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hallo
jetzt ist doch wieder karte ernte zeit, oder?
Kann mir jemand tipss zum ernten geben.
lg
palermo
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Hi :-),
Ist glaub ich schon etwas spät, müsste aber noch gehen.
Man nimmt die einjährige (Herbst) oder zweijährige (Frühling) Pflanze, also nicht die großen Pflanzen, die wie Disteln aussehen, sondern die kleinen grünen.
Wichtig ist, die Pflanze sicher zu identifizieren, den "Salat" am besten dranlassen, damit man zu Hause auch noch sieht, dass sich kein falsches Ei eingeschlichen hat.
Wenn man sich unsicher ist, jemanden fragen, der sich damit auskennt!
Nicht in der nähe von Straßen ernten, aus offensichtlichen Gründen.
Wenn es etwas Hügelig ist, die Pflanzen nehmen, die unten sind, nicht die von oben. Damit greift man nicht zu sehr in die Natur ein.
Nur so viel nehmen, wie man auch wirklich braucht.
Die Wurzel zu Hause so schnell wie möglich verarbeiten, also säubern, klein schneiden und Tinktur ansetzen (über das Verhältnis streiten sich die Geister).
Viel Erfolg :-)
Hier noch ein Link:
http://ladybarbarasgarden.wordpress.com/...-tincture/
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Ich hab gerade am Wochenende noch geerntet. Hab meine Diagnose am Donnerstag bekommen, am Freitag von Freunden das Buch von Storl bekommen und bin gleich losgezogen. Die Pflanzen waren noch nicht sehr hoch geschossen.
Hat jemand von Euch Erfahrung damit gemacht? Nächste Woche hab ich einen Termin bei einer Ärztin mit Borrelioseerfahrung, da würde mich aber eine antibiotische Behandlung erwarten und ich bin mir da, aufgrund meines Nichtanspreches auf AB bei vorherigen Zahnproblemen, nicht ganz im Reinen.
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Hallo Derges,
verstehe ich richtig, dass Du eine ganz frische Diagnose auf Borreliose hast? Hast Du denn auch Beschwerden? Wenn Du eine Ärztin gefunden hast mit Borrelioseerfahrung, dann hast Du großes Glück. Ich würde ihr dann auch vertrauen, wenn Sie dir zu AB rät. Nimm dann lieber die AB und behandle nicht sofort nur mit Karde. Es gibt sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Karde. Ich persönlich würde mich bei einer frischen Infektion niemals nur auf Karde verlassen. Das ist m.E. extrem gefährlich.
lg Luddi
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Hallo Luddi, die Infektion ist auf jeden Fall nicht frisch. Ich stecke schon seit fast 2 Jahren in einem sich verstärkenden Abwärtsstrudel mit Wahrnehmungsstörungen, zeitweilig betäubend starken Schmerzen im Kopf, allgemeinem Schwächegefühl usw. . Eine Nebenhöhlenentzündung in dem Verlauf konnte ich mit natürlichen Mitteln (Thuja) ganz gut unter Kontrolle kriegen, zudem habe ich bei einer anderen Infektion an den Zähnen mit AB keinerlei Erfolg gehabt, außer einer zerstörten Verdauung und zwei gezogenen Zähnen blieb mir dabei nichts. Natürlich bin ich aber auch hier ins Forum gekommen, um mir Hilfe beim Abwägen meines weiteren Vorgehens zu holen und ich danke Dir für Deine Antwort -jede Meinung ist mir wichtig.
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Das möchte ich so nicht stehen lassen. Das
AB gibt es nicht !!!
AB hilft bei Grippe (Virus) auch nicht, und es wird verschrieben.
Zitat:zudem habe ich bei einer anderen Infektion an den Zähnen mit AB keinerlei Erfolg gehabt
Es muss ein der
Sache angepasstes AB sein, egal um was es sich für einen Fall handelt.
Ein Beispiel:
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleb...64387.html
Zur KARDE möchte ich nur dieses beitragen, mit Hinweis auf #8 z.B.:
http://forum.onlyme-aktion.org/showthrea...ight=karde
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Danke Dir, fischera, für den Link. Ich habe einfach auch schon zuviel Fehlbehandlungen hinter mir, ich kann dazu nur sagen: ich bin von Ärzten geheilt( meine Meinung ändert sich aber gerade etwas). In den meisten Fällen ging es mir im nachhinein schlechter, ob das jetzt die Zähne ware oder die Schilddrüse oder Psychosachen. Und so habe ich gegenüber der Schulmedizin eben Vorbehalte. Dem entgegen komme ich mit intuitiv angewandter Naturmedizin oder Meditation und Konzentration auf die Problematik ganz gut zurecht. Trotzdem bin ich mir, schon aufgrund der Probleme, die ich von der Borreliose habe, jetzt nicht ganz sicher über mein Vorgehen. Es ist ja eben auch nicht sehr gesund, einem Mittel zu vertrauen, bzw. es überhaupt zu nehmen, welchem ich nur die Kraft zu zerstören zumute, die Heilung muß der Körper dann ja trotzdem hinkriegen. Was ist jetzt leichter zu heilen -ein von einer großen Last befreiter Körper mit ein paar Kollateralschäden durch AB, oder ist es besser, die große Last kleiner werden zu lassen und damit leben? Ich habe ja nun schon mitbekommen, daß selbst AB-Kuren oftmals nur zeitweilige Erleichterung mit sich bringen und irgenwann ist ja auch mal gut damit, dann muß sowieso was anderes her.
(Ich hoffe Ihr versteht mich noch... LG)
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Muss es kurz machen, leider.
Alles verstanden, was Du geschrieben hast. Wissen musst Du nur, Borrelien sind ein Gegner, wo ich heute sagen würde, schlimmere fallen mir kaum ein. Dazu ist man häufig allein, mit seinem Wissen, da draußen. Man muss sich über den Gegner schlau machen, er kann eine Menge.
Eigentlich hast Du es auf den Punkt gebracht, es sieht wohl so aus, dass wir mit AB + ??? die Gegner so stark dezimieren, sodas das Immunsystem mit dem Rest fertig wird. Mein Bestreben, was zu einer Watschentherapie, nach langer Dauerbehandlung führte. Schäden sind aber entstanden, der Rollstuhl/Pflegeheim, ich bin bis dato verschont geblieben. Schau einmal hier, geht so in Deine Richtung:
http://www.borreliose-therapie-zentrum.d...e_diagnose
Über SUCHE noch mehr zu diesem Thema:
http://forum.onlyme-aktion.org/showthrea...entherapie
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Ich will Euch nochmal ´ne kurze Rückmeldung geben. Weit davon entfernt, daß es als gut zu bezeichnen wäre, bin ich innerlich etwas ruhiger und nicht so oft von extremen Schmerzen betroffen, seit dem ich vor ca. 2 Wochen begonnen habe, täglich etwa 2 Liter Tee aus Kardeblättern zu trinken. Der Auszug darf noch ein paar Wochen lagern, bevor ich ihn probiere. Wenn sich dann was ändert, melde ich mich hier wieder.
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So, ich denke ist mal Zeit für einen kleinen Zwischenbericht...
Seit Anfang Mai weiß ich um meine Infektion mit Borrelien. Seit Mitte Mai nehme ich regelmäßig (3x tägl.) Borrelia Nosode C200, bis vor 2 Wochen ebenfalls täglich ca. 1 Liter Kardetee und seit Anfang Juli 3-4 mal tägl. einige Tropfen (...Schlürfer ;-) ) vom selbstangesetzten alkoholische Kardeauszug.
Nachdem es mir seit etwa 3 Jahren -nach weit vorher vorhandenen Symptomen- zunehmend schlechter ging, dh.: Schwächephasen, Überempfindlichkeit, Schmerzen usw., befinde ich mich, nach und nach, aber seit einigen Wochen, merklich, auf einem Weg der Besserung. Die unerträglichen, mich immer weiter schwächenden Schmerzen gingen schon recht bald, nach der Einnahme der Tiktur, dann auch nachhaltiger zurück, Phasen großer Schwäche gab es weiterhin. Aber auch meine allgemeine Antriebskraft kam wieder zurück und ich traute mir mehr zu. Vor zwei Wochen konnte ich sogar mal endlich wieder gut 100 km mit dem Fahrrad fahren, wärend ich im Mai nach 25 km nach nicht mehr glaubte, es noch zurück schaffen zu können. Der folgende Muskelkater hatte allerdings nicht die Kraft, sich deutlicher zu äußern, als es die alltäglichen, der Borreliose anzurechnenden, Muskel- und Sehnenschmerzen es zu tun vermögen.
Heute bekam ich die Laborergebnisse meiner Blutentnahme in der letzten Woche. Die IgM-Werte sind etwas angestiegen, die IgM´s sind etwas runtergegangen. Mir sagt das nur, daß mein Immunsystem daran arbeitet, und daran, daß ich mich besser fühle, erkenne ich, was mir hilft.