Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind. Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.


diagnose nach >5 jahren
#1

hallo,
ich bin neu hier! habe so ziemlich alle symptome, die man bei borelliose haben kann. war am fr beim blut abnehmen, ergebnis kann ich erst ab do erfragen... habe riesengroße angst! hatte zwar schon zeckenbisse, aber das ist mindestens 5 jahre her. kann es also überhaupt diese krankheit sein? wer von euch hat denn die diagnose auch so spät erst bekommen? habe die vers. beschwerden seit juli und war bei gefühlt 1000 ärzten. mittlerweile werde ich überall belächelt und als therapiebedürftiger hypochonder gesehen.
ich bin 30 und weiblich.
symptome:
- extreme müdigkeit
- missempfindungen in den extremitäten, v.a. linkes bein
- ameisenlaufen
- rippenschmerzen
- herzrasen
- angst attacken
- augenschmerzen
- libidoverlust
- muskelzuckungen
- verdauungsprobleme
- starker schwindel
- haarausfall
- extremes frieren
- schwitzen in der nacht
- kopfschmerzen
- oft geschwollene lymphknoten am hals und unter den achseln

mehr fällt mir nicht ein. jedenfalls geht es mir zz sehr schlecht!!

danke für eure antworten!!
Zitieren
Thanks given by: Hydrangea , Heinzi
#2

Hallo Zimtstern,

Willkommen im Forum Icon_hurra_fruehling6

Bei mir wurde die Borreliose erst nach über 20 Jahren diagnostiziert. Gefühlte 1000 Ärzte, tasächlich waren 19 nicht in der Lage, die Diagnose zu stellen...
Das ist leider gar nicht so selten.
Deine Symptome können durchaus von einer Borreliose kommen. Co-Infektionen, passen da aber auch dazu. Die Serologie ist leider sehr unzuverlässig. Zusammen mit dem klinischen Befund (Anamnese, Symptome), ist sie leider nur ein Puzzle Stück.
Zitieren
Thanks given by: zimtstern , borrärger
#3

hallo hydrangea!
danke für die schnelle antwort!
mittlerweile wäre ich froh, mal endlich eine diagnose zu bekommen. dieses von arzt zu arzt gerenne macht mich fertig!
was würdest du mir raten, was ich tun soll, um rasch eine sichere diagnose zu bekommen? hab am di einen termin beim neurologen...
es ist schon traurig, wenn man den ärzten sagen muss, was sie untersuchen sollen. kann man denn eigentlich bestimmte untersuchungen einfordern? zb habe ich gelesen, dass eine untersuchung des nervenwassers sehr aufschlussreich sei!?
Zitieren
Thanks given by:
#4

Hallo Zimtstern,

ich kann deine Verzweiflung gut nachvollziehen und bin schon auf deine Laborwerte gespannt. Ich nehme an, dass bei dir ein ELSIA-Test auf Borrelien-Antikörper IgM und IgG gemacht wird. Falls ein Ergebnis positiv ist, wird der Immunoblot gemacht, der das positive Ergebnis bestätigt (oder auch nicht). Es kann sein, dass das Ergebnis eindeutig ist. Es kann aber auch sein, dass dies nicht der Fall ist. Abwarten.

Hast du schon einmal ein MRT vom Hirn machen lassen oder eine Nervenleitgeschwindigkeit am Bein oder ein Langzeit-EKG? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Befunden, die Symptome oder Schädigungen "objektiv" zeigen bei vielen Ärzten wesentlich ernster genommen wird als mit sogenannten "subjektiven" Beschwerden, die noch dazu oft "unspezifisch" (d.h. für viele Krankheiten zutreffend) sind. Symptome wie Müdigkeit, Herzrasen, Augenschmerzen, Libidoverlust, Verdauungsprobleme, Haarausfall, Frieren und Schwitzen sind "subjektiv" und noch dazu "unspezifisch". Andere Dinge wie Kopfschmerzen hat ja fast jede/r.

Heinzi
Zitieren
Thanks given by: zimtstern
#5

Ich hatte eine Diagnose nach 10 Jahren. Mit ähnlichen Symptome wie bei dir. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass ich Antikörper negativ bin, d.h. der ELISA Test, den du vermutlich gemacht hast, war negativ. Was dazu geführt hat, dass es noch mal zwei Jahre und 12 Ärzte gedauert hat, bis ich selbst einen LTT machen lassen habe und damit eine Diagnose hatte.

Neurologen kannste eigentlich immer vergessen, der wird dir im "besten" Fall eine Rückenmarkpunktion "anbieten". Die aber nicht viel aussagt und in noch mehr Fällen keine Anzeichen für eine Borreliose zeigt, als die AK Terst.

Du hast im Prinzip zwei Möglichkeiten, entweder du bist AK positiv und findest oder hast einen Arzt der eine Borreliose ernst nimmt und dich ordentlich behandelt (was nicht einfach ist, da die Therapie nach Lehrmeinung in deinem Fall nicht wirken wird-du brauchst vermuitlich eine Langzeitantibiose) oder du geht direkt zu einem "Spezi" der speziell Borreliose therapiert.

Alles nicht einfach, ich musste mich anfänglich selbst behandeln und mir Doxycylin über's Internet besorgen. Was sich für mich wie Lebensrettung angefühlt hatte.
Zitieren
Thanks given by: Heinzi , zimtstern , Hydrangea
#6

hallo heinzi!
vielen dank für deine antwort!
ehrlich gesagt weiß ich nicht, auf was genau mein blut untersucht wird! habe aufgrund meiner symptome selbst den verdacht geäußert, dass es borreliose sein könnte, da die missempfindungen am linken bein erst ab r knapp zwei wochen dazugekommen sind... daraufhin hat mein arzt reflexe an den beinen geprüft - am linken knie konnte dieser nur stark vermindert ausgelöst werden! was auch immer das aussagt!?
mrt vom schädel wurde dieses jahr im märz gemacht, ohne auffälligkeiten! wurde aufgrund starker immer wiederkehrender kopfschmerzen gemacht. damals noch keine weiteren symptome vorhanden.
Zitieren
Thanks given by: Heinzi
#7

hallo heinzi!
vielen dank für deine antwort!
ehrlich gesagt weiß ich nicht, auf was genau mein blut untersucht wird! habe aufgrund meiner symptome selbst den verdacht geäußert, dass es borreliose sein könnte, da die missempfindungen am linken bein erst vor knapp zwei wochen dazugekommen sind... daraufhin hat mein arzt außer blut abzunehmen auch meine reflexe an den beinen geprüft - am linken knie konnte dieser nur stark vermindert ausgelöst werden! was auch immer das aussagt!?
mrt vom schädel wurde dieses jahr im märz gemacht, ohne auffälligkeiten! wurde aufgrund starker immer wiederkehrender kopfschmerzen gemacht. damals noch keine weiteren symptome vorhanden.
Zitieren
Thanks given by:
#8

sorry für den doppelten post!

ich muss mich noch etwas näher mit dem thema beschäftigen, um das alles zu verstehen. was ihr geschrieben habt! vielen dank trotzdem für die antworten! verstehe es im moment so, dass egal, was bei dem blut test herauskommt nicht sicher ist, ob oder in nicht. vll ist es ja auch ms???? ich bin so verunsichert!! der arzt meinte, sollte sich der verdacht auf borreliose bestätigen, würde er mir antibiotika per infusionen verabreichen... kann also nur abwarten.

wie erlebt ihr denn eure krankheit? verschwinden die symptome irgendwann?? es ist fast unerträglich, sich auf der arbeit wie krampfhaft wach halten zu müssen, das ist eigentlich das schlimmste!!
Zitieren
Thanks given by: borrärger
#9

Nur mal kurrz zwischendurch...diese Doppelposts passieren meist,weil man den Button..absenden.. zu lange sieht und drückt meist nochmal drauf. Das Forumprogramm hinkt ein wenig-bis es die bestätigung zeigt.
- anfang -

... auch du bist ein Teil des Wasser`s - das jeder Fisch zum schwimmen braucht...
Zitieren
Thanks given by:
#10

(01.11.2015, 21:45)zimtstern schrieb:  vll ist es ja auch ms????

Aber dein Hirn-MRT war doch unauffällig!! Eventuell könntest du noch die Wirbelsäule machen lassen. Ich hatte mehrere Läsionen im MRT und die für MS als Erstsymptom typische Sehnerventzündung. Dennoch schließt mein Neurologe eine MS mit hoher Wahrscheinlichkeit aus.

Jetzt mach dir erst einmal keinen Kopf sondern warte die Ergebnisse ab. Wenn die Borreliose-Antikörper positiv sind, wird dir dein Arzt sogar eine Infusionstherapie (wahrscheinlich mit Ceftriaxon) geben. Das ist so ziemlich das beste was du bekommen kannst.

Ich habe oben noch etwas ergänzt (Befunde).

Hattest du mal eine "Wanderröte"?

Heinzi
Zitieren
Thanks given by: zimtstern


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 7 Gast/Gäste