenn es nicht mehr mein altes Leben ist bzw. war...
Zitieren
Thanks given by: FreeNine , Sabine , Ron81
#8

Wie Gabi schreibt, die 2  Vitamin D sind auch wichtig und oft zu niedrig. 
Da hatte ich nicht daran gedacht, da sie durch meinen Hypoparadireodismus automatisch mit überprüft  und substituiert werden. 

Ergänzend kann ich sagen, dass ich nun schon Jahre Vitamin D, Calcium, Vitamin C ,  Magnesium, Zink, Mariendistel, Selen täglich zu mir nehme. Ist auch mit Arzt so besprochen. B12 bekomme ich gespritzt so 1x im Monat.
Ich denke  schon, dass es das ein oder andere gebracht hat. Bzw. mich einigermaßen stabil hält. Dazu kommt Gelomyrtol bzgl. der chron. Sinusitis .

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” Mahatma Ghandi

Macht mit in unserem Patientenverein!
Ohne OnLyme-Aktion.org = kein Forum!
Zitieren
Thanks given by: Gabi68 , Sabine , Ron81
#9

Da du keine Wanderröte vorzuweisen hast, werden die meisten Hausärzte die Diagnose der Borreliose nicht stellen wolle. Die Diagnostik ist sehr schwierig.

Mit den von dir genannten Beschwerden kommt es ja schon in die Richtung. Deine Blutwerte legen ja nahe, dass dein Körper zumindest mal Kontakt zu Borrelien hatte. Und die leben ja im Gewebe eher versteckt und hartnäckig so vor sich hin und entgehen dem Immunsystem auf verschiedene Weise. Du kannst es vielleicht noch bei mehreren Ärzten versuchen, ob dir jemand Antibiotika verschreibt.

Sonst gibt es dann die  "Spezis", die auf eigene (deine)  Kosten behandeln und das ist auch nicht ganz einfach, da wen zu finden. Da gibt es dann auch unterschiedliche Richtungen und Behandlungsansätze.
Hier im Forum gibt es eine Menge Erfahrungsberichte und auch links zu wissenschaftlichen Studien.

Alles Gute, Sabine
Zitieren
Thanks given by: urmel57 , Filenada , Ron81
#10

(08.03.2026, 10:00)Gabi68 schrieb:  Hallo Ron, ich finde deinen Kalium-Wert etwas zu niedrig sowie das Gesamt-Eiweiß. Mich begleitet seit 02/2022 eine Gürtelrose, mal mehr, mal weniger, und durch mein Klimakterium kam mein armes Herz durcheinander. Tatsächlich konnte ich es über eine erhöhte Kaliumzufuhr wieder ins Lot bringen. Viele Symptome von Dir kenne ich; lege aber schon seit ein paar Jahren nicht mehr den Schwerpunkt auf die Borreliose (2015), sondern kämpfe gegen den Zoster, der furchtbar viele Symptome macht (EBV auch). Wie schaut dein Vitamin D aus? Ich finde es persönlich auch wichtig. Ein Wert von ca. 80-90 ng/l bei mir hat sich tatsächlich positiv auf meinen gesamten Körper bemerkbar gemacht. Mein Eiweiß habe ich auch in den oberen Bereich geschraubt (hatte zeitweise Panikattacken). Aktuell fülle ich Selen sowie Jod auf. Ich vertraue meinem Heilpraktiker schon seit Jahren, nachdem sich die Ärzte (egal ob Borreliose, Zoster, Wechseljahre) sich nicht dafür interessieren, mit den Achseln zucken oder mich für "das bilden Sie sich nur ein..." hinstellen. Und ja, seit 2015 sind es ein paar tausend Euro (20.000,- ?), die ich in die verirrte Gesundheit steckte. Zumindest hat mich der Privatarzt, der mich 2017 mit diversen AB behandelte, wieder zurück ins Leben geschossen. Auch wenn es nicht mehr mein altes Leben ist bzw. war...

Hallo Gabi,

Danke für deine Antwort.

Mein zuletzt gemessener Kaliumwert (20.01.2026) lag bei 4,4 mmol/l (3,5-5,1).
Vitamin D wurde wie folgt gemessen. Allerdings schon 2024
25 OH- Vitamin D3: 36,4 ng/ml
1,25-(OH)2- Vit D3: 65,1 PG/ml (15,1- 90,1)

Wenn mich ein AB zurück ins Leben schießt, wäre toll :)
Mein HA wird es mir sicher nicht geben. Mal schauen wie ich da dran komm. Neuen Arzt finden ist unmöglich. Werde Mal im Freundeskreis und Verwandtschaft rumfragen. Evtl.kennt jemand einen

Bei einem HP war ich auch schon. Da hatte ich aber nicht so das Vertrauen. Geld hab ich da auch genug gelassen. Aber zum Glück noch keine 20000.

Vitamin werde ich wieder anfangen einzunehmen.
Wie viel nimmst du täglich?

VLG
Zitieren
Thanks given by:


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste